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Fassadensicherung

Wetterschalen-Saniersystem festigt Gebäude

Das fischer-Wetterschalen-Saniersystem FWS II – A 230 wird eingesetzt, um die dreischichtigen Außenwandplatten eines Laborgebäudes instandzusetzen.

Waldachtal (ABZ). – Ein internationaler Pharmakonzern strukturiert seinen Hauptsitz vom reinen Werksareal zum Platz der Begegnung um. Unter anderem wird derzeit ein Laborgebäude saniert. Nach der Entkernung sollen darin moderne Labore und Büro-Bereiche in den Obergeschossen und eine Ausstellungsfläche im Erdgeschoss entstehen.

Die Fassade des Gebäudes wird ebenfalls neu gestaltet. Dies soll für eine optisch repräsentative Wirkung sorgen, Energie einsparen und zugleich die Standsicherheit der Bestandsfassade gewährleisten. Die dreischichtigen Außenwandplatten des Laborgebäudes aus Beton und zwischenliegender Dämmung sollten mit einem Wetterschalen-Saniersystem gesichert werden. Um die Vorsatzschalen an den Giebelwänden im Osten und Westen zu sichern, entschied sich das verantwortliche schweizerische Bau- und Baudienstleistungsunternehmen Implenia AG, fischer-Wetterschalen-Sanieranker FWS II – A 230 aus nichtrostendem Stahl mit der bauaufsichtlichen Zulassung Z-21.8-2029 einzusetzen. 1640 Anker werden im Verbund mit dem fischer-Injektionsmörtel FIS V 360 S verbaut.

"Zunächst waren Wetterschalenanker eines Wettbewerbers für die Anwendung vorgesehen", sagt Günter Seibold, Leiter der Anwendungstechnik der fischer Deutschland Vertriebs GmbH. Um diese Anker zu montieren, wären jedoch drei Kernbohrungen mit jeweils verschiedenen Durchmessern und Längen nötig gewesen. Im Vergleich dazu verlaufe die Verarbeitung und der Bauprozess mit dem Wetterschalen-Saniersystem FWS II erheblich schneller und einfacher. Um den Anker zu montieren, sei nur eine Bohrung mit 40 mm Durchmesser nötig. Das Bohrloch könne mit handelsüblichen Diamantbohrkronen in einem Arbeitsgang erstellt werden. Zudem könne der fischer FWS II wesentlich einfacher und schneller gesetzt werden als Alternativlösungen am Markt. "Das Nutzen-Kosten-Verhältnis unseres Wetterschalen-Saniersystems übertraf insgesamt vergleichbare Produktlösungen bei Weitem", sagt Günter Seibold. Dies habe den Ausschlag zur Erteilung des Auftrags gegeben.

Der fischer-FWS-II-Anker werde mit dem Injektionsmörtel FIS V zuerst in der Tragschicht eingemörtelt. Nachdem er in der richtigen Lage sitze, werde er in der Wetterschale verankert. Dabei garantiere ein spezieller Kunststoffkäfig eine vollflächige Vermörtelung des Ankers in der Vorsatzschale. Gleichzeitig könne visuell kontrolliert werden, ob der FIS V ordnungsgemäß injiziert wurde.

Abschließend wird an diesem Objekt das Bohrloch mit einem PCC II-Mörtel verschlossen, damit die Betonfassade nahezu unverändert aussieht. Aufgrund seines großen Durchmessers hat der Anker den Herstellerangaben zufolge eine sehr hohe Quertragfähigkeit. Dadurch werden weniger Sanierungsanker pro Platte benötigt, was Kosten spart. Der Einbau der Anker ist ab einer Dicke der Tragschicht von 80 mm zugelassen. Neben den passenden Produktlösungen habe fischer einen umfassenden technischen Support beim Projekt geboten. Dieser reichte von der Zuarbeit bei der Planung durch Beratung, Bemessungen, statische Berechnungen und Musterbefestigungen bis zur Unterstützung auf der Baustelle vor Ort.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 17/2021.

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