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Innovative Technik

Auftakt für wichtige neue Produkte

JCB, Bagger und Lader, bauma München

Der 3CX Compact ist die perfekte Maschine für Bauhöfe, Stadtwerke, Versorgungsbetriebe, Erdbauunternehmen, Kommunalbetriebe und alle, die Bauprojekte in engen Ballungsgebieten zu verwirklichen haben.

Köln (ABZ). – JCB wird auf der bauma 2016 (FM.713/1) gleich mehrere internationale Debüts geben – vorgestellt werden unter anderem der innovative Baggerlader 3CX Compact sowie vier Radlader mit CommandPlus-Kabinen. Als weiterer Schwerpunkt werden dem deutschen Markt Muldenkipper von 1 bis 10 t präsentiert, die sich in England und Frankreich bereits mit gutem Erfolg verkaufen.

Tim Burnhope, Chief Innovation und Growth Officer bei JCB: "2016 ist ein wichtiges Innovationsjahr für JCB, für das wir uns viel überlegt haben. Auf der bauma stellen wir erstmals auf internationalem Parkett den 3CX Compact vor, der gerade in Produktion gegangen ist. Die bisherigen Reaktionen auf diese Maschine sind überwältigend. Genauso spannend ist für uns die Einführung einer neuen Radlader-Serie. Die CommandPlus-Kabine wurde von Anwendern unseres Spitzenmodells 457 bereits hochgelobt, und ihre Einführung bei anderen Maschinen des Programms bietet großartige Perspektiven."

Der weltweit führende Hersteller von Baggerladern will mit dem innovativen 3CX Compact große Leistung in kleine Räume bringen. Als Pionier des kompakten Baggerladers überführt JCB das Konzept des beliebten 2CX in eine nächste Ebene, die die Anforderungen auf den Baustellen der Zukunft erfüllen soll. Der 3CX Compact ist die perfekte Maschine für Bauhöfe, Stadtwerke, Versorgungsbetriebe, Erdbauunternehmen, Kommunalbetriebe und alle, die Bauprojekte in engen Ballungsgebieten zu verwirklichen haben.

Tim Burnhope sagt hierzu: "Mit dem 3CX Compact hat JCB über 60 Jahre Expertise in Baggerladern und als Marktführer in einer Maschine verdichtet, die in vollem Umfang die Vielseitigkeit, Produktivität und Bedienungsfreundlichkeit des 3CX bietet, jedoch bei noch wendigeren Abmessungen."

"Die kleine Aufstandfläche und die hervorragende Rundumsicht sind perfekt für das Arbeiten in engen städtischen Räumen, die Maschine ist einfach und intuitiv zu bedienen, hat großartige Mobilitäts- und Manövriereigenschaften, und die Servohebel kommen bei Baggerlader- und Baggerfahrern gut an. Mit dem 3CX Compact liefern wir einen wahren Alleskönner, eine Maschine, die geeignet ist für den Einsatz in der Straßenerhaltung, in städtischen Baumaßnahmen, für Arbeiten an Versorgungseinrichtungen und jede Aufgabe, die höchstmögliche Leistung in einer kompakten Maschine erfordert."

Der 3CX Compact wird von einem schadstoffarmen, Tier 4 final/Stufe 3B-konformen JCB Diesel by Kohler-Motor mit 55 kW (74 PS) angetrieben. Dieser hocheffiziente Motor erfüllt sowohl die US-amerikanischen als auch die europäischen Abgasnormen ohne einen teuren Dieselpartikelfilter (DPF) oder eine andere Art der Abgasnachbehandlung, wie z. B. mit AdBlue.

JCB rüstet das mittlere Radladersegment mit der bewährten DNA des Flaggschiffs 457 für die Modelle 427 und 437 und die kleineren Lader 411 und 417 auf.

Die neuen JCB Radladermodelle 411 und 417 werden von unternehmenseigenen Tier 4 final/Stufe 4-konformen EcoMax-Dieselmotoren angetrieben, die den 411 mit 81 kW (108 PS) und den 417 mit 108 kW (125 PS) ausstatten. In den größeren Ladern 427 und 437 ist ein Tier 4 final/Stufe 4-konformer Cummins-Dieselmotor mit 133 kW (179 PS) bzw. 136 kW (183 PS) im Einsatz.

Der emissionstechnischen Gesamtstrategie bei JCB folgend erfüllen beide Motoren die aktuellen Abgasnormen ohne einen teuren Dieselpartikelfilter (DPF), was Betriebskosten und Komplexität für den Kunden senkt. Alle Tier 4 final-Radlader haben jetzt eine einteilige Motorhaube, die sich für den verbesserten Wartungszugang zu Motor und Kühleinheit elektrisch oder von Hand heben lässt. Zugunsten maximaler Produktivität und Effizienz fahren die Maschinen mit automatischen Lastschaltgetrieben.

