Berlin (dpa). – Trotz Wartezeiten sehen sich die Bauunternehmen gerüstet, mehr neue Wohnungen zu errichten. "Es ist schwierig und es dauert, aber im Grunde können wir alle Aufträge abarbeiten", versicherte eine Sprecherin des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe. Die Versäumnisse von Jahren verfehlter Wohnungspolitik ließen sich jedoch nicht von heute auf morgen beheben. Laut einer KfW-Studie geht es mit dem Wohnungsbau nicht schneller, weil außer Bauland auch Fachkräfte fehlen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hatte erst in dieser Woche bestätigt, dass erste Betriebe Aufträge ablehnen müssen, weil Arbeitskräfte fehlen. Vor dem "Wohngipfel" hatte dagegen ZDB-Präsident Hans-Hartwig Loewenstein betont: "Wir haben in den letzten zehn Jahren unsere Kapazitäten deutlich aufgestockt und mehr als 120 000 neue sozialversicherungspflichtige Vollarbeitsplätze geschaffen." Man könne noch weiter aufstocken, habe aber Sorge vor Überkapazitäten.
dpa
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