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bauma rockt

Die bauma 2025 begeisterte mit 600.000 Besuchern und 3.600 Ausstellern, übertraf Erwartungen und sendete Zuversicht in politisch unruhigen Zeiten aus.

In vielen Interviews und Gesprächen, die die Redaktion der ABZ mit Verantwortlichen, Firmenlenkern und Experten im Vorfeld der bauma geführt hat, wurde deutlich, dass eine positive Signalwirkung von der diesjährigen Messe erwartet wurde – und die bauma hat geliefert.

In nüchternen Zahlen blieb die bauma 2025 mit 600.000 Besuchern und rund 3600 Ausstellern nur knapp hinter der Messe von 2019 mit 620.000 Besuchern und 3700 Ausstellern – setzte sich jedoch deutlich von der "Nach-Corona-bauma" 2022 ab, zu der 495.000 Besucher und 3200 Aussteller gezählt wurden. "Nicht jede Messe wird zum Gradmesser – die bauma ist es jedes Mal aufs Neue", resümierte der Veranstalter, die bauma habe sich als "stabiles Fundament und zukunftsweisende Plattform in unruhigen Zeiten" erwiesen, kommentiert Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München.

"Die Messe ist ein großer Erfolg und übertrifft teilweise die Geschäftserwartungen unserer Mitgliedsunternehmen", fasst Joachim Schmid, Geschäftsführer VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen, den Messeverlauf zusammen. In der Tat ist es für Besucher schwer, sich der Faszination von Baumaschinen zu entziehen, wenn sie sich derart dicht gedrängt und in scheinbar unüberschaubarer Anzahl aufbauen – und dazu noch live im Betrieb vorgeführt werden. Wichtiger als Faszination auf Besucher zu übertragen und für die Branche zu werben war in diesem Jahr jedoch die Funktion der Messe als Verkaufsplattform und als Anker in politisch unruhigen Zeiten.

Auch diese Aufgaben hat die bauma erfüllt. Angespornt vor allem durch das avisierte Sondervermögen der neuen Bundesregierung hoffen viele auf ein Ende der Investitionszurückhaltung. "Vom Messegelände in München geht ein starkes Signal der Zuversicht für die gesamte Branche aus", sagte Rummel abschließend. Die Branche blicke optimistisch nach vorn, Kunden seien investitionsbereit, kommentierte Joachim Strobel, Vorsitzender von VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen.

Keine Frage, die bauma 2025 hat gerockt, und es bleibt zu hoffen, dass diese Euphorie möglichst lange anhält und sich vielleicht auch auf andere Branchen übertragen lässt.

Kai-Werner Fajga

Kai-Werner Fajga

Chefredakteur Allgemeine Bauzeitung

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