Anzeige

Hochbehälter fit gemacht

Schaumglas schützt Trinkwasser

Baustoffe

Im Rahmen der Sanierung der örtlichen Trinkwasserversorgung wurde u. a. das Hochbehälterareal Leonberg erneuert und vergrößert.

Mitterteich (ABZ). – Trinkwasser kann durch nichts ersetzt werden. Ein entsprechend sorgsamer Umgang mit diesem wertvollen Gut ist selbst in wasserreichen Regionen wie der nördlichen Oberpfalz verpflichtend. Die für die Trinkwasserversorgung der Stadt Mitterteich und angrenzende Gemeindeteile Verantwortlichen entschieden sich deshalb für einen besonders umweltfreundlichen und nachhaltigen Baustoff. Die Dämmung des erweiterten sowie sanierten Wasserhochbehälterareals Leonberg erfolgte mit Schaumglasplatten von Glapor. Leicht, stauchungsfrei, hoch druckfest und belastbar, dampfdicht, schimmel- und nagerresistent, nicht brennbar und witterungsbeständig, bereits recycelt und wieder recycelbar, dabei langlebig und verarbeitungsfreundlich – das alles sind Eigenschaften des Baustoffs Schaumglas. Hinzu kommt außerdem noch der Aspekt der regionalen Herkunft, der den Einsatz für sensible Baumaßnahmen geradezu prädestiniert. Deshalb war es keine Überraschung, dass sich die Verantwortlichen der Stadt Mitterteich und des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Pfaffenreuther Gruppe für Schaumglasplatten als Dämmmaterial entschieden.

Im Rahmen der Sanierung der örtlichen Trinkwasserversorgung wurde u. a. das Hochbehälterareal Leonberg erneuert und vergrößert. Dort wird das aufbereitete Reinwasser gespeichert (2450 m³) und für die Speisung der Trinkwasserleitung entnommen. Ein Neubau ersetzte zwei in die Jahre gekommene kleinere Speicher. Der dritte aus den 70er-Jahren stammende Hochbehälter mit einem Volumen von 950 m³ wurde grundlegend saniert. Dabei galt es vor allem künftig Temperaturschwankungen durch Einflüsse von außen zu vermeiden, entsprechend mussten alle oberirdischen Teile des Speichers gedämmt werden.

Zum Einsatz kamen 140 mm starke Schaumglasplatten. Sie wurden vor der Überschüttung für die klassische Abdichtung nach oben verwendet, indem sie auf die Betondecke unter Ausnutzung des vorhandenen Gefälles aufgebracht und mit Heißbitumen verklebt wurden. Zusätzlich wurden die formstabilen Elemente auch im Perimeterbereich für die vertikale Dämmung eingesetzt. Stefan Werner von Glapor: "Schaumglasprodukte garantieren eine dauerhafte und zuverlässige Dämmung von Trinkwassereinrichtungen. Glapor verfügt hier über große Erfahrungen. Umso mehr freut es uns, dass die Fachberatung eine Empfehlung für Glasschaum ausgesprochen hat und wir dieses Projekt quasi als Heimspiel realisieren konnten." Aber auch der Zweckverband und damit die Kommune profitieren von der Entscheidung für das ökologisch nachhaltige Produkt. Das ressourcenschonend aus Altglas hergestellte Material trägt zu einer langen Nutzungsdauer des Trinkwasserhochbehälters bei, sodass die einmalige Investition auch nachfolgenden Generationen zugute kommt.

ABZ-Stellenmarkt

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=187&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 10/2017.

Anzeige

Weitere Artikel