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Drahtseilakt im Shopping-Paradies

Arbeitsbühnen auf Gummiketten bewähren sich im Einsatz

Gardemann, Arbeitsbühnen und Aufzüge

Spezial-Arbeitsbühnen auf Gummiketten vom Typ GKG 222 eignen sich hervorragend für Einsätze in Einkaufzentren, wie bspw. für die Anbringung von Deko, wie unter anderem Weihnachtsbeleuchtung, für Glasreinigungsarbeiten oder Wartungsarbeiten.

Mönchengladbach (ABZ). – Um Pflanzen im Mönchengladbacher Shopping Center mit Tageslicht zu versorgen, sind Gardemann Arbeitsbühnen zum Einsatz gekommen. Diese sollten über drei Etagen hinweg den Einbau von Pflanzenlampen ermöglichen.

Für die Spezial-Arbeitsbühnen vom Typ GKG 222 war dies ein Kinderspiel: Der Einsatz auf engstem Raum, empfindlichem Untergrund und in großer Höhe ist für die Bühnen kein Problem.

Das neue Shopping Center "Minto" lässt die Herzen vieler Shopping-Fans höher schlagen. Auf einer Verkaufsfläche von 26 000 m² bietet das Einkaufsparadies auf vier Etagen über 110 Geschäfte sowie Gastronomie. Ein besonderer Hingucker des im Frühjahr 2015 eröffneten Centers ist die außergewöhnliche Architektur: Etagenübergreifende Highlight-Fassaden schaffen einen Erlebnisraum, der die Sinne anregen soll: Die verschiedenen Fassaden verströmen Duft, lassen Naturgeräusche ertönen und laden zur Interaktion ein.

Blickfang ist auch der "Diner's Tree" im Gastronomiebereich – eine baumähnliche Stahl-Skulptur des französischen Künstlers Alexis Tricoire, die eine vertikale Verbindung über alle vier Ebenen des Shopping Centers schafft. Diese soll den Gästen den Weg zu den verschiedenen Gastronomie-Angeboten weisen. Die Skulptur besteht aus Stahlverästelungen mit Tellern, die mit üppigem Grün bepflanzt sind. Um den Pflanzen lebenswichtiges Tageslicht zu spenden, sollten nachträglich Tageslichtlampen an der Decke montiert werden. Doch wie sollte dies bewerkstelligt werden? Der zuständige Bauleiter, Peter Bause von Borgmann Architekten und Ingenieure GmbH, wusste Rat, da er bereits in anderen Bereichen des Einkaufcenters Arbeitsbühnen der Firma Gardemann entdeckt hatte. Mithilfe dieser ließen sich Arbeiten in der Höhe reibungslos bewältigen.

Für Arbeitsbühnenvermieter Gardemann stand sofort fest, dass nur die kompakten Spezial-Arbeitsbühnen auf Gummiketten vom Typ GKG 222 die Aufgabe bewältigen können. Diese haben sich schon des Öfteren bei Einsätzen in Einkaufzentren bewährt, wie bspw. für die Anbringung von Deko, wie unter anderem Weihnachtsbeleuchtung, für Glasreinigungsarbeiten oder Wartungsarbeiten.

Der Transport einer Arbeitsbühne ins Einkaufscenter ist immer eine Herausforderung. Hier war die Fahrzeugbreite der GKG 222 entscheidend. "Wir haben uns vorher genau die Baupläne angeschaut, um zu prüfen, welcher Eingang sich am besten eignet, um die beiden Bühnen ins Center zu fahren", so Peter Bause. "Da die Arbeitsbühnen eine Breite von nur 0,99 m aufweisen, konnten diese über die Warenannahme in der dritten Etage und über die Seiten- und Notausgänge ins Center hereingefahren werden." Neben der kompakten Bauweise spielten aber auch Gewicht, die Arbeitshöhe und seitliche Reichweite eine wichtige Rolle, um von der dritten Etage aus die Lampen an den Decken der einzelnen Geschosse montieren zu können. Zudem durfte der Natursteinboden nicht beschädigt werden.

Gardemann, Arbeitsbühnen und Aufzüge

Vom geräumigen Arbeitskorb der Spezial-Arbeitsbühnen aus konnten die Monteure bequem und ohne sich im Weg zu stehen die Lampen montieren.

Hier punktete die GKG 222 mit ihrem geringen Eigengewicht von nur 2640 kg, denn der Natursteinboden durfte nur mit 500 kg Punktbelastung befahren werden. Durch das Kettenfahrwerk wird das Gewicht der Bühne gleichmäßig und großflächig verteilt, was den empfindlichen Naturstein schont. Die Non-Marking-Gummiketten sorgten außerdem dafür, dass auf dem Boden keine dunklen Fahrspuren zurückbleiben. Zum Schutz des Bodens wurden auch noch Lastverteilerplatten ausgelegt.

Bei der Platzierung der Fahrzeuge war Fingerspitzengefühl gefragt, denn aus statischen Gründen sollten die Bühnen 1m Abstand vom Luftraum zur unteren Ebene halten. Die beiden Geräte durften zudem nicht mehr als 3 m zusammenstehen, da sonst die Bodenbelastung zu groß gewesen wäre.

"Wichtig war auch, dass der Arbeitskorb der Bühne durch den Luftraum passte, damit wir nicht zu viele Elemente der Lamellendecke entfernen mussten", sagt Bauleiter Peter Bause. "Und auch die erforderliche Arbeitshöhe von 12 m bei einer seitlichen Reichweite von 10 m war mit der GKG 222 kein Problem." Das ganze Projekt war in einer Nacht erledigt. "Die Firma Gardemann hat Samstagabend die beiden Arbeitsbühnen geliefert. Es wurde sonntags bis in die Nacht gearbeitet und Montagfrüh vor 5.00 Uhr wurden die Bühnen wieder abgeholt", sagt Peter Bause. "Die Firma Gardemann hat uns exzellent beraten und war bei der Umsetzung des Projekts sehr engagiert. Die Arbeitsbühnen konnten sogar für den Betrieb innerhalb des Shopping Centers von Diesel- auf Elektroantrieb umgestellt werden. Was will man mehr."

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 19/2016.

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