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Erleichtertes Kurzarbeitergeld kann bereits jetzt fließen

Berlin (dpa). - Das erleichterte Kurzarbeitergeld wegen der Coronavirus-Krise kann bereits kurzfristig fließen. Die Erleichterungen träten rückwirkend zum 1. März in Kraft und würden rückwirkend ausgezahlt, teilte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Berlin mit. „Das bedeutet, dass Unternehmen jetzt schon die verbesserte Kurzarbeit beantragen können.“

Betriebe können nun Kurzarbeitergeld schon nutzen, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind – statt wie bisher ein Drittel. Den Arbeitgebern werden zudem die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zu zahlen haben, in voller Höhe erstattet. Auch Zeitarbeitsunternehmen können die Leistung bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) anzeigen. „Die Agenturen für Arbeit vor Ort sind für alle Unternehmen der Ansprechpartner“, sagte Heil.

„Mein Ziel ist es, dass die Unternehmen in diesen Zeiten ihre Leute an Bord halten“, so der Arbeitsminister. Erst kurz zuvor hatte der Bundestag den Gesetzentwurf für erleichtertes Kurzarbeitergeld im Schnellverfahren beschlossen. Die BA übernimmt beim Kurzarbeitergeld 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent.

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