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Langlebig und belastbar

Wo Kunststoff am Rohbau unschlagbar ist

Aktuell führt MEA Bausysteme die Produktlinien „MEAMAX“ und „MEAMULTINORM“ im Programm. Die GFK-Lichtschächte sind sehr druckfest, langlebig und einfach zu montieren, verspricht der Hersteller. Die Elemente seien mehr als 80 % leichter als vergleichbare Betonlichtschächte – deswegen aber nicht weniger stabil.

Aichach (ABZ). - Der Begriff Nachhaltigkeit ist seit Jahren in aller Munde. Aber worauf bezieht er sich eigentlich: auf das Verhalten der Menschen, auf die Eigenschaften von Produkten oder auf die Natürlichkeit der Rohstoffe (schließlich stammt der Begriff aus der Forstwirtschaft)? Wie so häufig im Leben gibt es auch hier keine pauschale Antwort, kein generelles Richtig oder Falsch: Werden unter erschwerten Bedingungen – wie im Bausektor – Belastbarkeit, Langlebigkeit und Verlässlichkeit gefordert, können synthetische Werkstoffe oftmals die passende Antwort sein. PVC-Profile für Fenster und Türen oder Lichtschächte aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) stehen beispielhaft dafür.

In mehr als 40 Jahren hat der Kellerspezialist MEA umfangreiche Erfahrungen mit der Herstellung und Verarbeitung von GFK und PVC gesammelt. MEA hat GFK über die Jahrzehnte hinweg im eigenen Labor stetig weiterentwickelt und zählt heute zu den führenden Spezialisten für Produkte aus diesen Materialien im Untergeschoss. „Wir entwickeln unsere Produkte in Deutschland, produzieren sie europaweit und vertreiben sie weltweit“, schildert Felix Westkämper, Leiter Marketing und Produktmanagement von MEA Bausysteme, die Prozesskette des Unternehmens. Da sich die GFK-Produkte von MEA im Recyclingprozess zu 100 Prozent Zement zuführen lassen, schließt sich auch bei diesem synthetischen Produkt der Wertstoffkreislauf.

Aktuell führt MEA die Produktlinien „MEAMAX“ und „MEAMULTINORM“ im Programm. Die GFK-Lichtschächte verbinden laut Hersteller hohe Druckbelastbarkeiten mit extremer Langlebigkeit und einfacher Montage. Sie seien zwar um mehr als 80 Prozent leichter als ein vergleichbarer Betonlichtschacht, deswegen aber nicht weniger stabil. Der universell einsetzbare „MEAMULTINORM 3-in-1“ verträgt einen um rund 20 Prozent höheren Flächendruck und ist druckwasserdicht montierbar, wie das international anerkannte Prüfinstitut KIWA attestiert. Durch die Reduzierung der Variantenvielfalt ergeben sich zudem logistische Vorteile, so MEA. Dazu gehören erleichterte Bestellvorgänge und eine deutlich einfachere Lagerhaltung.

Der GFK-Lichtschacht „MEAMAX“ überzeugt laut MEA vor allem dann, wenn Flexibilität gefragt ist: Sein Oberteil ist in der Höhe um 25 cm verstellbar, ohne neue Bohrungen setzen zu müssen. Damit lässt sich der Lichtschacht beispielsweise nachträglich an Geländeverläufe anpassen. Ein Test über einen Zeitraum von fünf Jahren bescheinigt dem Lichtschacht „MEAMAX“ Langzeitqualitäten. Die wasserdichte Montage der Produktausführung „MEAMAX AQUA“ hat ebenfalls das Prüfinstitut KIWA bestätigt. Inzwischen ist diese Version bis zu einer Höhe von über 2,50 m druckwasserdicht montierbar.

Beide GFK-Lichtschächte sind werksseitig mit einer Entwässerungsöffnung versehen, die den optionalen Entwässerungsanschluss „MEASTOP PRO“ aufnehmen kann. Er ist die erste Rückstausicherung für Lichtschächte mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt, Berlin und verhindert, dass aus dem Kanal zurückdrückendes Wasser die Entwässerungsöffnung in einen Springbrunnen verwandelt.

