Deutschland verzeichnet im Juli erneut eine hohe Zahl an Unternehmenspleiten – 2373 Fälle bedeuten ein Plus von 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung bleibt alarmierend, doch Experten rechnen für das vierte Quartal mit rückläufigen Zahlen.
In Nordrhein-Westfalen steigen Firmenpleiten erneut auf ein Höchstniveau – doch die betroffenen Mitarbeiterzahlen sinken und die finanziellen Auswirkungen werden geringer als vorher.
Halle (dpa) - Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist im ersten Quartal auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren gestiegen. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mitteilte, wurden
Lyten kauft verbliebene Northvolt-Standorte, darunter die im Bau befindliche Fabrik bei Heide, und erwirbt das geistige Eigentum. Vertragsdetails folgen.
Im Handwerk stieg die Zahl der Insolvenzen 2024 um 18,9 Prozent auf 4.350. Die Insolvenzquote unterscheidet sich in den verschiedenen Handwerksgruppen zum Teil deutlich.
Mit 101 Insolvenzfällen je
Die Produktion im insolventen Northvolt-Werk in Skellefteå wird eingestellt. Mangels langfristiger Tragfähigkeit und Käufer beginnen die entsprechenden Abbauarbeiten dafür zeitnah.
Die Wirtschaftskrise in Österreich hat zu einem Anstieg der Insolvenzen um 23 % geführt, 4156 Firmen waren betroffen, mehr als während der Finanzkrise 2008.
Im September 2024 stieg die Insolvenzzahl in Deutschland um 13,7%. Besonders betroffen sind Verkehr, Lagerei und Baugewerbe. Ein Kommentar von Kai-Werner Fajga.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland stieg im September um 13,7%. Besonders betroffen: Verkehr, Baugewerbe, Dienstleistungen, Gastgewerbe.
Seit 2020 steigen Insolvenzen in Deutschland. 2024 könnte 2023 als Rekordjahr mit 10.477 Pleiten folgen. NRW, Bayern, BaWü sind am stärksten betroffen.