Bad Schandau (dpa). – Die Sperrung einer weiteren Elbbrücke stellt die Bevölkerung und die Wirtschaft im Elbtal vor eine Belastungsprobe. Wann und in welchem Umfang die Brücke der Bundesstraße 172 in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz künftig genutzt werden kann, ist unklar.
Bis Jahresende sollen weitere Untersuchungen Klarheit bringen.Bis dahin bleibt die Brücke gesperrt – für Autos, Busse, Fuß- und Radverkehr und auch für Rettungswagen. Das Bauwerk besteht ebenso wie die Carolabrücke aus Spannbeton.
Die Brücke war jüngst gesperrt worden. Diese Entscheidung sei für die Einwohner und Gewerbetreibenden in Bad Schandau sei sehr spontan gewesen, räumte Stephan Berger, Abteilungsleiter Mobilität im sächsischen Verkehrsministerium, ein. Ergebnisse einer Sonderprüfung nach dem Teileinsturz der Dresdner Carolabrücke hätten für Bad Schandau akuten Handlungsbedarf ergeben. Man werde die Zeit bis zum Jahresende nun für vertiefende Untersuchungen nutzen.
Insgesamt 20 Brückenbauwerke in Sachsen stehen im Fokus.