München (dpa). – Die Opposition im bayerischen Landtag hat bei ihrem Fazit kurz vor Abschluss des Untersuchungsausschusses zum umstrittenen GBW-Verkauf Konsequenzen für die künftige Wohnungspolitik im Freistaat gefordert. Die Privatisierung der Wohnungsbaugesellschaft im Jahr 2013 sei der größte sozialpolitische Fehler der Staatsregierung in den vergangenen Jahrzehnten gewesen, erklärten SPD, Freie Wähler und Grüne. 33 000 Wohnungen seien so aus der öffentlichen Hand an private Investoren gegangen. Es müsse klar sein, dass so etwas nie wieder passieren dürfe, erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Waldmann. Die CSU-Fraktion bezeichnete die Vorwürfe zum GBW-Verkauf als haltlos. Der Verkauf der BayernLB-Tochter sei zwingend erforderlich gewesen, um die durch die Finanzkrise in Schieflage geratene Landesbank zu retten. Die EU hatte in dem Verfahren den Hut auf. SPD, Freie Wähler und Grüne meinen, dass die Staatsregierung auch einen staatlichen Ankauf hätte beschließen können – doch der politische Wille habe gefehlt.
dpa
Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.
Alle ArtikelWeitere in Hochbau
Alle anzeigenWeitere von dpa
Alle anzeigenVon unseren Partnern
SDLG bringt Zuverlässigkeit im Einsatz auf den Weltmarkt
Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägt die Shandong Lingong Construction Machinery Co., Ltd. (SDLG) die chinesische Baumaschinenindustrie entscheidend mit.
Produktsteckbrief: bott vario3 Fahrzeugeinrichtung
Produktbeschreibung Die bott vario3 Fahrzeugeinrichtung richtet sich an Bauunternehmen, Handwerksbetriebe und Servicedienstleister. Um verschiedenen Kundenanforderungen gerecht werden zu können, ist das System frei konfigurierbar. Dadurch lassen sich Werkzeug, Maschinen und
Mehr Produktivität mit weniger Aufwand im Tiefbau
Der Tiefbau steht vor der Herausforderung, Leitungsinfrastrukturen schnell, wirtschaftlich und mit möglichst geringen Auswirkungen auf die Umwelt und das Umfeld zu realisieren.