Husqvarna PRIME

Elektrisch betriebene Geräte und Maschinen auf immer mehr Baustellen im Einsatz

Husqvarna Betonbohren und -sägen
Mit nur einem Powerpack lassen sich sowohl Wandsäge- als auch bohr- und handgeführte Trennarbeiten durchführen. Foto: Husqvarna

Niederstotzingen (ABZ). - Aufgrund ihrer hohen Leistungsdaten und der Möglichkeit zum emissionsfreien Betrieb sind elektrisch betriebene Geräte und Maschinen auf immer mehr Baustellen anzutreffen. Johann Rettenbacher, Verkaufsleiter Direktvertrieb B2B, und Thomas Kraus, Anwendungsberater für Händler und GaLa-Bauer bei Husqvarna Construction Deutschland, stellen die Technologie der PRIME-Produkte vor.

Rettenbacher: "Bei der Husqvarna PRIME Produktpalette handelt es sich im Kern um elektrisch angetriebene Bohr- und Sägesysteme, die mit Hochfrequenz betrieben werden. An das Antriebsaggregat können zudem unterschiedliche Geräte angeschlossen werden. Der Name PRIME kommt in dem Zusammenhang nicht von ungefähr. Er steht für: Powerful, Revolutionär, Intelligent, Modular, Elektrisch. Herzstück unserer aktuellen PRIME-Generation ist beispielsweise das neue Antriebsaggregat PP 70. Es verfügt über ein robustes Metallgehäuse sowie geringes Gewicht von nur 18 kg und stellt die optimale Stromleistung sowie Drehzahl für jeden Bohr- oder Schneidvorgang auf intelligente Weise zur Verfügung."

Die Antriebseinheit sei den Anforderungen einer jeden Baustelle gewachsen und zeige sich auch hinsichtlich der Stromversorgung flexibel: Es lässt sich sowohl 1-phasig mit 230V wie auch 3-phasig mit 400 V betreiben.

Zu den Zielgruppen, die Husqvarna im Blick hat, sagt Kraus: "Von den Vorteilen und flexiblen Einsatzmöglichkeiten profitieren so wohl ambitionierte Endanwender wie auch professionelle Dienstleister im Bereich Beton-Bohren und Sägen gleichermaßen." Das schließe Kommunen, Pflasterbetriebe, Wertstoffhöfe und viele weitere Unternehmen ein. Ein großes Plus des modularen PRIME-Konzepts sei, dass Unternehmen problemlos mit nur einer Maschine starten und ihren Maschinenpark dann beliebig erweitern können.

Die ersten PRIME-Geräte wurden bereits im Jahr 2013 vorgestellt, von daher könne man hier eine langjährige Erfahrung vorweisen. Kraus: "Wir freuen uns sehr, dass die im letzten Jahr präsentierte zweite Generation auf so großes Interesse stößt. An der PP 70 Steuereinheit lässt sich beispielsweise der neue Bohrmotor DM 700 zum Kernbohren in Stahlbeton mit einem Durchmesser von 80 bis 600 Millimeter betreiben. Darüber hinaus können die vier neuen Trennschleifer K 7000, K 7000 Ring in 14- und 17-Zoll-Ausführung mit einer Schnitttiefe bis 325 Millimeter sowie die Kettensäge K 7000 Chain für 455 Milliemeter tiefe Schnitte angeschlossen werden."

Ein großer Vorteil der PRIME-Antriebsaggregate ist nach Aussage von Rettenbacher, dass sich mit nur einem Powerpack sowohl Wandsäge- wie auch Bohr- und handgeführte Trennarbeiten durchführen lassen. Da sich der Großteil der Elektronik im Antriebsaggregat befinde, sei dieses nicht nur ideal vor äußeren Einflüssen auf den Baustellen – wie Staub, Hitze, Feuchtigkeit usw. – geschützt, sondern insbesondere vor den Vibrationen der jeweiligen Maschine. Rettenbacher: "Den größten Vorteil können jedoch die Anwender verbuchen: Aufgrund der damit einhergehenden Gewichtsreduzierung aller angeschlossenen Maschinen geht ihnen die Arbeit buchstäblich einfacher von der Hand. Aus diesem Grund nennen wir die PRIME-Produkte auch unsere 'Leichte Ausrüstung für schwierige Einsätze'".

Zu der Frage, ob sich die Hochfrequenz-Technologie gegenüber anderen – auch hydraulischen – Lösungen durchsetzen kann, erläutert Rettenbacher: "Neben der bereits angesprochenen Gewichtsreduzierung um 70 Prozent sind es vor allem Umweltaspekte, die dafürsprechen. Strom lässt sich auf jeder Baustelle mit einfachen Mitteln bereitstellen, wohingegen brennbare Öle und Betriebsmittel separat beschafft, als Gefahrgut entsprechend gelagert und vom entsprechend geschulten Personal nach strengen Vorgaben gehandhabt werden. Natürlich gibt es Arbeiten auf einer Baustelle, für die sich Hydraulikgeräte besser eignen, insbesondere wenn es um den Abbruch hoher Wände etc. geht. Dafür bieten wir mit den Abbruchrobotern der DXR-Reihe weiterhin hydraulische Lösungen."

Die Maschinen am Bau werden immer smarter: Lösungen in Telematik sowie Flotten- und Gerätemanagement machen das möglich. Und auch bei Husqvarna sei Digitalisierung inklusive. Rettenbacher: "Über die 'Husqvarna Fleet Services' können Bauunternehmen und Maschinenvermieter ihre Geräteflotte digital managen, problemlos detaillierte Bestandslisten erstellen sowie Informationen zur Laufzeit und Nutzungsrate abrufen sowie den aktuellen Standort und die Wartungsanforderungen der Maschinen verfolgen – bequem via App sowie im Husqvarna Fleet Services-Portal. Das Angebot ist aus wirtschaftlicher Sicht für Unternehmen sehr interessant, denn abgerechnet wird in Form eines monatlichen Abonnements."

Zu der Frage, welche Trends heute und in der Zukunft sonst den Markt bestimmen, erläutert Kraus: "Die Sicherheit des Arbeiters steht bei allen Unternehmen an erster Stelle. Unsere Maschinen sind beispielsweise auf ein geringeres Rückschlagrisiko hin optimiert, was diesen Punkt mit einem höheren Bedienkomfort vereint. Die Arbeit muss erledigt werden, klar, aber es darf ruhig etwas smarter erfolgen als in der Vergangenheit. Wozu mehrere Leute für einen Abriss einsetzen, wenn es nicht auch eine Person mit einem Abbruchroboter schneller, sicherer und gründlicher erledigen kann?"

Rettenbacher ergänzt: "Ein weiterer wichtiger Punkt sind Rental Markets, also das Mietparkgeschäft. Hier bieten wir Unternehmen mit den Möglichkeiten der Digitalisierung sowie den UpCare-Services Entlastung im Tagesgeschäft und Schutz vor unerwarteten Kosten sowie ungeplanten Ausfallzeiten. Unerwartete Ausfälle sind natürlich ebenfalls abgedeckt. Innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Schadensmeldung steht eine kostenlose Ersatzmaschine bereit. Dadurch lässt sich hier sehr schnell ein hoher Return on Investment (ROI) erreichen."

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