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GFK-Vortriebsrohre

Alternative für unterirdische Stromtrassen

Hobas, Rohr- und Leitungsbau

GFK-Vortriebsrohre bei der Installation.

TROLLENHAGEN (ABZ). - Der Ausbau des Stromnetzes wird in den nächsten Jahren stark zunehmen und damit auch der Einsatz von unterirdisch verlegten Stromleitungen. Angesichts der zunehmenden Forderungen nach ökologischer Bauweise wird sich die Bewertung der Wirtschaftlichkeit dieser Verfahren verbessern. GFK-Vortriebsrohre, installiert im Vortriebsverfahren, können für den Einsatz als Leitungstunnel eine entsprechende Lösung sein und eine Reihe von Vorteilen bieten, wie es in einer Mitteilung des Rohrherstellers Hobas heißt.

Mit dem Microtunnelingverfahren ergibt sich dem Unternehmen zufolge eine Reihe von Vorteilen gegenüber Freileitungen, aber auch gegenüber erdverlegten Kabeln, so dass die Anwendung insbesondere in Städten und sensiblen Naturschutzgebieten die höheren Installationskosten im Vergleich zu einer Freileitung wettmachen könnten.

Vorteile für Kabellegung im Leitungstunnel:

  • dealer mechanischer Schutz, damit hohe Verfügbarkeit,
  • Nachrüstbarkeit der Kabelanlage,
  • einfacher Zugang für Kontrolle und Reparatur,
  • Möglichkeiten der Mehrfachnutzung durch andere Ver- und Entsorger,
  • deale magnetische Abschirmung,
  • Wärmerückgewinnung bzw. relativ einfache Kabelkühlung möglich,
  • Vermeidung von Bodenbelastungen,
  • Vermeidung von Oberflächenbelastungen,
  • hohe Variabilität bei der Trassenführung usw.


Das Microtunnelingverfahren zur grabenlosen Installation von Rohrleitungen ist seit Jahrzehnten in Anwendung. Vortriebsrohre werden vom Start- zum Zielschacht unter Druck und bei permanenter Bodenentnahme bis zum Erreichen des Zielschachtes vorgepresst. Strecken bis über einem 1 km können so in geradem oder auch kurvigem Verlauf installiert werden. Der Leitungstunnel kann in einer hohen Qualität hergestellt werden. Aus Sicht des Rohrherstellers Hobas ergibt sich dabei eine Reihe von Vorteilen gegenüber sogenannten offenen Bauweisen:

  • umweltschonend, da kein offener Graben und wenig Oberflächen- und Raumbedarf,
  • vergleichsweise geringste Störungen der urbanen Umwelt,
  • geringer Platzbedarf während der Bauphase,
  • geringe Verkehrsbelastung,
  • witterungsunabhängige Verlegung.


Werden für den Leitungstunnel Hobas GFK-Vortriebsrohre genutzt, so können dem Unternehmen zufolge weitere Vorteile für die Installation und den Betrieb genutzt werden:

  • Hohe Maßgenauigkeit und geringe Toleranzen,
  • variable Rohrlängen,
  • relativ geringes Gewicht,
  • sehr glatte Rohraußen- und – innenfläche,
  • gutes Pressverhalten,
  • hohe chemische Beständigkeit,
  • hohe Presskräfte möglich,
  • lange Lebensdauer,
  • einfache Reparaturfähigkeit usw.


Leitungstunnel, im Microtunnelingverfahren hergestellt werden in der Regel eine Größe von 2,2 bis 3,5 m haben. In diesem Bereich verfügen GFK-Rohre gegenüber herkömmlichen Vortriebsrohren über ein günstiges Wanddicken-Innendurchmesser Verhältnis. Kleinere Außendurchmesser und geringeres Gewicht sind die unmittelbaren Vorteile daraus bzw. innen mehr Platz bei gleichem Außendurchmesser. Aufgrund des Materialverhaltens kommt es bei Kurvenfahrten nicht zu einer Ermüdung, wie es bei Holzringen passieren kann, welche bei starren Rohren als Zwischenlagen genutzt werden, um Druckspitzen zu vermeiden.

GFK-Vortriebsrohre können auch als Druckrohre ausgeführt werden. Damit ist nach Installation der unmittelbare Betrieb als Druckleitung möglich. Bei der Anwendung von bestimmten Strategien der Kabelkühlung bzw. Wärmerückgewinnung ein wichtiger Aspekt.

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 28/2015.

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