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Huckepack-Lösungen

Schachtfamilie wurde erweitert

Das Huckepack-System, wie es Fränkische anbietet, trennt die Sickerleitung oben von der unten liegenden, dichten Transportleitung.

Königsberg (ABZ). – Fränkische bietet nach eigenen Angaben eine große Auswahl an Schächten und Rohren zur Straßenentwässerung an. Laut Unternehmen erweitern nun noch weitere Schächte die große Schachtfamilie: Variable Lösungen sowie marktorientierte Huckepack-Lösungen rundeten das umfangreiche Schachtprogramm für den Straßenbau ab. Niederschlagswasser von Straßen gilt laut Wasserhaushaltsgesetz (WHG) als Abwasser und muss deshalb in dichten Leitungen gesammelt und abtransportiert werden. Zusätzlich muss anfallendes Bodenwasser über Sickerleitungen aufgenommen werden. Für diese Aufgabe gewinnt das Huckepack-System, das die Sickerleitung (oben) von der Transportleitung (unten) trennt, im Straßenbau immer mehr an Bedeutung. Die dichte Sammelleitung führt das Oberflächenwasser ab, ohne dass Schadstoffe austreten und das Grundwasser verunreinigen können. Die darüber liegende Sickerleitung nimmt Planums- und Sickerwasser sicher auf und leitet es kontrolliert ab. "Wir haben unsere bewährten Schächte um die Huckepack-Ausführungen erweitert und ermöglichen so Planern, die gesetzlichen Vorgaben auf einfachste Art und auf dem Stand der Technik einzuhalten", sagt Michael Schütz, Leiter Produktmanagement im Geschäftsbereich Drainage Systeme bei Fränkische.

Bislang im Straßenbau häufig verwendete Mehrzweckrohre, die Transport und Sickerleitung in einem Rohr kombinieren, erfüllten laut Fränkische die WHG-Vorgaben nur bedingt. Sei ein bestimmter Rohrfüllstand überschritten worden, habe das gesammelte Wasser unkontrolliert austreten, ins Grundwasser eindringen und so die Umwelt gefährden können. StrabuControl HP sowie StrabuControl 600 HP sind Herstellerangaben zufolge für Transportrohre bis DN 350 und Sickerleitungen DN 150 konzipiert. Der lichte Rohrabstand beträgt bei allen Huckepack-Schächten 15 cm. Für besonders anspruchsvolle und individuelle Einbausituationen hat Fränkische laut eigenen Angaben Schächte mit frei wählbaren Anschlusswinkeln entwickelt. Bei den Varianten StrabuControl 600 V und StrabuControl 600 V HP seien die Schachtwinkel im Bereich von 90° bis 270° frei wählbar. Mit den variablen Schächten ließen sich Transport- und Sickerleitungen auch in besonders engen Bereichen mit kleinen und unregelmäßigen Kurvenradien ohne zusätzliche Formteile verlegen.

Die monolithisch gefertigten Schächte aus schlag- und bruchunempfindlichem Polyethylen (PE) sind komplett aus einem Guss gefertigt. Die großzügig dimensionierten Grundkörper seien sehr gut für Kontrolle und Spülung mit Standard-Kanaltechnik zugänglich, so das Unternehmen. Das geringe Eigengewicht erleichtere den Transport sowie das Handling auf der Baustelle. Durch ihre kompakte Bauform und die niedrige Bauhöhe könnten die statisch optimierten Schächte auch in geringer Tiefe eingebaut werden. Durch das kürzbare Aufsetzrohr könne die Einbautiefe flexibel angepasst werden. Die Verbundrohrsysteme von Fränkische können direkt in der passenden Nennweite an die Schächte angeschlossen werden. Über die Reduzierungen und die variable Adaptertechnik aus dem StrabuControl-Zubehörsortiment lassen sich laut Fränkische auch andere Rohrtypen nutzen.

Die große Schachtfamilie von Fränkische für den Straßenbau ist laut Unternehmen ein vielfältiges Schachtkonzept mit flexibel nutzbaren Einzelkomponenten und gut aufeinander abgestimmten Systembausteinen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 17/2019.

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