Effizienz und Rentabilität

Kosten sparen mit Recycling von Abbruchabfällen

Ibbenbüren (ABZ). – Das deutsche Unternehmen Manfred Woitzel GmbH & Co. ist spezialisiert auf Erdbau-, Abbruch-, Recycling- und Entsorgungsdienstleistungen.
Keestrack Recyclingmaterial Abbruch
Der R3-Prallbrecher produziert RC-1-zertifizierte 0 bis 8 mm und 8 bis 45 mm aus C&D-Abfällen. Foto: Keestrack

Das im Jahr 1956 von Manfred Woitzel als Steinbruchbetrieb gegründete Unternehmen entwickelte sich laut eigenen Angaben zu dem Unternehmen, das heute mehrere "Restmassen"-Ströme wie Bau- und Abbruchsabfälle, Erde und Hausmüll sammelt, transportiert und lagert und mit eigenen Sortierstationen recycelt. Alles mit langjähriger Fachkenntnis und Know-how.

In diesem Beitrag geht es um den Abbruch- und Recyclingstandort der Firma Woitzel. Das dort bearbeitete Bau- und Abbruchmaterial gelangt sowohl über den eigenen Containerdienst, von eigenen Abbrüchen als auch aus Lieferungen von Bauschutt auf den Lagerplatz. Heute sucht die dritte Generation nach Möglichkeiten, die Effizienz und die Rentabilität des Unternehmens weiter zu verbessern. Aus diesem Grund wandten sich Jannik Woitzel und sein Onkel Uwe Woitzel eigenen Angaben zufolge an den deutschen Keestrack-Vertragshändler Oppermann & Fuss, um nach den besten Lösungen zu suchen.

Woitzel hatte bis Ende 2023 zwei Brecher für die Aufbereitung im Einsatz. Einen Backenbrecher auf dem Recyclingplatz und einen Prallbrecher für die Abbruchbaustellen, der jeweils von einer Baustelle zu der nächsten transportiert wurde. Woitzel verfügt weiterhin über zwei Keestrack-K4-Siebanlagen und einen S5-Haldenband, die ebenfalls von Oppermann & Fuss geliefert wurden. Das Vertriebs- und Serviceteam von Oppermann & Fuss stehe Woitzel seit vielen Jahren als Partner rund um alle Fragen der Aufbereitung zur Seite und berate als ebenfalls inhabergeführtes Unternehmen individuell und zugunsten der Kosten-Nutzen orientierten Perspektive. Der Wunsch nach höchster Qualität im Maschinenpark führt viele – wie auch die Firma Woitzel – zur Anschaffung von Keestrack-Anlagen, so der Händler.

"Woitzel hat sich für den Prallbrecher Keestrack R3 mit Doppeldecker-Nachsieb und Windsichter entschieden", sagt Uwe Woitzel und weiter: "Mit der Keestrack R3 sparen wir viel Kraftstoff, da sie im Vergleich zu der vorherigen Lösung mit Backen- und Prallbrecher viel wirtschaftlicher ist." Das leicht abnehmbare Zwei-Deck-Nachsieb mit Rückführband spare Platz und lasse sich ohne Genehmigung leicht zu den Baustellen transportieren. Auf diese Weise soll es möglich sein, den Prallbrecher sowohl auf dem Lager- und Recyclinghof als auch auf den Abbruchbaustellen einzusetzen. "Durch diese voll ausgestattete Maschine haben wir zwei Anlagen in einer, was eine Menge Kosten in unserem Betrieb spart", sagt Jannik Woitzel.

160 Tonnen definiertes Endkorn pro Stunde

Auf dem Lager- und Recyclinghof produziert Woitzel RC-1-zertifiziertes 0 bis 8 mm und 8 bis 45 mm. Täglich laufe der R3 bis zu sechs Stunden und produziere dabei durchschnittlich 160 t definiertes Endkorn pro Stunde. Wenn das ebenfalls zur Verfügung stehende Keestrack-Haldenband S5 in den Produktionsprozess integriert wird, können weitere Einsparungen erzielt werden, da die Kosten für den Radlader und Fahrer zum Aufhalden entfallen, so das Unternehmen.

Der innovative R3-Prallbrecher hat mehrere europäische Designpreise gewonnen, von denen der renommierteste, der Red Dot Award ist. Der Brecher ist sehr kompakt und leicht zu transportieren und auch im vollelektrischen Plug-in-Antrieb mit einer Leistung von bis zu 250 t/h erhältlich, heißt es. Der R3 ist mit einem Vibrationsaufgeber mit großem integriertem Vorsieb von 1200 x 920 mm ausgestattet, um den Verschleiß zu minimieren und die Durchsatzleistung zu steigern.

Die Aufgaberinne ist asymmetrisch aufgebaut, um das Wenden von längeren Aufgabestücken zu ermöglichen. Der Brechereinlass beträgt 770 x 960 mm (H x B). Der schwer gebaute Rotor mit einem Durchmesser von 1100 mm und einer Breite von 920 mm erzeugt laut Anbieter hochwertige Endprodukte mit geringem Verschleiß.

Mit einem Windsichter ausgestattet

Der Brecher ist mit einem Doppeldeck-Präzessionssieb von 3100 x 1400 mm ausgestattet und das Überkorn läuft im geschlossenen Kreislauf über das Rückführband zurück in den Brecher, so dass definierte und qualitativ hochwertige Zuschlagstoffgröße produziert werden, betont das Unternehmen. Die Anlage ist zusätzlich noch mit einem Windsichter ausgestattet, der das Material von Fremdstoffen wie Kunststoff, Holz oder Papier befreien soll. Der aufgebaute Überbandmagnet trage FE-Metalle aus dem gebrochenen Material aus. Der R3 wiegt inklusive aller Optionen circa 33 t.

Der R3 ist außerdem mit einer Fernbedienung ausgestattet, sodass er vom Baggerfahrer aus seiner Kabine heraus gesteuert werden kann. Der R3 verfügt über ein integriertes Wassersprühsystem, das für eine Staubniederhaltung eingesetzt werden kann. Ebenso ist der R3 mit einem sogenannten "Keestracker", einem UMTS/GPS-System, ausgestattet. Dieses Telematik-System liefert Echtzeitdaten und -analysen sowie den genauen Standort der Maschine. Viele Parameter können hiermit aus der Ferne überprüft und bei Bedarf ferngewartet werden. Es soll damit möglich sein, Diagnosetests für alle Komponenten wie Aufgabetrichter, Brecher, Nachsieb und Förderbänder durchzuführen. Der "Keestracker" eignet sich auch gut für die Wartungsplanung über Oppermann & Fuss und trägt dazu bei, die Maschine in optimalem Zustand zu halten und die Betriebszeit zu erhöhen.

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