Alle vier neuen Radlader verfügen über die erstmals beim 457 gesehene JCB CommandPlus-Kabine. Bei diesem vollkommen neuartigen Rops-Aufbau sind die B-Säulen gleich weit wie das Heck auseinandergestellt, was auch den größeren Innenraum mit Panorama-Frontscheibe erklärt. "Command Driving Position" nennt JCB die Fahrerposition mit überarbeiteten Pedalen, einer einstellbaren Lenksäule und sitzmontierten Hydraulikhebeln.

Schalter und Zusatzsteuerungen wurden an der rechten B-Säule neu angeordnet, so dass der Bediener in einem übersichtlicher angelegten Innenraum problemlosen Zugriff auf sämtliche Bedieneinrichtungen der Maschine hat. Vollfarbige LC-Displays zeigen die Bedienerbildschirme des Laders und dienen als Monitor für eine Heckkamera.

Die CommandPlus-Steuerung von JCB ermöglicht es dem Bediener, den Volumenstrom der Zusatzhydraulik im Hauptbildschirm einzustellen. Ebenso lässt sich am Monitor eine Fahrgeschwindigkeit einstellen bei der sich die optionale automatische Ladeschwingendämpfung SRS zuschaltet, sowie die Zeitschaltung für automatische Lüfterumkehr zum Reinigen der Kühleinheiten. Ein Hilfemenü zeigt dem Bediener bei Bedarf die Funktionen aller Schalter an.

Mehr Kabineninnenraum schaffte auch die Verlegung des kompletten HLK-Systems nach außerhalb der Hauptkabinenkonstruktion. So steht dem Bediener hinter dem Sitz und in den Taschen an den vorderen und seitlichen Konsolen zusätzlicher Stauraum zur Verfügung. Die neuen Kabinen, in der Kombination mit bedarfsgeregelten Kühllüftern und Tier 4 final-Motoren, tragen zu einer Senkung der Geräusche und Vibrationen bei, was sich für den Anwender in ermüdungsfreieres Arbeiten und höhere Produktivität umsetzt.

Bediener profitieren von einer Auswahl an verschiedenen Sitz- und Steuerungsoptionen, wobei die proportionale elektrohydraulische Betätigung der Zusatzkreise jetzt serienmäßig ist. Eine elektrische Feststellbremse ist beim 427 und 437 Standard, bei den kleineren Modelle ist sie wahlweise vorhanden. Auspuffschalldämpfer und Luftvorfilter sind sämtlich unter der Haube untergebracht, sodass sie dem Bediener in keinster Weise die Sicht nehmen.

JCB führt anlässlich der bauma außerdem ein komplettes Muldenkipper-Programm von 1 bis 10 t in den deutschen Markt ein. Das JCB Muldenkipper-Programm ist um vier gängige Gewichtsklassen gruppiert. Kompakte 1-t- und 2-t-Modelle sind hauptsächlich dem Haus-, Garten- und Landschaftsbau gewidmet, während 3- bis 3,5-t-Modelle das allgemeine Baugewerbe und den Mietsektor bedienen. Im schwereren Bereich bieten 6- und 9- bis 10-t-Kipper ultimative Kapazität für größere Erdbewegungsprojekte.

Die als Hochkipper, Vorderkipper und Schwenkkipper ausgeführten Modelle leisten im Mietsektor und Auftragssektor verschiedenste Dienste. Motorleistungen zwischen 15,5 und 90 kW (20 und 120 PS) wie auch synchronisierte Wendeschaltgetriebe und hydrostatische Antriebe stehen für Anwenderfreundlichkeit und schnelle Fortbewegungsgeschwindigkeiten.

Rahmen mit Knick- und Pendelfunktion sorgen für größtmögliche Stabilität und Haltbarkeit. Die Mulden haben dicke Seitenwände aus Stahl und schwere Stahlplatten vorn und am Boden auch das im Sinne höherer Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Der umlegbare Rops-Schutz sorgt für Bedienersicherheit, und große Pendelwinkel bieten exzellente Traktion und Stabilität in unebenem Gelände.

Die JCB Maschinen sind für die einfache Handhabung mit einem übersichtlichen Bedienpult und Bedienelementen wie vom Pkw gewohnt ausgestattet. Der Wartungszugang ist bei diesen Dumpern erstklassig ausgeführt, die Zugangstüren zum Motor sind in stabilen Scharnieren gelagert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 12/2016.

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