Anzeige

Leichtbeton-Mauerwerk

Ökologischen Fußabdruck minimieren

Signifikanter Unterschied: Im Vergleich zu einem Haus mit Ziegelmauerwerk spart ein Einfamilienhaus aus Leichtbeton 21,6 t CO2 ein.

Ochtendung (ABZ). – Das gewachsene Bewusstsein für ein ökologisch verantwortungsvolles Bauen hat einen Stein ins Rollen gebracht. Im Einfamilienhausbau sind Wände mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften heute die Regel. Doch nur wenige Architekten, Bauunternehmer oder Bauherren sind sich im Klaren darüber, welche Auswirkungen auf die Umwelt die Herstellung eines Wandbaustoffes hat, meint das Unternehmen Jasto.

Mit Hilfe der Produktdeklarationen des Instituts Bauen und Umwelt e. V. (IBU) legen viele Mauersteinhersteller die entsprechenden Kennwerte ihrer Produkte offen. Mauerwerk aus Leichtbeton kann hier nach den Angaben des Herstellers Jasto mit den besten Werten bei Primärenergieverbrauch und den Treibhausgas-Emissionen aufwarten. Steine von Jasto setzen den Herstellerangaben zufolge während der Herstellung besonders geringe Mengen an CO2 frei, denn sie werden mit regional abgebautem Bims als natürlichem Leichtzuschlag und dem Bindemittel Trasszement hergestellt. Bei der Produktion eines Kubikmeters Leichtbeton entstünden 75 kg CO2, im Vergleich dazu fielen bei der Produktion von Ziegeln 209 kg CO2 an. Der Abstand zu anderen Wandbaustoffen wie Kalksandstein oder Porenbeton sei ebenfalls deutlich.

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche benötige rund 250 m² Außenmauerwerk (Dicke: 36,5 cm) und 400 m² Innenmauerwerk (Dicke: 17,5 cm). Das komplette Haus komme damit auf ungefähr 161 m³ Mauerwerk. Setze man dies in Verhältnis zu den Emissionen, die während der Produktion der Steine anfallen, ergebe sich ein signifikanter Unterschied zwischen Leichtbeton und Ziegel. Ein Einfamilienhaus aus Leichtbeton spare 21,6 t CO2 ein.

Welche Bedeutung diese Einsparmöglichkeit für unsere Umwelt hat, zeigen zwei Vergleiche, so Jasto: Ein Auto, das 8 l Benzin auf 100 km verbrauche, setze pro Kilometer 190,4 g CO2 frei. Wer sein Einfamilienhaus mit Leichtbeton statt mit Ziegeln baue, verhindere Emissionen in einer Höhe, wie sie bei einer Autofahrt von 113 000 km anfallen, rechnet das Unternehmen vor. Eine Strecke, die fast drei Mal um die Erde reiche.

Eine Fichte mit einer Höhe von 25 m und einem Stammdurchmesser von 45 cm binde rund 1800 kg CO2. Das bedeute, wer ein Einfamilienhaus aus Leichtbeton statt aus Ziegeln baue, unterstütze die Umwelt ebenso, als wenn er zwölf Fichten pflanze und sie mindestens bis zur entsprechenden Größe wachsen lasse. Selbst die schnell wachsenden Fichten würden dazu aber mindestens 25 Jahre brauchen. Betrachte man nicht die gesamte Lebensdauer der Bäume, sondern versuche, im Zeitraum eines Jahres einen ähnlichen Einsparungseffekt zu erzielen, müsste man dafür fast 300 Bäume pflanzen, so das Unternehmen weiter. Die Menge an CO2, die sich mit einem Wandbaustoff aus Leichtbeton von Jasto in der Bauphase einsparen lasse, habe also direkte positive Auswirkungen auf die Umwelt. Die Jasto Baustoffwerke haben sich auf das ökologische Leichtbeton-Mauerwerk spezialisiert. Es ist laut Unternehmen das Mauerwerk mit dem kleinsten ökologischen Fußabdruck.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel