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Baulandpreise unter Bundesdurchschnitt

Wiesbaden (dpa). – Bauland war im vergangenen Jahr in Deutschland so teuer wie noch nie. 199 Euro mussten Käufer im Schnitt pro Quadratmeter baureifes Land zahlen. In Nordrhein-Westfalen lagen die Preise allerdings mit 147 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, wie das Statistische Bundesamt unlängst auf Grundlage der bundesweit gesammelten Kaufverträge berichtete. Vor zehn Jahren hatte der Durchschnittspreis pro Quadratmeter Bauland in Deutschland noch bei 130 Euro gelegen und zu Beginn der Statistik im Jahr 1962 bei 7,58 Euro, allerdings nur bezogen auf das Gebiet der alten Bundesrepublik. Die teuersten in Flächenländern verkauften Grundstücke lagen 2020 im Süden der Republik mit 349 Euro in Bayern und 245 Euro in Baden-Württemberg. In den Stadtstaaten Hamburg (1128 Euro) und Berlin (931 Euro) war es noch deutlich teurer. In Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wurde hingegen nur ein Bruchteil dieser Beträge fällig: Hier lagen die Preise zwischen 46 und 63 Euro.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 36/2021.

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