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Fränkische auf der IFAT

Lösungen auch für Starkregenereignisse

Das Fränkische-Konzept „4 Aufgaben – eine Lösung“ setzt sich aus den vier Schritten Transportieren, Reinigen, Speichern und Ableiten von Regenwasser zusammen.

München (ABZ). - Fränkische rückte die Regenwasserreinigung in den Fokus der IFAT 2018: Der Entwässerungs-Experte stellte die neue Baureihe SediPipe L für sein bewährtes SediPipe-Programm vor und erklärte seine patentierte Strömungstrenner-Technologie. Außerdem verfügen nun alle Baugrößen der SediSubstrator-Reihe über die DIBt-Zulassung. Ebenfalls zentrales Messethema: Wie zukunftsfähiges Regenwassermanagement auch Starkregenereignisse erfolgreich meistern kann. Das Fränkische-Konzept „4 Aufgaben – eine Lösung“ setzt sich aus den vier Schritten Transportieren, Reinigen, Speichern und Ableiten von Regenwasser zusammen. Ziel ist es, Niederschlagswasser ökonomisch und ökologisch sinnvoll wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zuzuführen, etwa über Versickerungs-, Rückhalte- oder Nutzungsanlagen.

„Viele IFAT-Besucher, darunter auch zahlreiche internationale Entscheider, haben sich über unsere Lösungsansätze und Technologien für das Regenwassermanagement informiert. Wir haben hier starke Akzente gesetzt und sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden“, fasst Roman von Urbanowicz, Bereichsleiter Drainage Systeme bei Fränkische, zusammen. Fokus auf Regenwasserreinigung Auf der diesjährigen IFAT stand die Regenwasserreinigung bei Fränkische im Mittelpunkt.

Ausführlich informierte das Familienunternehmen über seine Strömungstrenner-Technologie (Flow Separation), die Schmutz und Schadstoffe effektiv aus dem Niederschlagswasser entfernt: Im langgestreckten Sedimentationsraum mit leichter Steigung hält ein Gitter als Strömungstrenner Feststoffe sicher zurück. Ein möglicher zweiter Strömungstrenner im oberen Rohrquerschnitt scheidet zusätzlich zum Beispiel in Havariefällen Öl und Leichtflüssigkeiten ab. Die drei neuen Regenwasserreinigungs-Anlagen SediPipe L, SediPipe L plus und SediSubstrator L erweitern zudem das Sedi-Programm. Das praktische Baukastensystem hat ebenfalls eine hohe Behandlungsleistung und ist kurzfristig lieferbar. Ebenfalls neu ist die DIBt-Zulassung für alle Baugrößen der Reinigungs-Anlagen SediSubstrator L und XL, die in einem hocheffizienten Zweistufenprinzip stark belastete Regenabflüsse wirksam reinigen.

Zentrales Thema am Messestand von Fränkische war auch der künftige Umgang mit Starkregenereignissen, die seit einigen Jahren immer häufiger Leben gefährden und hohe Sachschäden verursachen. „Um diese unvorhersehbaren Sturzfluten in den Griff zu bekommen, brauchen wir unter anderem einen ganzheitlichen Überflutungsschutz. Zudem ist es wichtig, Starkregenereignisse bereits in der Bauleitplanung zu berücksichtigen und das Regenwassermanagement effizient zu gestalten. Uns ist es ein großes Anliegen, das öffentliche Bewusstsein dafür zu schärfen und die Politik hier in die Pflicht zu nehmen“, erläutert von Urbanowicz, der auch Sprecher der Arbeitsgruppe Tiefbau im Gesprächskreis Baustoffindustrie im Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) ist. Daraus hatte sich 2014 die Initiative „Verantwortung Wasser und Umwelt“ gegründet, die auf der IFAT ihre seit 2016 erweiterte Studie „Starkregen – Urbane Sturzfluten 4.0“ vorstellte. Ihr Ergebnis: Kommunen in Deutschland sind nur unzureichend auf Starkregenereignisse vorbereitet und tun noch zu wenig für den Schutz vor Überflutungen. Studienleiter Prof. Dr. F. Wolfgang Günthert von der Universität der Bundeswehr in München forderte auf der IFAT ein funktionierendes Frühwarn- und Informationssystem, Gefahren- und Risikokarten sowie ein deutschlandweites Regenwassermanagement.

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