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Aktualisierte E-Modelle von Volvo CE

Kraftstoff-Effizienz konnte um bis zu zehn Prozent gesteigert werden

Die aktualisierten Modelle bieten eine um bis zu 10 % gesteigerte Kraftstoffeffizienz. Möglich macht das eine Kombination von Merkmalen, zu denen unter anderem eine intelligentere Elektrohydraulik, der ECO-Modus, wählbare Arbeitsmodi und der neue Volvo-Motor D8M gehören.

Ismaning (ABZ). – Die neuen Raupenbagger EC250E und EC300E von Volvo Construction Equipment(Volvo CE) sind Schwerlastmaschinen mit einem Gewicht von 26 bis 31,5 t (EC250E) beziehungsweise 30,2 bis 36,8 t (EC300E). Diese weiterentwickelten Maschinen sind vollgepackt mit neuer Technologie, neuen und bewährten Funktionen und können mit speziell angefertigten Anbaugeräten ausgestattet werden, versichert der Hersteller.

Durch die robuste Konstruktion seien diese Volvo-Bagger sichere, komfortable und zuverlässige Säulen eines Maschinenparks. Die aktualisierten Modelle bieten eine um bis zu 10 % gesteigerte Kraftstoffeffizienz. Möglich macht das eine Kombination von Merkmalen, zu denen unter anderem eine intelligentere Elektrohydraulik, der ECO-Modus, wählbare Arbeitsmodi und der neue Volvo-Motor D8M gehören.

Dieser verbesserte Motor verringert die Drehzahl von 1800 auf 1600 U/min und biete dabei eine Leistungssteigerung von 5 %. Der EC300E ist zudem mit einem um 700 kg schwereren Gegengewicht ausgestattet. Dieses sorge für noch mehr Stabilität und für eine um 5 % höhere Hubkapazitä, so Volvo CEt. Darüber hinaus haben beide Maschinen neue Prioritätsfunktionen, die die Steuerbarkeit verbessern: Der Fahrer kann einer Funktion – Ausleger/Schwenkung und Ausleger/Fahrt – Vorrang vor einer anderen geben. Hinzu komme eine erhöhte Hubgeschwindigkeit, die individuell eingestellt werden kann und sich bestens für Präzisionsaufgaben eigne.

Einfache Steuerung

Die Bediener profitieren durch den elektrischen Steuerjoystick und die vollelektrischen Fahrpedale von verkürzten Ansprechzeiten. Unterstützt werden sie dabei vom optionalen Maschinensteuerungssystem Dig Assist, das mit den Softwarepaketen 2D, In-Field-Design, 3D sowie neuen Anwendungen für das integrierte Wiegen ausgestattet ist. Diese Software-Ausstattungen werden auf dem hochauflösenden 10-Zoll-Tablet des Volvo-Co-Pilot in der Fahrerkabine angezeigt.

Hinzu kommt die Volvo-Active-Control, die mit automatisierten Ausleger- und Löffelbewegungen für effizientere, präzisere und weniger aufwendige Aushubarbeiten sorgt, verspricht das Unternehmen. Mithilfe des Systems können Maschinenführer die anfallenden Arbeitsvorgänge um bis zu 45 % schneller abschließen als zuvor, versichert Volvo. Die Fahrer könnten zudem problemlos Schwenk-, Höhen- und Tiefenbegrenzungen einstellen, um den Kontakt mit seitlichen Hindernissen, Stromleitungen oder Decken sowie mit unterirdischen Elementen wie Rohren und Kabeln zu vermeiden.

Sicher und komfortabel

Wenn es um die Konstruktion von Volvo-Maschinen geht, steht die Sicherheit immer an erster Stelle. Bewährte Merkmale wie einfache Zugänge, verschraubte Anti-Rutsch-Platten, gut sichtbare Handläufe und die geräumige, ergonomische und die geräuscharme Volvo-Komfortkabine gewährleisten ein Höchstmaß an Fahrerkomfort und Sicherheit. Mit dem neuen Drei-Punkt-Zugang auf der rechten Seite kann der Fahrer sicher auf den Oberwagen gelangen. Darüber hinaus sorgen Rück- und Seitenkameras zusammen mit der 360-Grad-Option "Volvo Smart View" für ein sichereres Manövrieren, insbesondere bei Arbeiten auf engem Raum.

Der Bedienerkomfort zählt ebenso zu den obersten Prioritäten. Volvo hat die Erschütterungen der Maschine mithilfe einer neuen Technologie gemindert. Die Komfortlenkung sorge zudem für weniger Ermüdung. Das funktioniert, indem der Fahrer die Maschine mit dem Proportionalschieber am Joystick bedient, anstatt mit den Pedalen zu lenken. Einstellungen, durch die sich die bevorzugten Steuerungsmuster einfach über den Monitor auswählen lassen, und die neue "Long Push"-Funktion am Joystick erleichtern das Arbeiten zusätzlich.

Hochwertige Volvo-Anbaugeräte tragen dazu bei, dass sich das volle Potenzial einer Maschine ausschöpfen lässt. Jede Aufgabe ist anders, aber entsprechend abgestimmte Anbaugeräte, wie etwa Löffel und Brecher, liefern stets die passende Lösung für die jeweilige Anwendung, teilt Volvo mit.

Mit dem neuen Steelwrist-Auto-Connect-Schnellwechsler können hydraulische Anbaugeräte von der Kabine aus angeschlossen werden. Die Kompatibilität mit Steelwrist-, Engcon-, Rototilt-, SMP- und OilQuick-Tiltrotatoren erhöht die Produktivität und ermöglicht das Graben in jedem Winkel. Das werkseitig montierte Tiltrotator-Vorbereitungssystem erlaubt es, sowohl den Bagger als auch den Tiltrotator mit den Original-Joysticks zu steuern.

Wartungsfreundlichkeit

Der neue Volvo-Motor D8M basiert auf langjähriger Motorentechnologie und arbeitet zuverlässig, verspricht der Hersteller. Durch die automatische Motor-Regeneration und die aktualisierte Hydraulik würden sich auch die Wartungsanforderungen verringern. Das neue Hydrauliksystem komme mit weniger Schläuchen aus, was den Bedarf an Kupplungen reduziert und die Zuverlässigkeit steigere. Der Zeitaufwand und die Wartungskosten verringerten sich nochmals, da die Motoröl- und Filterwechselintervalle auf 1000 Stunden verdoppelt wurden. Muss der Harnstoff nachgefüllt werden, sorgt der neue Spritzschutz für eine schnellere und einfachere Befüllung.

Selbst die härtesten Einsätze stellen für den EC300E und EC250E keinerlei Problem dar. Beide Bagger verfügen über robuste Fahrwerke mit verstärkten Laufradrahmen, Kettengliedern und Stützrollen.

Die Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit werden durch ein verstärktes Löffelgestänge, ein optionaler Schwerlastschutz des Oberbaus und leicht austauschbare, angeschraubte Verschleißplatten zusätzlich unterstützt.

Mit einer gesteigerten Kraftstoffeffizienz, schnelleren Zykluszeiten und einem kompletten Satz an Funktionen, welche den Steuerungskomfort für den Fahrer und die Leistung der Maschine verbessern, tragen die neuen und optimierten EC300E und EC250E zur niedrigeren Betriebskosten bei.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 19/2021b.

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