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Auf dem Flughafen

Schachtabdeckungen können bis zu 90 Tonnen Gewicht tragen

Die Produkte von KHK eignen sich auch für den Einsatz im Wartungsbereich von Flughäfen.

Karlsruhe (ABZ). – Von Ver- und Entsorgungs-, über Material- bis hin zu Wartungs- und Kontrollschächten: Flughäfen verfügen über ein weitverzweigtes, unterirdisches Netz. Diese Infrastruktur gewährleistet unter anderem, dass Flugzeuge – zum Beispiel über Andienkabel – schnell und zuverlässig an die Versorgung gekoppelt und Wartungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Den Zugang zu den Systemen ermöglichen Schachtabdeckungen. Um einen sicheren und einfachen Betrieb zu gewährleisten, sollten diese leicht in der Handhabung und dennoch besonders beständig sein. Denn auf sie wirken bis zu 90 t schwere Maschinen ein. Zuwegung, Terminal und luftseitiger Bereich: Flughäfen sind oftmals große und vor allem hochtechnische Konstruktionen. Das gilt nicht nur für den ober-, sondern insbesondere auch für den unterirdischen Teil. Denn hier befinden sich kilometerlange Abwasser-, Versorgungs- und Kabelkanäle. Diese sind an der Oberfläche lediglich durch Zugänge in Form von Schachtabdeckungen zu erkennen. Letztere müssen sich den vielfältigen Herausforderungen der verschiedenen Bereiche anpassen. Denn im Publikumsverkehr werden andere Anforderungen gestellt als auf dem Flugfeld oder in den Hangars. So müssen die einen Abdeckungen beispielsweise schnellstmöglich zu öffnen sein, während die anderen in erster Linie besonders hohen Belastungen standhalten sollten. Für eine Vielzahl der Anwendungsbereiche eignen sich Herstellerangaben zufolge die FibreIndustrial-Produkte der KHK-Kunststoffhandel Cromm & Seiter GmbH.

Allein im Mai 2019 reisten laut aktueller Verkehrszahlen des Flughafenverbands Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) täglich rund 717 420 Passagiere über deutsche Flughäfen. Im gleichen Zeitraum verzeichnet der Verband 6340 Starts und Landungen. Damit diese möglichst reibungslos verlaufen, gilt es bereits bei der Planung des Flughafens viele technische Details zu berücksichtigen. So muss zum einen die gesamte Oberfläche des luftseitigen Bereichs hohen Belastungen standhalten. Zum anderen müssen Flugzeuge auf dem Standplatz regelmäßig geprüft und gewartet werden können.

Da kleinere Checks – zum Beispiel zwischen den Flügen – wenig Zeit in Anspruch nehmen dürfen, müssen Mitarbeiter schnellstmöglich an das notwendige Material gelangen. Hier spielen intelligent angeordnete Schachtabdeckungen eine große Rolle. Denn sie bilden den Zugang zu den technischen Systemen. Zum Beispiel versorgt ein unterirdisch verlegtes Andienkabel die Maschine mit Strom, während das Personal diese genauestens auf mögliche Beschädigungen kontrolliert, die Funktionen sowie den Reifendruck prüft und den Innenraum säubert.

Eine Schachtabdeckung muss an dieser Stelle nicht nur bis zu 90 t Gewicht aushalten, sondern aufgrund des Kerosins auch chemisch belastbar sein. Diese Anforderungen erfüllen laut eigenen Angaben die Produkte von KHK-Kunststoffhandel. Diese sind in der Belastungsklasse F 900 nach dem British Standard EN 124 erhältlich und halten somit der geforderten Prüflast von 900 kN stand. Zugleich sind sie durch ihre Faserverbundstruktur nicht nur korrosionsbeständig, sondern auch gegenüber chemischen und aggressiven Stoffen reaktionsträge. Zusätzlich ist eine abriebfreie farbliche Kennzeichnung der Abdeckungen in allen RAL-Farben möglich. Damit ließen sie sich auf einen Blick den verschiedenen Kanalsystemen zuordnen, wodurch Verwechslungen ausgeschlossen werden könnten, so das Unternehmen.

