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Keramik für Balkon und Terrasse

Feste und lose Verlegeart miteinander kombiniert

Baustoffe, Beläge

Der Bauherr, selbst gelernter Fliesenlegermeister, wählte als Belag großformatige Keramikelemente in einem Grauton – und für die Verlegung das TerraMaxx PF-Verfahren von Gutjahr.

BICKENBACH/BERGSTRAßE (ABZ). - Lose verlegt im Kies- oder Splittbett: Dieser "Klassiker" für Balkone und Terrassen ist bei vielen Bauherren nicht der Favorit, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Gutjahr belegt. Gut jeder Zweite bevorzugt die fest verlegte Variante mit geschlossenen Fugen. Anders sieht es bei den Verarbeitern aus, die das oft zu aufwendig finden. Deshalb hat Gutjahr eine Lösung entwickelt, die laut Unternehmen das Beste aus beiden Verlegearten kombiniert – und damit ideal ist für Großformate. Vor allem großformatige Keramikelemente werden auf Balkonen und Terrassen immer häufiger eingesetzt, um Aufbauhöhe und Gewicht zu sparen. Doch bei konventioneller loser Verlegung können die "Leichtgewichte" schon nach kurzer Zeit wandern und wackeln. Deshalb hat Gutjahr bereits vor mehr als zehn Jahren TerraMaxx PF entwickelt – und dank Spezial-Fugenfüllstoff MorTec SOFT sind hierbei jetzt auch geschlossene Fugen möglich.

Auf der Flächendrainage AquaDrain T+ werden die Beläge mit einer speziellen Fixiermasse punktuell verklebt. Das geht selbst für sehr dünne, selbsttragende Platten ab 11 mm – und bei nahezu allen Untergründen. "Ein normaler Komplettaufbau mit Kies oder Splitt braucht rund 95 mm Aufbauhöhe. Bei TerraMaxx PF sind es nur rund 23 mm inklusive Belag. Und der Aufbau spart rund 80 % Gewicht", sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann.

Durch die Fixierung bekommt der Belag den Charakter einer fest verlegten Fläche. MorTec SOFT verstärkt diesen Eindruck zusätzlich und sorgt gleichzeitig für ein durchgängiges Belagsbild. Denn der elastische Spezial-Fugenfüllstoff reduziert Herstellerangaben zufolge Spannungen und kann für Belagsfugen, Anschlussfugen oder Bewegungsfugen verwendet werden. Zementäre Fugen kommen nicht zum Einsatz. Gleichzeitig können die Bewegungsfugen in der gleichen Breite ausgeführt werden wie die Belagsfugen. Das gewährleistet eine einheitliche Optik, und der gesamte Belag ist in sich entspannt.

Dass diese Vorteile auch zu praktischen Anforderungen passen, beweist der nachträgliche Anbau einer Terrasse im alten Ortskern von Groß-Umstadt, 35 km südlich von Frankfurt am Main. Die Ausgangssituation war dabei kniffelig: Eine Terrasse im Erdgeschoss kam für den Bauherren nicht in Betracht, da dieser Bereich durch die enge Bebauung komplett schattig ist. Deshalb entschied er sich für eine Terrasse im 1. Stock, um möglichst viel Licht abzubekommen. Die Unterkonstruktion ließ der Bauherr als Holzständerkonstruktion mit Beplankung erstellen. Als Belag wählte der gelernte Fliesenlegermeister großformatige Keramikelemente in einem Grauton – und für die Verlegung das TerraMaxx PF-Verfahren. "Durch die punktweise Fixierung der Großformate auf der Drainmatte und die geschlossenen, elastischen Fugen entsteht eine spannungsfreie Fläche, die einfach zu reinigen ist. Zudem spart dieses Verfahren wertvolle Konstruktionshöhe und Gewicht, weil kein Estrich notwendig ist", so der Bauherr.

Insgesamt setzte der Fliesenlegermeister komplett auf Produkte von Gutjahr. Als Abdichtung kam die DiProtec SDB Schnelldichtbahn zum Einsatz. Die Randabschlüsse bilden die ProFin DP Traufprofile mit den passenden Aufsteckblenden sowie die ProFin SP Sockelprofile für die sichere Anbindung der Abdichtung an den fertig verputzten Hausanschluss. Auf der Schnelldichtbahn wurde die 16 mm dicke Gutjahr-Flächendrainage AquaDrain T+ ausgerollt. Die Fixierpunkte des TerraMaxx PF-Verfahrens nahmen noch einmal rund 5 mm in Anspruch, so dass die gesamte Aufbauhöhe inklusive Belag bei nur rund 42 mm lag. Die Fugen wurden mit MorTec SOFT verschlossen, an den Übergängen zwischen Terrasse und Innenraum schützt der Drainrost AquaDrain TM im Quadratdesign vor Schäden.

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