Permanente Qualitätskontrollen sorgen bei den MEA-Produkten für Belastbarkeit, Langlebigkeit und Verlässlichkeit.

Ebenfalls beiden Lichtschächten gemein sind zwei charakteristische Merkmale des Werkstoffs GFK: die ausgeprägte Langlebigkeit und das geringe Gewicht. „Ein fachgerecht montierter GFK-Lichtschacht ist praktisch wartungsfrei und erreicht leicht die Lebensdauer des Gebäudes, an dem er verbaut ist“, beschreibt Felix Westkämper die Werkstoff- und Produkteigenschaften, die ganz im Sinne der Nachhaltigkeit stehen. Ein Mann kann einen GFK-Lichtschacht schnell und präzise montieren, was die Arbeit erleichtert und sich auf Zeit- und Kostenaufwand positiv auswirkt. Sowohl die Lichtschächte als auch die Fenster sind Bestandteil des MEA Connect Systems. Verbindende Elemente sind die vorkonfektionierte Montagedämmplatte „MEAFIX“ und eine Perimeterabdeckung aus PVC zum Schutz der Laibung. Beide unterstützten die einfache und schnelle Montage. Der weiterentwickelte Perimeterabdeckrahmen „MEAFRAME“ ist deutlich stabiler und strapazierfähiger als herkömmliche Rahmen, so dass er selbst Temperaturen bis -30°C locker wegsteckt.

Beispielhaft für Langlebigkeit und Passgenauigkeit ist laut MEA das Wechselzargen-Fenstersystem „MEALUXIT“, dessen vollgedämmte Zarge nach innen und außen eine fertige Laibung bildet. Sie ist bereits seit 1979 auf dem Markt und seit 2006 in der dritten Generation im Einsatz. Die austauschbaren Fenstereinsätze arretieren in der Dreh-Kipp Ausführung mit Hilfe des patentierten „CLICK-IN“-Systems. Die unterschiedlichen erhältlichen Fenstereinsätze lassen sich zur Modernisierung oder zur Anpassung an einen veränderten Bedarf jederzeit und ohne Werkzeug auswechseln, die Zarge bleibt vollständig erhalten. Falls gewünscht, lässt sich der Fenstereinsatz nachträglich wasserdicht oder mit geprüftem Einbruchschutz ertüchtigen.

Ebenso robust und dauerhaft wie GFK ist der thermoplastische Kunststoff Polyvinylchlorid (PVC), den MEA unter anderem seit vier Jahrzehnten für die Profile seiner Kellerfenster einsetzt. Verschweißte PVC-Zargen eignen sich für besondere Anforderungen, wie zum Beispiel die Zargenfenster-Serie „MEATHERMO AQUA“, die aufstauendem Wasser im Lichtschacht Paroli bietet. Das System ist vom ift Rosenheim gemäß der Richtlinie FE-07/1 für hochwasserbeständige Fenster und Türen geprüft und weist einen Ug-Wert von 0,6 W/m²K auf. Spezielle Dichtsysteme an Zarge, Blendrahmen und Flügel machen die Produktlinie „MEATHERMO AQUA“ in der Dreh-Kipp Ausführung bis zu einem Pegel von mindestens 130 cm hochwasserdicht und bis zu mindestens 150 cm hochwasserbeständig. Erst jüngst hat MEA eine Variante mit feststehender Verglasung präsentiert, die sogar bis zu einem Pegel von mindestens 2,50 m hochwasserdicht ist. Eine gutachterliche Stellungnahme des ift Rosenheim bestätigt auch in diesem Fall sowohl die Dichtheit des Fensters als auch des Wandanschlusses der Zarge an den Baukörper.

Die Erfahrung des Kellerspezialisten zahlt sich also gleich mehrfach aus: Die Dauerhaftigkeit der Werkstoffe, der konstruktive Fortschritt und die qualitative Verlässlichkeit des Endprodukts sind der Maßstab für ein unter nachhaltigen Aspekten errichtetes Kellergeschoss.

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