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Sanierungsrückstand bei 130 Milliarden Euro

Von dpa

Berlin (dpa). - Der Sanierungsrückstand im deutschen Schienennetz beläuft sich der Deutschen Bahn zufolge auf rund 130 Milliarden Euro - trotz hoher Milliardenbeträge, die inzwischen in die Modernisierung der Infrastruktur fließen.

Um den Rückstau zumindest nicht weiter anwachsen zu lassen, müssten jährlich rund 20 Milliarden Euro investiert werden, sagte Philipp Nagl, Chef der für die Infrastruktur zuständigen Bahntochter DB InfraGo, vor einigen Wochen in der österreichischen Wochenzeitung "Profil".

Im vergangenen Jahr waren es demnach mit 19 Milliarden Euro nicht genug, um ein weiteres Anwachsen des Rückstands zu vermeiden. 2026 werde das voraussichtlich aber gelingen, teilte die Bahn weiter mit. Geplant sind Investitionen von rund 23 Milliarden Euro, die vorrangig in die Sanierung des Bestandsnetzes fließen sollen.

Einem aktuellen Bericht des "Tagesspiege"» zufolge belief sich der Investitionsrückstau bei der Bahn im vergangenen Jahr sogar auf 136,5 Milliarden Euro, was einen Anstieg um 2,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet haben soll. Die Zeitung beruft sich auf interne Unterlagen der InfraGo. Der Konzern bestätigte die Zahlen auf Anfrage nicht.

dpa

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Die dpa (Deutsche Presse-Agentur) ist eine der größten unabhängigen Nachrichtenagenturen weltweit. Sie liefert tagesaktuelle Texte, Bilder, Videos und Audios an Medien sowie Unternehmen und betreibt weltweite Korrespondentenbüros.

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