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Ammann

Gummiradwalze ist leicht zu warten

Die Maschine eignet sich sowohl zum Verdichten von Asphaltbelägen als auch von nicht gebundenen Tragschichten.

Langenthal/Schweiz (ABZ). – Die neue Gummiradwalze von Ammann ist mit einer neuen Kabine und einem Ballastsystem ausgestattet, das sich laut Unternehmen schnell und effizient anpassen lässt. Ein weiterer Pluspunkt sei die Wartungsfreundlichkeit der Maschine. Die hydrostatische Gummiradwalze Ammann ART 280 ist mit Motorisierungen erhältlich, die unterschiedliche Abgasnormen erfüllen. Die Maschine eignet sich sowohl zum Verdichten von Asphaltbelägen als auch von nicht gebundenen Tragschichten. Zu den typischen Einsatzbereichen zählen der Bau von Autobahnen, Eisenbahnen, Flughäfen, Industrie- und Wohngebieten. Mit dem modularen, leicht zu befüllenden Ballastsystem lässt sich das Gewicht der Maschine mit Hilfe eines Gabelstaplers innerhalb kürzester Zeit variabel von 9 bis auf 28 t anpassen. Dadurch wird die Radlast von 1125 kg bis auf 3500 kg erhöht. Diese einfache Vorgehensweise und das damit erzielte Ballastgewicht sind Herstellerangaben zufolge einzigartig am Markt. Als Ballastmaterial können u. a. Wasser, Stahl, Beton oder Sand verwendet werden.

Das Air-on-the-Run-System gestattet die bequeme Einstellung des Reifendrucks von der Kabine aus. Dank der Ballastierung und des Air-on-the-Run-Systems kann der Bediener die wichtigsten Faktoren bei der Verdichtung mit Gummiradwalzen – das Maschinengewicht und den Reifendruck – bequem kontrollieren und anpassen. Die isostatischen Vorderachsen mit Oszillationstechnik sorgen für eine noch höhere Stabilität und eine verbesserte Flächendeckung und Qualität. Die vorderen Reifen sind über ein isostatisches System miteinander verbunden, das Höhenunterschiede von ± 50 mm ausgleicht. Damit auch auf schwierigem Untergrund ein optimaler Bodenkontakt sicher gestellt wird, pendelt dieses System zusätzlich mit einer Oszillation von bis zu ± 3°.

Die neue Kabine ist laut Ammann geräumig und leise. Der Fahrersitz ist um 170° drehbar und sorge für ermüdungsfreien Sitzkomfort. Das Multifunktionsdisplay lasse sich intuitiv bedienen, so dass auch weniger erfahrene Maschinenbediener schnell damit umgehen könnten. Die Kabine biete eine optimale Rundumsicht und erhöhe somit die Sicherheit auf der Baustelle. Der Deutz-Motor entspricht der US-amerikanischen Abgasnorm EPA Tier 4f sowie der Euro 4-Norm und ist mit EGR, DOC und SCR-Technologie ausgestattet. Für Länder mit weniger strengen Abgasvorschriften ist die ART 280 mit einem Deutz-Motor der Klasse EPA Tier 3 bzw. Euro 3A mit EGR und Schalldämpfer verfügbar.

Bei der Konstruktion der neuen Walze wurde auf die gute Zugänglichkeit aller Wartungskomponenten geachtet. Die Wartungsarbeiten können schnell und einfach vom Boden aus durchgeführt werden, was die Stillstandszeiten verringert. Durch eine Vielzahl von Optionen lasse sich die Maschine an nahezu alle individuellen Bedürfnisse anpassen, so der Hersteller.

Amman stellt auf der bauma im Freigelände FS 909/910 aus.

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