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Layher Protect-System

Lärmschutz gewährleistet

Layher, Gerüstbau

Um den heutigen hochbaulichen und energetischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Fassade der Bettentürme des Universitätsklinikums Münster umfassend erneuert.

Münster (ABZ). – 62 m hoch: Die sog. Bettentürme des Universitätsklinikums Münster gehören zum Stadtbild der Westfalen-Metropole. Seit mehr als 30 Jahren im Einsatz, mussten die Wahrzeichen jedoch zwischenzeitlich saniert werden.Um den heutigen hochbaulichen und energetischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Fassade umfassend erneuert. Dazu gehörten die energetische Aufarbeitung und ein mattweißer Anstrich. Zunächst waren aber umfangreiche Beton- und Asbest-Sanierungen nötig. Das Gerüstbauunternehmen Condor aus Münster wur-de deshalb nicht nur mit der Montage eines Arbeits- und Schutzgerüstes beauftragt, sondern auch mit einer Einhausung der Baustelle. Eine Aufgabe mit besonderen Herausforderungen, wie Peter Engelhardt, Betriebsleiter und Prokurist bei CondorGerüstbau, berichtet: "Das insgesamtrd. 50 m hohe Arbeits- und Schutzgerüst begann erst in 20 m Höhe. Wir konnten die Dachfläche anliegender Gebäude aufgrund mangelnder Tragfähigkeit jedoch nicht als Gerüstaufstellfläche verwenden. Das Gerüst wurde aus diesem Grund auf Stahlträgern gegründet." Für einen schnellen und sicheren Baustellenzugang, selbst mit Arbeitsmaterial, sorgt ein Podesttreppenturm. Für Treppentürme – ins Gerüst integriert oder freistehend – stehen im Layher-Baukasten passende Ausbauteile zur Verfügung. Podesttreppen als einteilige Bauteile mit An- und Austritt stellen in diesem Fall eine schnelle Montage sicher.

Auch die Einhausung ließ sich mit einem Ergänzungsbauteil aus dem Layher-Baukasten realisieren. "Wir wurden beauftragt, die Baustelle für die Asbestsanierung einzuhausen. Ursprünglich waren hierfür Kederplanen vorgesehen. Allerdings lässt sich der für die Asbestsanierung notwendige Unterdruck zwischen Fassade und Einhausung mit Kederplanen nicht in konstantem Maße erzeugen – vor allem wenn man die Höhe der Einhausung bedenkt", führt Engelhardt weiter aus. "Wir konnten unseren Auftraggeber deshalb überzeugen, mit dem Protect-System von Layher eine Systemlösung einzusetzen."

Das Protect-System besteht aus leicht ans Gerüst zu montierenden, dichten Kassettenelementen. Flexibel im Einsatz sind mit dem Protect-System auf der Baustelle keine Anpassungsarbeiten, wie Schneiden, Sägen oder Bohren, notwendig. Für besondere Anforderungen steht zudem eine Vielzahl an Lösungen zur Verfügung. Egal ob Zugangs-Elemente wie abschließbare Türen, Lichtkassetten zum Arbeiten bei Tageslichtbedingun-gen oder auch Eckelemente. So wird das staubdichte Einhausungs-System den hohen Anforderungen an zeitgemäßen Umwelt-, Lärm-, Wetter- und Passantenschutz optimal gerecht – egal ob bei Abbrucharbeiten mit großer Staubentwicklung, bei Korrosionsschutzmaßnahmen mit einem hohen Anteil an Strahlgut oder bei As-bestsanierungen. Dank guter Lärmdämmeigenschaften lässt es sich zudem für temporäre Lärmschutzwände einsetzen. Emissionen werden um bis zu 26 dB gemindert.

"Mit den staubdichten Protect-Kassetten war es möglich, sowohl die Gebäude während der Arbeiten vor Witterungseinflüssen zu schützen als auch eine Kontamination der Umwelt wirkungsvoll zu verhindern und damit gesetzliche Vorgaben einzuhalten", erklärt Engelhardt. Gleichzeitig konnten das angrenzende Klinikum und vor allem die Patienten aufgrund der guten Lärmdämmeigenschaften des Protect-Systems vor Bau-stellenlärm geschützt werden. Und da sich die Kassetten-Elemente einfach und schnell in die Layher-Gerüstsysteme einhängen lassen und passende Eck-Elemente zur Verfügung stehen, war für eine wirtschaftliche Montage ebenfalls gesorgt."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 04/2018.

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