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Im Gebirge

"Taxi-Kran" wurde für anspruchsvolle Einsätze im Alpengebiet angeschafft

Vor dem neuen HK 40 versammelt: neben Hans Asam (l.), Tadano-Gebietsverkaufsleiter, das gesamte Kran-Kastner-Team inklusive Familie.

Inzell (ABZ). – Berge, Berge, Berge: Die Aufträge, die Kran Kastner erhält, verlangen den Kranfahrern einiges an Können ab. Das gilt zum einen für die anspruchsvollen Strecken zum Einsatzort. Zum anderen für die Einsätze selbst: oft im Gebirge, oft extrem. Umso wichtiger für den Kranservice, einsatzstarke Geräte zur Hand zu haben. Zum Beispiel den Lkw-Aufbaukran HK 40, den Kran Kastner als Schnellläufer einsetzt. Und der bis zu vier bis fünf Aufträge pro Tag abarbeitet.

Der Kran-Kastner-Standort Inzell in Oberbayern liegt, umgeben von vier Bergen, in den Chiemgauer Alpen. Von hier aus starten Geschäftsführer Johann Kastner, Gründer und Seniorchef Günther Kastner sowie ihre drei Mitarbeiter zu ihren Einsätzen in den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Rosenheim sowie in das nahe gelegene Österreich. Arbeiten für Stahl-, Beton- und Holzbauten, Fertigteilmontagen, Maschinen- und Lkw-Umladungen zählen ebenso zum umfangreichen Auftragsportfolio wie spezielle Einsätze in Hallen, Bergungen, Baumfällarbeiten und das Umsetzen von Hütten beziehungsweise Garagen.

Bei jedem Auftrag ein gutes Gespann aus gut ausgebildetem Kranfahrer und passendem Kran. Das ist der Anspruch des familiengeführten Unternehmens – und zugleich das Feedback der Kunden. Dazu greift Geschäftsführer Johann Kastner jetzt auf eine reine Tadano-Flotte zurück, einen HK 60, einen ATF 70G-4 und den neuen HK 40: "Tadano ist unsere bevorzugte Kranmarke, schon immer. Los ging es 2000, im Gründungsjahr, mit einem gebrauchten HK 35. Wir sind ein relativ kleines Team mit hohem Auftragsvolumen. Und müssen entsprechend flexibel disponieren. Unsere Tadano-Krane basieren alle auf dem gleichen System, unter anderem der gleichen elektronischen Lastmomentbegrenzung. Und die Symbole sind selbsterklärend. So kann jeder Fahrer ohne große Eingewöhnung von einem Tadano zu einem anderen wechseln. Das ist einfach superpraktisch."

Der HK 40 ergänze perfekt den ATF 70G-4, der als Taxi-Kran fungiere, und den HK 60, der wie der 40er vorrangig als Schnellläufer eingesetzt werde, so das Unternehmen: "Einen HK 40 zu kaufen, war definitiv die richtige Entscheidung. Der bringt uns so viele Vorteile – da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll", so Johann Kastner. "Zum einen die wirtschaftliche Seite. Wie bei dem HK 60 sind die Betriebskosten niedrig. Ich spare gehörig Sprit, das Zwei-Motoren-Konzept zahlt sich aus. Muss ich Verschleißteile, zum Beispiel Reifen, austauschen, ist das auch sehr günstig. Der Kran sitzt ja auf einem Lkw-Serienmodell auf. Und wartungsfreundlich ist er, Zentralschmieranlage im Oberwagen, und wir kommen leicht an die sehr beanspruchten Bauteile ran.

Weiterer Vorteil für uns: Mit dem Teilgegengewicht von 5,5 t, maximales Gegengewicht sind ja 8,5 t, sind Fahrten in Deutschland und Österreich genehmigungsfrei. Zu guter Letzt die Supertraglasten. Und, besonders wichtig, die asymmetrische Abstützbasis – und die Möglichkeit, den HK 40 im hier typischen Arbeitsumfeld, an Bergen und Hängen, gut ins Niveau zu stellen. Mit drei verschiedenen Bolzenlöchern und dem Zylinder kann ich da bis zu 900 Millimeter ausgleichen. Das verringert zum einen den Transportaufwand. Wir müssen weniger Unterleghölzer und -platten mitführen. Im Schnitt sparen wir so 80 Hölzer. Zum anderen ist der Aufwand für das Rüsten deutlich geringer. Das bedeutet nicht nur einfacheres Handling und zusätzlichen Bedienkomfort – wir sparen auch Zeit."

Gegenüber Tadano aufgeschlossen sein, gehört quasi zum Kran-Kastner-Gen. Und das gilt nicht nur für die beiden schon langjährig bewährten Krane. Sondern ebenfalls für den neuen HK 40, der Mitte Dezember seinen ersten Einsatz, das Abladen einer Werkzeugmaschine, hatte. Auch der Gebietsverkaufsleiter Hans Asam, der Service insgesamt und das familiäre Verhältnis spielen für Kran Kastner eine wichtige Rolle. Selbstverständlich daher, dass man das 20-jährige Jubiläum direkt mit der Fertigstellung einer neuen Kranhalle für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten – und dem Kauf des neuen HK-40-Vierachsers – verbunden hat.

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