Auffangschirme

Mehr als nur Standard-Schutz

Die Auffangschirme von Honeywell Combisafe, die sich von standardmäßigen Netzen unterscheiden, ragen 3,3 m aus dem Gebäude heraus, um herunterfallende Gegenstände aufzufangen und sicher zurückzuhalten.

Düsseldorf (ABZ). – Die drei Schlüsselwerte Verantwortung, Kompetenz und Kreativität machen die Dreßler Bau GmbH zu einem der führenden Bauunternehmen in Deutschland. Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Verwirklichung von Innovationen in den Bereichen Gebäudegestaltung und Bau engagiert sich die Dreßler Bau GmbH für den Schutz der Mitarbeiter mit den effektivsten Vor-Ort-Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Projekte sicher und zu sehr hohen Standards abgeschlossen werden können. Aus diesem Grund richtete sich das Unternehmen kürzlich mit einer Anfrage an Combisafe, Anbieter von Absturzsicherungen und Teil der Honeywell-Gruppe, nachdem es den Vertrag für ein innovatives Gebäudeprojekt im Herzen Düsseldorfs erhalten hatte. Im Jahr 2015 hat die Horizon Development GmbH das Unternehmen Dreßler Bau GmbH mit dem Bau des Bürogebäudes Horizon in Düsseldorf beauftragt – eine Stadt, die für ihre Modebranche und Kunstszene berühmt ist. Das Horizon-Düsseldorf ist ein 16-geschossiges modernes Gebäude und spiegelt die Werte hinsichtlich Eleganz und Ästhetik, Effizienz und Nachhaltigkeit voll und ganz wider. Das Gebäude, dessen Abschluss für das Frühjahr 2018 geplant ist, wird 22 000 m² Bürofläche und mehr als 1000 m² Terrassenflächen umfassen.

Nach Abschluss des Projekts ziehen die Mitarbeiter von L'Oréal in eine geräumige und attraktiv gestaltete Arbeitsumgebung ein. Die horizontalen Verschiebungen und Projektionen des 16-geschossigen und 60 m hohen Gebäudes wurden so gestaltet, dass sie die unterschiedliche rhythmische Spannung der Fassadenstruktur betonen – mit einem beeindruckenden Glasdesign, das einen abstrakten Würfel darstellt.

Aufgrund der großen Verkehrsadern, die das Horizon-Gebäude umgeben, sowie aufgrund des begrenzten Platzes vor Ort sah sich Dreßler Bau der Herausforderung gegenüber, den Schutz von Passanten, Verkehrsteilnehmern und eigenen Mitarbeitern vor herunterfallenden Gegenständen sicherzustellen, während der Bau voranschreitet. Von Anfang an bestand eine wesentliche Herausforderung darin, ein effektives Absturzsicherungssystem zu bieten, das nicht nur Bauarbeiter und die Öffentlichkeit schützt, sondern auch sicherstellt, dass die Arbeit ohne Unterbrechungen fortgeführt werden kann. Aus diesem Grund mussten die Installationszeiten auf ein Minimum reduziert werden. Dabei war es wichtig, dass das System ganz leicht installiert und verwendet werden kann.

Dieser Herausforderung gegenüberstehend kontaktierte die Dreßler Bau GmbH Honeywell Combisafe – ein Unternehmen, das 40 Auffangschirme für dieses Bauprojekt bereitstellte. Die Auffangschirme von Honeywell Combisafe, die sich von standardmäßigen Netzen unterscheiden, ragen 3,3 m aus dem Gebäude heraus, um herunterfallende Gegenstände aufzufangen und sicher zurückzuhalten. Dies ist in einem bebauten Gebiet mit hohem Fußgängerverkehr und hohem Verkehrsaufkommen auf den umgebenden Straßen unter dem Bauprojekt unverzichtbar. Sie bieten außerdem ein sekundäres Schutzniveau für die Arbeiter, indem ein zusätzlicher Sicherheitspuffer im Falle eines Sturzes von der Gebäudekante gewährleistet wird. "Unsere Ingenieure haben eng mit den verantwortlichen Personen und Bauleitern von Dreßler Bau GmbH zusammengearbeitet, um zu zeigen, wie die Auffangschirme funktionieren und wie leicht sie installiert werden können", erklärte Wolfgang Völker, Verkaufsleiter Süddeutschland für Honeywell Combisafe. "Diese technische Unterstützung sowie die Beratung zur Art und Weise der Handhabung der Installation bei fortschreitender Arbeit war äußerst bedeutsam bei der Sicherstellung dieses wichtigen Bauvorhabens."

Die Auffangschirme von Honeywell Combisafe sind so konzipiert, dass sie eine einfache Installation und Flexibili-tät sicherstellen, indem sie entweder direkt oder mithilfe eines großen Sortiments an zweckbestimmten Befestigungen am Stahl- oder Betongerüst der meisten Gebäude befestigt werden können. Sie können außerdem entsprechend des Fortschritts der Bauphase einfach angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil des Auffangschirms besteht darin, dass er gegen die Gebäudeseite eingeklappt werden kann, wodurch die Bewegungsfreiheit für Arbeiten über und unter dem Schirm gewährleistet wird. Das bedeutet bspw., dass Auftragnehmer Paletten und andere Materialien mit Hilfe eines Krans zum Dach des Gebäudes heben können und nach Abschluss die Auffangschirme wieder ausgeklappt werden können, was die Arbeitsunterbrechung auf ein Minimum reduziert. Seit Beginn des Bauprojekts Ende Juni 2016 hat Honeywell Combisafe bereits 150 m Auffangschirme um das Gebäude herum installiert – vom zehnten bis zum 15. Stock. Auf dem Höhepunkt des Bauprojekts wurden bis zu Beginn der nächsten Bauphase im Januar 2017 insgesamt 40 Auffangschirme installiert.

Dank der Unterstützung von Honeywell Combisafe kann Dreßler Bau die Bauarbeiter und die Öffentlichkeit vor herunterfallenden Gegenständen schützen, während gleichzeitig die Arbeitsunterbrechung minimiert und die Produktivität verbessert wird – trotz des vollen Zeitplans und den potenziellen Herausforderungen, die ein einzigartiges architektonisches Design wie dieses mit sich bringen kann. "Mit solch einem anspruchsvollen und renommierten Bauprojekt wie Horizon-Düsseldorf ist es äußerst wichtig, dass wir das Projekt pünktlich fertigstellen, während wir gleichzeitig die Bauarbeiter und die Öffentlichkeit schützen", erklärt Manfred Dauber, Arbeitsvorbereiter bei Dreßler Bau. Honeywell Combisafe habe hinsichtlich Kosten und Effizienz die beste Lösung zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsbeziehung sei von Anfang an hervorragend gewesen. "Honeywell Combisafe hat außerdem ein exzellentes Installationsteam zur Verfügung gestellt, das gewährleisten konnte, dass die Maßnahmen zur Absturzsicherung um die laufenden Arbeiten herum montiert werden, und zwar trotz Platzmangel vor Ort und gegen konkurrierende Anforderungen. Dies unterstützte uns bei der Sicherstellung, dass die Bauarbeiter und die Öffentlichkeit angemessen geschützt sind."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2017.

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