Visionäre, Tüftler, digitale Pioniere

Stihl zeichnet Studierende mit dem Cutting Edge Award 2023 aus

Waiblingen (ABZ). – Aus Aachen, Hannover und Reutlingen kommen die Sieger-Teams des Stihl Cutting Edge Awards 2023. Zum fünften Mal hat das schwäbische Familienunternehmen Stihl den Studierendenpreis an junge Talente für ihre herausragenden Projektideen verliehen.
Stihl Auszeichnung Ausbildung und Beruf
Bereits zum fünften Mal hat Stihl den Cutting Edge Award verliehen und dafür insgesamt acht Studierendenteams zum Finale eingeladen. Foto: Stihl | Julia Knoblauch

125 Studentinnen und Studenten in 44 Teams aus ganz Deutschland hatten ihre innovativen Konzepte beim diesjährigen Wettbewerb eingereicht, der unter dem Motto "the future is orange" stand und die Kategorien Planet Centricity, Urbanisation und Future Skillsets als Orientierung vorgegeben hatte. "Nachhaltige Zukunftskonzepte spielen eine immer wichtigere Rolle in der Gestaltung und Entwicklung von Produkten.

Durch den Einsatz innovativer Technologien und einer gezielten Zusammenarbeit mit und Förderung von jungen Studierenden möchten wir bei Stihl aktiv dazu beitragen, eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft für kommende Generationen zu schaffen," begründet Karen Tebar, stellvertretende Beiratsvorsitzende und Jury-Mitglied, die Ausrichtung des Wettbewerbs.

Neun Teams erreichten das Finale und präsentierten ihre Ideen vor der vierköpfigen Jury, neben Karen Tebar bestehend aus Anke Kleinschmit, Stihl Vorständin Entwicklung, Dr. Michael Prochaska, Stihl Vorstand Personal und Recht, und Prof. Dr. Maud Helene Schmiedeknecht, Professorin für Corporate Governance und Corporate Social Responsibility an der ESB Business School der Hochschule Reutlingen. Entwicklungsvorständin Anke Kleinschmit: "Der Innovationsgedanke war bei allen Einreichungen sehr groß. Was uns heute unmöglich erscheint, ist in einigen Jahren vielleicht state-of-the-art." Über die Siegerprämie von jeweils 1500 Euro durften sich drei Teams freuen, die die Jury mit ihren Projektideen überzeugten:

  • Team "Variocollect": Malte Schüttrumpf, Felix Bartram und Philipp Sudmann von der RWTH Aachen (Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik) konzipierten einen autonomen und modularen Roboter, der die Straßenreinigung von morgen unterstützen soll. Aufgrund seiner Modularität kann er diverse Arbeitsbereiche ohne menschliches Eingreifen übernehmen.
  • Team "Business Bären": Lennard Paul und Antonia Schauer von der FHDW Hannover (Studiengang Finanzen, Controlling und Risikomanagement) hatten sich der Vernetzung der Stihl Produkte durch Umfeld-Sensoren mit dem Internet der Dinge und der Nutzbarmachung von künstlicher Intelligenz angenommen. Darauf könnte die Entwicklung neuer modularer Produkte aufbauen und Konzepte entstehen für Landwirtschaft und Forst ebenso wie für die Stadtplanung der C40-Städte, einem globalen Netzwerk von Bürgermeistern der führenden Städte der Welt, die gegen die Klimakrise vorgehen wollen.
  • Team "PowerCycle": Simon Deitmers, Jonas Hillefeld, Helena Schemmel und Alina Sporer von der Hochschule Reutlingen (Studiengang International Business Development) haben eine Kreislauflösung für das Akku-Geschäftsmodell von Stihl konzipiert, die durch eine Kombination von Recycling und Leasing der Akkus den Kundennutzen steigern und den Umstieg auf Akku-Geräte für die Kunden erleichtern soll.

Das Team Variocollect wurde außerdem zum Publikumsliebling gewählt und durfte sich zusätzlich über einen Sachpreis freuen. "Beim Stihl Cutting Edge Award haben studentische Teams eine Bühne, um Kreativität und Innovationskraft zu entfalten. Ihre Ideen könnten den Weg für wegweisende Veränderungen ebnen", sagt Prof. Dr. Maud Helene Schmiedeknecht, die erstmals Teil der Jury war.

Der Cutting Edge Award ruft Studierende auf, ihre Kreativität und ihren Erfindergeist zu entfalten, um mit Stihl die Welt von morgen zu gestalten. Im Rahmen des Wettbewerbs erhalten die Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, ihre Konzepte und Innovationen im Finale vor Publikum zu präsentieren und dabei vielleicht erstmals Pitch-Erfahrung zu sammeln. Sie profitieren auch von einem Coaching durch erfahrene Mentorinnen aus dem Unternehmen. "Dieses individuelle Mentoring ermöglicht es den Studierenden, ihre Projekte zu verfeinern und sowohl persönlich als auch professionell zu wachsen", so Dr. Michael Prochaska. Alle Finalteams bekommen die Chance auf die Aufnahme in das Talentbindungsprogramm "STIHL PIONEERS". Dabei unterstützt Stihl Studierende während des gesamten Studiums bis zum Berufseinstieg mit einem persönlichen Mentoringprogramm.

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