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Anpassungsstrategien

Die Stadt zum Atmen bringen

Schlaglicht Klimabaustoffe: Der Klimawandel hat bereits begonnen. Städte sind gut beraten, wenn sie die Folgen durch entsprechende Anpassungsstrategien künftig in ihre städtebaulichen Konzepte mit einbeziehen.

Selsingen (ABZ). – Auch, wenn die Folgen des Klimawandels in Zukunft für alle Menschen spürbar sein werden, so können die Städte nach Angaben der HanseGrand Klimabaustoffe e. K. einiges unternehmen, um die Auswirkungen auf ihre Bewohner abzumildern. Das mittelständische Unternehmen produziert Baustoffsysteme für eine bessere Umwelt, liefert diese europaweit aus und verfügt über eine jahrzehntelange Firmenhistorie mit internationalem Kunden- und Lieferantenkreis. Demzufolge hat der Klimawandel vielfältige Auswirkungen auf die Natur, die Gesellschaft, die Wirtschaft und damit auch auf unser tägliches Leben. Z. B. treten extreme Wetterereignisse bereits seit einiger Zeit immer häufiger und heftiger auf. Dies stellt die Baubranche, vor allem in den Bereichen des Wege- und Straßenbaus, bei Platzbefestigungen und im Hochwasserschutz in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen. Auf der GaLaBau liefert HanseGrand am Stand 117 (Halle 4) Handlungsempfehlungen.

Die Welt, in der wir leben, verändert sich: Hitze- und Dürreperioden werden in Zukunft noch stärker zunehmen. Während sich dies im ländlichen Bereich negativ auf die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte auswirkt, sind im städtischen Bereich überwiegend wir selbst betroffen. Versiegelungen speichern viel Wärme, da sie überwiegend aus dunklen Flächen wie Asphalt bestehen. An heißen Tagen kommt es zu einer starken Erwärmung der Stadt, vor allem dort, wo Verschattungen durch Stadtgrün fehlen. Dies kann vor allem für ältere und kranke Menschen, aber auch für Kinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. So zählten bspw. Statistiker im heißen Sommer 2003 rd. 7000 Todesfälle mehr in Deutschland als in üblichen Sommern. Experten sind sich einig: auch Starkregen und damit verbundene Hochwassersituationen werden häufiger und stärker auftreten, da die großflächige Bodenversiegelung in den Städten den Wassermassen keine Möglichkeit zur Versickerung bietet und das Kanalnetz für diese Mengen nicht ausgelegt ist. Wie können Städte die Folgen des Klimawandels abmildern? Die Auswirkungen des Klimawandels sind gravierend und können deshalb nicht über Nacht behoben werden. Notwendig ist nach Informationen von HanseGrand eine städtebauliche Planung, die den Wandel des Klimas berücksichtigt.

Im Vergleich zu vollversiegelten Flächen böten offenporige Decken mit Klimabaustoffen drei Vorteile: 1. Temperaturausgleich: offenporige Oberflächen heizen sich bei extremer Sonneneinstrahlung weniger auf als geschlossene Decken. 2. Luft-/Wasseraustausch: Klimabaustoffe können Wasser aufnehmen und wieder abgeben. Gleichzeitig sorgen sie für eine gute Bodenatmung. 3. Wasserdurchlässigkeit/Speicher: Klimabaustoffe verbinden offenporige Oberflächen mit wasserspeichernden Tragschichten und ermöglichen so ein intelligentes Wassermanagement. Zudem verbessert eine Dachbegrünung das Mikroklima: Ist das Dach eines Hauses begrünt, so speichern die mineralischen Substrate und die Pflanzen das Regenwasser und es verdunstet erst nach und nach. Durch die Kühlung und die Luftbefeuchtung ergibt sich eine Verbesserung des Umgebungsklimas.

Darüber hinaus hat die Dachbegrünung zahlreiche weitere Vorteile: zum Einen halten Gründächer wesentlich länger als Flachdächer ohne Begrünung, zum Anderen bieten sie in Ballungsräumen zusätzlichen Lebensraum für Vögel und Insekten. Ferner binden sie Feinstaub dank der Pflanzendecke und isolieren obendrein.

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