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Neue Generation Mobilbagger

Erste Maschine nimmt Arbeit im Norden auf

LÜBECK (ABZ). - Seit der Produktvorstellung auf der NordBau im letzten Jahr und der Markteinführung rollt sie Zeppelin an Kunden in ganz Deutschland aus: Mobilbagger der F-Serie. In Lübeck ist seit letztem Dezember auch einCat M318F in Betrieb – das erste Gerät der neuen Maschinengeneration, das im Vertriebsgebiet der Niederlassung Hamburg in den Einsatz ging. Unternehmer Andreas Callies führt damit Tiefbauarbeiten aus.

Konkret wird der Bagger für Sielarbeiten genutzt. Er macht Ausschachtungen und verlegt Rohre sowie Drainageleitungen. Vor allem muss er im Auftrag von Baufirmen, Architekten und Privatleuten die Erschließung von Grundstücken übernehmen, auf denen im Zuge des Wohnungsbaubooms zwischen Hamburg und der Ostseeküste neue Einfami-lienhäuser und Ferienhäuser entstehen.

Der Mobilbagger wickelt in der Regel Tagesbaustellen ab. Innerhalb eines Jahres wird er die Marke von rund 1000 Bh knacken. Typisch für sein Einsatzgebiet und den Wirkungsradius, in dem der Betrieb tätig ist, sind die weichen Torfböden in der Region.

"Dank Planierschild steht die Maschine ruhig und wackelt nicht", so Andreas Callies, der damit erstmals einen Mobilbagger von Cat von Zeppelin Verkäufer Dirk Carstensen erhielt – eine andere Cat Baumaschine in Form eines Radladers 908H hat er bereits. Das Abstützplanierschild des M318F dient nicht nur der Stabilität auf weichem Untergrund, sondern es hat auch noch eine weitere Funktion: Es wird häufig zum Planziehen verwendet, wobei sich die Parallelführung als vorteilhaft erweist.

Was jedem Praktiker sofort auffällt: Das Design des M318F hat sich deutlich verändert, was vor allem der neuen Motorentechnologie geschuldet ist. "Der Bagger ist deutlich höher geworden gegenüber dem früheren Modell. Doch das ist durchaus ein Vorteil, weil wir so die Arbeiten von der komfortablen Kabine aus besser überblicken können.

Zeppelin, Bagger und Lader

Unternehmer Andreas Callies (li.) und Zeppelin Verkäufer Dirk Carstensen vor dem ersten Gerät der neuen Maschinengeneration, das im Vertriebsgebiet der Niederlassung Hamburg in den Einsatz ging.

Die Mulden der Lkw fallen immer höher aus. Da lässt sich die Ladung ausgewogen verteilen, ohne dass Hohlräume zurückbleiben", meint Callies. Außerdem gibt es eine Heck- und neuerdings eine Seitenkamera. Gute Übersicht auf die Arbeitsumgebung sei somit gewährleistet. "Die Kraft, die dem Bagger bei Materialumschlag abverlangt wird, setzt er um und können wir abrufen. Tieflöffel und Zweischalengreifer sind feinfühlig zu steuern", bewertet der Unternehmer das Handling der Maschine, deren Ausrüstung durch einen hydraulischen Schnellwechsler und eine Zentralschmieranlage abgerundet wird.

Doch nicht nur optisch fallen die Neuerungen ins Gewicht, wie etwa die neuen Breitreifen, sondern auch akustisch hat sich bei der neuen Modellreihe etwas getan. Der Bagger ist auffällig leise. "Mich sprechen sogar Kunden deswegen darauf an", berichtet der Firmenchef. Das neue Arbeitsgerät fällt außerdem aufgrund seiner Lackierung auf: Statt in das typische Cat-Gelb wurde die Baumaschine in Silber gehüllt, der Firmenfarbe von Andreas Callies. Der Unternehmer leitet zusammen mit seiner Frau Bärbel einen Familienbetrieb mit fünf Mitarbeitern in der zweiten Generation, den er vor zehn Jahren übernahm.

Gegründet wurde dieser 1968 von seinem Vater Eckhard Callies. Viele seiner Kunden werden auch heute noch betreut, darunter auch Betreiber von Tankstellen und Restaurants, für die Andreas Callies das Absaugen von Öl- und Fettabscheidern übernimmt.

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