Zum Inhalt springen

Keine direkten staatlichen Subventionen mehr für Neubau

Für den Neubau energieeffizienter Häuser soll es laut Finanzminister Christian Lindner künftig keine direkten staatlichen Zuschüsse mehr geben. Es seien lediglich noch Zinsvergünstigungen über die Förderbank KfW sowie Tilgungshilfen geplant, sagte der FDP-Politiker.

Von dpa
Finanzminister Christian Lindner:
Kräne auf einer Baustelle für Wohnungen stehen hinter Mehrfamilienhäusern des relativ neuen Stadtteils Kalbach-Riedberg. Laut Bundesfinanzminister Lindner soll es für den Neubau energieeffizienter Häuser zukünftig keine direkten staatlichen Subventionen mehr geben. | Foto: picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow

Berlin (dpa). - Für den Neubau energieeffizienter Häuser soll es laut Finanzminister Christian Lindner künftig keine direkten staatlichen Zuschüsse mehr geben. Es seien lediglich noch Zinsvergünstigungen über die Förderbank KfW sowie Tilgungshilfen geplant, sagte der FDP-Politiker.

Dafür stehe eine Summe von einer Milliarde Euro zur Verfügung. „Direkte staatliche Subventionen sind nicht mehr geplant”, sagte Lindner. Stattdessen wolle sich die Bundesregierung auf eine Förderung von Sanierungen alter Gebäude konzentrieren. „Man bekommt mehr Klimaschutz pro Euro im Bereich der energetischen Sanierung”, sagte Lindner. Es gehe nicht darum, im Bundeshaushalt auf Biegen und Brechen Geld einzusparen, sondern darum, mit jedem eingesetzten Euro öffentlichen Geldes eine bessere CO2-Bilanz zu erreichen.

Zu Jahresbeginn hatte es bereits Aufregung um die Förderung energieeffizienter Gebäude gegeben. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) musste das Programm abrupt vorzeitig stoppen, weil es so viele Anträge gab, dass das Geld nicht ausreichte. Inzwischen laufen vorübergehend Nachfolgeprogramme, die aber höhere Anforderungen an das Gebäude stellen.

dpa

dpa

Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

Alle Artikel

Weitere in Hochbau

Alle anzeigen

"Das ist ein bitteres Déjà-vu"

Von ABZ
/
Tag der Architektur

Interessierte trotzten der Hitze

Von ABZ
/

Weitere von dpa

Alle anzeigen

Daimler Truck plant Lkw-Produktion in Cheb

Von dpa
/