Wie schon im vergangenen Jahr sind die Vorzeichen für die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft auch im Jahr 2025 eher schlecht. Der Wohnungsbau steckt weiter in einer Krise, auch im Infrastrukturbau bleiben Aufträge aus. Dazu gesellt sich eine allgemein negative wirtschaftspolitische Stimmung in Deutschland, ausgelöst vor allem durch die Krise im Automobilbau und erneute Diskussionen zur Deindustrialisierung des Wirtschaftsstandorts allgemein.
Hinzu kommt, dass die Wahlen des neuen Bundestags im Februar erst noch bevorstehen und das Finanzministerium erst für Juli 2025 mit einem neuen Haushalt rechnet. Dem gegenüber steht eine starke Bauindustrie, die in den vergangenen Jahre Kapazitäten aufgebaut hat, um den Herausforderungen nach der Corona-Krise gerecht zu werden, die sich auch der durch den Klimawandel ausgelösten Transformationen stellt.
Wer in die Branche hineinruft, hört Unternehmen, die zum Aufbruch bereit sind. Von der bauma werden positive Signale erwartet – von der neuen Bundesregierung umso mehr. Der Bedarf an Wohnraum ist ungebrochen, die notwendigen Maßnahmen zur Ausrechterhaltung der Infrastuktur steigen unablässig. "Es ist Zeit anzupacken", signalisiert die Bauindustrie in Deutschland.