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Nord-Ostsee-Kanal

Mindestsohlbreite wird auf 70 Meter erweitert

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Für die Kanalerweiterung müssen 1,5 Mio. m³ Trockenboden abgetragen und auf Ablagerungsflächen eingebaut werden.

Stemwede (ABZ). – Die Tiefbausparte des Unternehmens Depenbrock Bau Stemwede übernimmt derzeit gemeinsam mit weiteren beteiligten Firmen den Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals. In den nächsten zehn Jahren soll die bislang 44 m breite Oststrecke des Kanals auf eine Mindestsohlbreite von 70 m erweitert werden.

Depenbrock Bau hat den Auftrag für zwei von sechs Bauabschnitten erhalten. Die Bauzeit dafür soll vier Jahre betragen. Mit dem Ausbau werde vor allem der Begegnungsverkehr verbessert, so die Verantwortlichen. Auch die Kurvenradien werden vergrößert, sodass größere Schiffe den Kanal passieren können. Zwischen Großkönigsförde und Schinkel soll der Kanal durch Rückverlegung der nördlichen Böschung verbreitert, und die neue Kanalböschung gesichert und bepflanzt werden.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens müssen 1,5 Millionen Kubikmeter Trockenboden abgetragen und auf Ablagerungsflächen eingebaut werden. 1 Million Kubikmeter davon werde auf Schiffe verladen, auf die andere Seite des Nordostseekanals gebracht, dort entladen und verarbeitet, so Depenbrock. Das bei den Nassbaggerarbeiten anfallende Baggergut soll zudem auf eine Fläche in der Kieler Bucht transportiert werden. Auch einige Rück- und Landschaftsbauarbeiten seien erforderlich.

Die Firma realisiert das Kanal-Projekt gemeinsam mit der Nordsee Nassbagger- und Tiefbau GmbH aus Bremen, der Dredging International NV aus dem belgischen Zwijndrecht, der Colcrete-von Essen GmbH & Co. KG aus Rastede und der Van den Herik Kust en Oeverwerken B.V. aus dem hollländischen Sliedrecht. Auftraggeber ist die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

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