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Betriebsgebäude und Wohnung

Vollholzbauweise mit patentierten Elementen ohne Leim und Metall ausgeführt

Naturbelassenes Massivholz, das durch eine patentierte Technik miteinander verbunden ist. Ganz ohne Leim und Metall. Holzwände, die so luftdicht sind, dass keine Folie benötigt wird.

Prad am Stilfserjoch/Südtirol (ABZ). – "Der Werkstoff Holz zählt für mich zu den wertvollsten Rohstoffen, mit dem ich täglich in Kontakt stehe und mit dem ich auch aufgewachsen bin", erzählt Birgit Kager. Die Geschäftsführerin der Tischlerei Kager Friedrich OHG stieg bereits vor mehr als 25 Jahren in dem von ihrem Vater 1975 gegründeten Südtiroler Meisterbetrieb ein, womit sie mit einem Schmunzeln zugibt: "Ich bin familiär stark vorbelastet."

Seit mehr als vier Jahrzehnten pflegt die in Frangart angesiedelte Tischlerei traditionelle Handwerkskunst und fertigt Meisterstücke aus Holz in höchster Qualität. Der Ein-Mann-Betrieb wuchs während dieser Zeitspanne zu einer Werkstätte mit mehr als 20 Mitarbeitern, womit Erweiterungen des Firmengebäudes laufend notwendig wurden.

"Ich hatte das Glück, vor vielen Jahren eines der ersten holzius-Häuser gebaut zu haben und war schon damals total begeistert", schildert die Unternehmerin ihren Erstkontakt mit dem Anbieter von Vollholz-Bauten. "Insofern fiel mir die Entscheidung sehr leicht bei der Erweiterung des Firmengebäudes und dem Bau meiner Privatwohnung auf das Unternehmen zu setzen, das mit seinen Vollholzelementen ein naturverbundenes Wohnen und Leben ermöglicht."

Mit viel Präzision und mit Millimeterarbeit wurden die leim- und metallfreien, 18 cm starken Vollholzwände, die von holzius pünktlichst zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert wurden, zwischen zwei bestehenden Gebäudedecken "eingefädelt". Auch bei der Montage des Dachstuhls passte auch der letzte Sparren exakt, weiß der mit den Zimmermannsarbeiten beauftragte Peter Schötzer zu berichten.

Darüber hinaus beeindruckte die kurze Bauzeit: innerhalb von einer Woche standen die Wände, nur eine weitere Woche wurde für das Dach benötigt. Als weiteren Pluspunkt erwähnt Bauherrin Kager die Trocknungszeiten, die bei der Vollholzbauweise komplett wegfallen.

"Bereits mein Vater hat gemeinsam mit anderen Ökobau-Pionieren stets viel Wert auf eine ökologische Bauweise gelegt. Selbstverständlich ist auch für mich diese Thematik von größter Bedeutung", berichtet Birgit Kager. Ihre Büroeinrichtung besteht ausschließlich aus Massivholz, womit nicht wenige Kunden feststellen, dies sei eher eine Stube und keine Arbeitsstätte, auch weil die Innenwände teilweise holzsichtig ausgeführt wurden. Die restlichen sichtbaren Wandflächen sind mit Lehm verputzt.

Gerade bei der Planung entwickelte die Bauherrin viele Ideen, die später allesamt realisiert wurden. So fand die bestehende Massivholzküche wiederum ihre Verwendung, wie auch die Korkschüttung im Dämmbereich. Besonderen Wert legte sie auf die Raumlüftung, die mittels zentraler Lüftungsanlage immer genügend Sauerstoff zuführt, dabei aber die Temperaturen auch aufgrund der Vollholzelemente angenehm konstant hält. "Die Zeiten, in denen wir Besprechungen in stickiger Luft abgehalten haben, sind definitiv vorbei", so die Firmenchefin. In ihrer Wohnung realisierte Birgit Kager ebenfalls ihre Wunschvorstellungen, die sie vor dem Baustart sammelte und skizzierte. Ihre Idee, hohe, doppelflügelige Sprossen-Fenster mit dunklen Umrahmungen an der Kalkputzfassade umzusetzen, fand ebenso eine Umsetzung, wie auch die Holzwände aus Fichte, die vielfach holzsichtig blieben.

"Gemeinsam mit den Zirbenholzmöbeln verströmen sie einen sehr beruhigenden Wohlgeruch, den auch alle Gäste sofort wahrnehmen", erzählt die Wohnungsinhaberin. Dabei setzte sie auf einen zeitgemäßen Trend, indem sie das verwendete Holz von ihrem Partner auf der Säge schneiden lies, der teilweise das Fichtenholz in Tiers, die Lärche im Schnalstal und die Zirbe im Sarntal zum richtigen Mond sogar selbst geschlagen hat.

Neben der exakten Passgenauigkeit überzeugen die holzius-Vollholzelemente mit Formstabilität, Luft- und Winddichtheit sowie mit optimalen Schallschutzeigenschaften. Letzteres zählt zu den Spezialgebieten der Tischlerei Kager, die im Bereich Akustik, Architektur und Handwerk in Einklang bringen.

"Das angenehme Raumklima ist sicherlich auch auf die gute Akustik zurückzuführen. Dafür haben wir spezielle Decken eingebaut, die die Raumakustik verbessern, den Schall nicht in andere Räume übertragen und somit den Lebenskomfort steigern", genießt Birgit Kager ihren Wohnbereich als universellen Ruhepol, eine Ruhe, die auch andere Menschen erfreut, die sich mit ihr im Privaten zusammenfinden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 12/2021.

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