Die FibreIndustrial-Abdeckungen eignen sich laut KHK auch für andere Versorgungskanäle auf dem Flugfeld. So ließen sich einige Stahl- oder Betonabdeckungen im luftseitigen Bereich ausschließlich mit schwerem Gerät bedienen. Dies stelle normalerweise kein Problem dar, da die Kanäle selten betätigt werden müssten. "Doch im Schadensfall kann gegebenenfalls nicht rechtzeitig eingegriffen werden", erklärt KHK-Geschäftsführer Carsten Cromm. Denn Kräne dürften nur bei Einschränkungen des Flugverkehrs beziehungsweise nachts auf das Gelände fahren. Das geringe Gewicht des Faserverbundwerkstoffs ermögliche hier ein Öffnen und Schließen mit kleinem Hebegerät. Für einen schnelleren Zugriff in diesen Bereichen hat das Unternehmen deshalb bereits einige schwere Betonabdeckungen – beispielsweise auf dem Flugplatz beziehungsweise auf dem Wartungsgelände in Zürich und Frankfurt – durch FibreIndustrial-Schachtabdeckungen ersetzt. Neben den Prüfungen zwischen Landung und Abflug finden in der Nacht zudem regelmäßig größere beziehungsweise gründlichere Kontrollen in Hangars statt. So werden etwa alle ein bis zwei Monate kleinere Beschädigungen ausgebessert und die für den Flugbetrieb wichtigen technischen Systeme auf ihre Funktion überprüft. Aufgrund des kurzen Zeitfensters, das oftmals nur acht Stunden umfasst, muss hier ebenfalls jeder Griff sitzen. In diesem Zusammenhang ist vor allem ein einfaches Handling wichtig, damit die Techniker schnell und gezielt arbeiten können. Aufgrund der Leichtigkeit des Faserverbundwerkstoffs seien FibreIndustrial-Abdeckungen auch für diesen Einsatz prädestiniert, so KHK. Sie ließen sich leicht und rückenschonend öffnen und schließen.

Die genannte Eigenschaft vereinfache zudem die Arbeit auf der Zuwegung sowie im Terminal. Denn dort müssen Ver- und Entsorgungskanäle regelmäßig kontrolliert werden. Dabei ist auf den Geh- und Parkflächen eine deutlich geringere Belastungsklasse (B 125) als auf dem Flugfeld und in den Hangars gefordert. Die FibreIndustrial-Abdeckungen ließen sich häufig von nur einer Person öffnen und schließen, so das Unternehmen. Zudem könne auf Wunsch für einen noch leichteren Einblick – um beispielsweise den Stand des Fettabscheiders zu prüfen – ein Innendeckel integriert werden. Letzterer lasse sich ganz ohne Hebewerkzeug bedienen. Die innenliegenden Dichtungen der Abdeckungen verhinderten dabei außerdem, dass mögliche unangenehme Gerüche durch die Abdeckung nach außen dringen.

Schachtabdeckungen auf Flughäfen müssen sich somit vielfältigen Herausforderungen stellen. Dabei gilt für alle Bereiche, dass die Oberfläche eben, aber dennoch rutschhemmend sein sollte. Denn dies trägt sowohl zur Unfallverhütung als auch zur Arbeitssicherheit bei. Eine zertifizierte Rutschhemmung nach DIN 51130 und DIN 51097 erhalten die KHK-Produkte durch die Einarbeitung eines technischen Harzes in der Schichtpressstoffkonstruktion. Dies sorgt gleichzeitig für die langlebige Beständigkeit der Glasfaserverbundschachtabdeckungen. Durch diese Charakteristika sowie die Einteilung in verschiedene Belastungsklassen von B (12,5 t) bis zu F (90 t) eignen sich die KHK-Produkte für nahezu alle Bereiche im Flughafen. Dabei profitieren zuständige Mitarbeiter wie Techniker und Facility Manager vor allem von einem leichten Handling durch das deutlich geringere Gewicht im Vergleich zu Schachtabdeckungen aus Stahl und Beton.

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