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Verhaltener Neustart

Die Bau 2025 startet verhalten, beeinflusst von Krisen im Wohnungsbau und bevorstehenden Neuwahlen. Trotz weniger Besucher ist die Stimmung unter Ausstellern positiv.

Kommentar
Eingangsbereich der Messe «Bau 2025». | Foto: picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Dass die Baubranche das Jahr 2025 etwas weniger optimistisch beginnen wird, erscheint vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise im Wohnungsbau und den vor der Tür stehenden Neuwahlen der Bundesregierung als eine logische Konsequenz. Und es ist nicht verwunderlich, dass die Bau 2025 als erste Messe der Baubranche im neuen Jahr ebenfalls etwas verhaltener auftritt.

Nach der Corona-bedingten Verschiebung der letzten Bau 2023 auf einen Termin im April startete die diesjährige Messe zwar wieder zum gewohnten Zeitpunkt Anfang Januar, allerdings hatte der Veranstalter Messe München bereits kurz nach Ende der Bau 2023 bekannt gegeben, dass die Laufzeit der Messe um einen Tag verkürzt wird.

"Der Wunsch der Branche ist hier eindeutig", hatte Dieter Schäfer, Vorsitzender des Fachbeirats sowie des Kuratoriums der Bau, seinerzeit betont – eine Wohnungsbaukrise war damals ebenso wenig abzusehen wie eine Wirtschaftskrise. Zwar war die Bau 2025 laut Veranstalter Messe München in diesem Jahr wieder voll ausgebucht, allerdings fehlen doch einige große Namen der Branche. Waren vor zwei Jahren noch 190.000 Besucher in München gezählt worden, wurde schon allein aufgrund der verkürzten Laufzeit in diesem Jahr weniger Fachpublikum erwartet.

Trotzdem: Die Stimmung unter Austellern war nach den ersten Messetagen überwiegend positiv – viele lobten die Qualität der Kundenkontakte. Die Leitthemen waren mit resilietem, klimagerechten Bauen, "Transformation", Ressourceneffizienz und seriellem Bauen passend gewählt.

Kai-Werner Fajga

Kai-Werner Fajga

Chefredakteur Allgemeine Bauzeitung

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