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Bernhard Remmers Akademie

Potenziale durch übergreifenden Wissenstransfer erschließen

Remmers, Ausbildung und Beruf, Fortbildung und Seminare, Veranstaltungen

Die neue Geschäftsführung der Bernhard Remmers Akademie besteht aus Jutta Gerdes und Wolfgang Steurer.

Löningen (ABZ). – Gewerke- und schnittstellenübergreifende Bildungsangebote für die Baubranche schaffen: Das ist der selbsterklärte Anspruch der Bernhard Remmers Akademie (BRA) in Löningen. Jahr für Jahr bietet die gemeinnützige Fortbildungseinrichtung ca. 10 000 Teilnehmern zahlreiche Seminare und Fachkonferenzen, um sich auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und sich unter Experten auszutauschen. Allein 2018 beinhaltet das Fortbildungsprogramm 23 Seminar- und Lehrgangsangebote an ca. 100 Terminen. Das Themenspektrum erstreckt sich über die vier Bereiche Bauten-, Holz-, Bodenschutz sowie der Baudenkmalpflege. Dazu zählen neben allgemeinen auch zielgruppenspezifische Themen für Planer, Architekten, Denkmalpfleger bzw. Vertreter von Wohnungsbaugesellschaften und Instandsetzungsbetrieben. Für viele Teilnehmer macht v. a. der intensive Informationsaustausch mit den Fachkollegen die Seminare besonders attraktiv, heißt es von Seiten der BRA. Die Fort- und Weiterbildungsmodule schließen mit anerkannten Abschlüssen, Zertifizierungen oder Fortbildungspunkten ab – in vielen Fällen sind sie individuell bzw. betrieblich förderfähig.

Bei der BRA steht nach eigener Aussage nicht allein die Wissensvermittlung im Mittelpunkt: Im Fokus der Fortbildungseinrichtung stehe stets die Verbindung von Wissenschaftsorientierung und praktischer Anwendung. Neben ihrem fachspezifischen Fort- und Weiterbildungsangebot fungiere sie als wichtige Schnittstelle, die verschiedene Experten zusammenbringt. Der Akademie gehe es seit ihrer Gründung im Jahr 1996 um den zukunftsorientierten Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch innerhalb eines internationalen Netzwerks von Wissenschaftlern, Bausachverständigen, Baubehörden, Handwerkern, Planern und Denkmalpflegern. Erst deren Gewerke übergreifendes Denken und Handeln entfalte das komplette Potential der Branche.

Die gemeinnützige BRA geht auf eine gemeinsame Initiative des Handwerks, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Unternehmers Bernhard Remmers zurück. Ihm zu Ehren verleiht die BRA alle zwei Jahre den gleichnamigen Preis für herausragende Leistungen in der handwerklichen Baudenkmalpflege. Der Status der Gemeinnützigkeit ist für eine Bildungseinrichtung, die in engem Bezug zu einem gewinnorientiert arbeitenden Unternehmen wie Remmers steht, nahezu einzigartig. "Selbstverständlich profitieren wir in vielerlei Hinsicht von der fast 70-jährigen Expertise sowie den Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Firma Remmers", sagt der Bernhard Remmers Akademie Geschäftsführer Wolfgang Steurer. Trotzdem stehen die Seminare und Kongresse der Akademie unter striktem Neutralitätsgebot und verzichten auf Produktwerbung: "Glaubwürdigkeit ist unser Kapital", so Steurer. So ist die Akademie auch als Fort- und Weiterbildungsanbieter durch die ZDH-Zert GmbH, der Zertifizierungsinstitution des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, zertifiziert. "Unsere Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer können sich auf die hohe Qualität unserer anwendungsbezogenen Veranstaltungen verlassen", erläutert Jutta Gerdes, die zusammen mit Wolfgang Steurer die Geschäftsführung der Bernhard Remmers-Akademie innehat.

Remmers, Ausbildung und Beruf, Fortbildung und Seminare, Veranstaltungen

Die Bernhard Remmers Akademie wurde 2018 international. Das Seminar in Kiew in der Ukraine war ein Erfolg.

Während Bernhard Remmers als aufstrebender Geschäftsmann der Nachkriegszeit einst die Handwerker in seinem privaten Wohnzimmer schulte, ist der heutige Akademiebetrieb hochgradig professionalisiert. Ein neues Gebäude am Standort in Löningen mit Seminarräumen und modernster Präsentationstechnik soll in Kürze bezogen werden. Damit gibt die BRA nicht nur ein eindeutiges Bekenntnis zum niedersächsischen Standort ab, sondern auch zum Prinzip der Präsenzlehre, die nach Möglichkeit durch Online-Angebote ergänzt wird: "Es muss immer ein Mix aus Präsenz- und Online-Lehre sein. Schließlich wollen wir Bildung mit Erlebnischarakter vermitteln. Und dazu gehört die persönliche Begegnung", erläutert Steurer. Die kann allerdings auch an den verschiedensten regionalen Standorten stattfinden. Momentan bietet die Akademie ihre stark nachgefragten Seminare in Dutzenden von Städten in ganz Deutschland an.

Erstmals fanden 2018 auch Veranstaltungen im europäischen Ausland statt – ein Trend, der angesichts der Internationalisierung der Branche stärker verfolgt werden dürfte. Die ersten Blockseminare in Kiew, St. Petersburg, Moskau und Warschau stießen auf großen Zuspruch: Mehr als jeweils 70 Teilnehmer interessierten sich für die Veranstaltungen, die die länderspezifischen Bedingungen für die Sanierung klassischer und historischer Bausubstanz in den Blick nehmen und dafür auch nationale Experten hinzuziehen. In 2019 plant die Bernhard Remmers Akademie, diese Weiterbildungsreihe in den osteuropäischen Ländern fortzusetzen und erstmals auch in Westeuropa anzubieten.

Die Zukunftstrends für die BRA lauten: Mehr ergänzende Online-Angebote unter Beibehaltung des Niveaus der Präsenz-Lehre, eine Ausweitung der Aktivitäten ins europäische Ausland und ein Ausbau der Infrastruktur am Standort Löningen.

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