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Neue Kabinenkonstruktion

Arbeitsumgebung für erhöhten Fahrerkomfort optimiert

KÖLN (ABZ). - JCB präsentiert mit dem neuen Radlader 457 ein neues Design – in Verbindung mit der neuen JCB CommandPlus Kabine. Der leistungsstarke JCB 457 ist die erste Maschine, die eine vollständig neue Kabinenkonstruktion, sowie ein neues Design für Motorhaube und Kontergewicht am Heck aufweist. Diese Merkmale tragen zu einer verbesserten Rundumsicht, einer geringeren Geräuschentwicklung, einem geräumigeren Innenraum und einer optimierten Arbeitsumgebung für den Fahrer bei. Zudem ist der 457 der erste große JCB Radlader, der dank des leistungsstarken MTU-Dieselmotors die Tier 4 Final-Abgasnorm erfüllt. Dabei ist der Motor optimal auf die Arbeitsaufgaben der Maschine abgestimmt. Der Motor trägt zu einer erheblichen Kraftstoffeinsparung von 16% gegenüber dem Vorgängermodell bei. Der Motor des 457 erfüllt die EU Emissionsstufe 4/Tier4 Final ohne einen kostspieligen Dieselpartikelfilter, da er zur Einhaltung der Norm einen wirksamen Verbrennungsprozess, eine selektive katalytische Reduktion (SCR) und einen Flüssigkeitszusatz für Abgase einsetzt.

JCB, Bagger und Lader

Die A-Säulen der neuen Rops-Konstruktion wurden auf die gesamte Breite des Kabinenhecks erweitert, um einen größeren Innenraum mit einer Panoramawindschutzscheibe zu bieten.

Der 457 ist die erste JCB Maschine mit der Kabine der neuen Generation "JCB CommandPlus". Sie bietet dem Fahrer einen ultimativen Komfort. Die A-Säulen dieser vollkommen neuen Rops-Konstruktion wurden auf die gesamte Breite des Kabinenhecks erweitert, um einen größeren Innenraum mit einer Panoramawindschutzscheibe zu bieten. Die Maschine verfügt über die Command Driving Position von JCB mit überarbeiteten Pedalen, einer neuen einstellbaren Lenksäule und am Sitz befestigten Hydraulikhebeln.

Die Schalter und Zusatzsteuerungen wurden an der rechten A-Säule neu angeordnet, sodass der Bediener in einer perfekt gestalteten Umgebung problemlos auf alle Bedieninstrumente zugreifen kann. Der 457 verfügt in der Mittelkonsole und oben an der rechten A-Säule jeweils über einen farbigen LCD-Bildschirm. Der zweite Bildschirm bietet Zugriff auf die Bedienermenüs des Laders und dient als Monitor für die Rückfahrkamera der Maschine. Die JCB CommandPlus Kabine bietet einen größeren Innenraum, da das Heizungs-, Belüftungs- und Klimaanlagensystem nun außerhalb der Hauptkabinenkonstruktion angebracht ist. So steht dem Bediener hinter dem Sitz und in den Taschen an den vorderen und seitlichen Konsolen zusätzlicher Stauraum zur Verfügung. Dank der neuen Kabine und dem MTU-Motor, einem hydraulisch betätigten, bedarfsgeregelten Kühler und dem neu angeordneten Klimaanlagensystem wird die Geräuschentwicklung im Innenraum deutlich verringert.

Abschließende Fertigungstests zeigen eine Reduktion von 71 dB(A) auf erstklassige 67 dB(A). Die Bediener profitieren zudem von der Rundum-LED-Beleuchtung und den optionalen, elektrisch einstellbaren und beheizten Spiegeln, die unter allen Bedingungen für eine optimale Sicht sorgen. Die Rückspiegel sind nun vor derA-Säule angebracht, sodass der Bediener eine optimierte Rundumsicht erhält. Die Kabinentür ist an der Vorderseite angeschlagen, um dem Bediener über die Stufen ein einfacheres Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Auf diese Weise können auch die Techniker einfacher auf den Motor zugreifen und regelmäßige Wartungs- und Servicearbeiten durchführen. Der JCB457 wird von einem 7,7-l-Tier4 Final-Motor von MTU mit 193 kW (258 PS) angetrieben. Dies ist trotz der geringeren Motorkapa-zität ein stärkerer Wert als die 186 kW (250 PS) der Vorgängermaschine. Noch wichtiger: Der Motor erbringt diese gesteigerte Leistung bei weniger Umdrehungen, sodass der Kraftstoffverbrauch, die Geräuschentwicklung und die Emissionen verringert werden. Zudem wurde die Abstimmung zwischen Motor, Drehmomentwandler und Getriebe von JCB weiter verfeinert, um den Motor sowohl an das serienmäßige 4-Gang- als auch an das optionale 5-Gang-Getriebe optimal anzupassen. So wurde die Kraftstoffeffizienz um bis zu 16 % gesteigert. Wie andere JCB-Maschinen erfüllt der 457 die Tier 4 Final-Abgasnormen auch ohne einen kostspieligen und komplexen Dieselpartikelfilter. Kunden profitieren von geringeren Kosten und Wartungszeiten – hingegen werden Verfügbarkeit und Profitabilität gesteigert. Abgesehen von der neuen Kabine springt am 457 insbesondere der Einsatz der schräg abfallenden, einteiligen Motorhaube ins Auge. Die Motorhaube lässt sich elektrisch von der Kabine aus anheben, sodass die Mitarbeiter während der regelmäßigen Wartung besser auf Motor und Antriebsstrang zugreifen können. Auch der hintere Bereich kann von der Maschine abgeklappt werden, um auf die Kühleinheit zugreifen zu können. Diese umfasst nun einen schwenkbaren, hydraulisch betätigten und bedarfsgeregelten Lüfter am Heck der Maschine.

Das Design des neuen Radladers von JCB mit der optimierten Bedienerumgebung, den verbesserten Zugangpunkten für die regelmäßige Wartung und dem erstklassigen Komfort- und Steuerungsniveau wird für die kleineren Modelle der Baureihe übernommen, wenn diese in den kommenden Monaten auf die Abgasnorm Tier 4 Final umgestellt werden.

Der Tier 4 JCB 457 wird serienmäßig mit JCB Livelink Telematiksystem ausgestattet sein. Dies bietet Fuhrparkleiter und Besitzer den Online-Zugriff in Echtzeit auf Verbrauchs- und Maschinendaten, einschließlich Betriebsstunden und Fehlercodes.JCB LiveLink stellt eine Telemetrie-Verbindung zur Maschine her, von der der Besitzer die Standortinformationen in Echtzeit erhält, einschließlich einer Warnfunktion beim Betrieb der Maschine außerhalb zulässiger Zeiten und Zonen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 42/2015.

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