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Sitech

Mit digitalen Bauprozessen schneller arbeiten

Seitdem Wübker Bau digitale Bauprozesse eingeführt hat, arbeiten die Baumaschinen schneller und präziser, Fehler und Nacharbeiten werden vermieden und die Projekte schneller fertiggestellt.

Damme (ABZ). – Sitech, Aussteller auf der InfraTech, ist Vertriebs- und Servicepartner von Trimble. Ein Beispiel verdeutlicht die Vorteile dieser modernen Positionierungs- und Maschinensteuerungstechnik: Das Bauunternehmen Wübker GmbH Straßen- und Tiefbau aus Damme arbeitet für private Bauherren und öffentliche Auftraggeber in Infrastrukturprojekten vorwiegend im Erd- und Straßenbau sowie im Kanalbau. Es beschäftigt rund 75 Mitarbeiter. Zum Maschinenpark gehören 14 Kettenbagger, vier Mobilbagger, 15 Radlader, eine Raupe und mehrere Lkw und Tieflader. Seitdem das Unternehmen digitale Bauprozesse eingeführt hat, arbeiten nach seinen Angaben die Baumaschinen schneller und präziser, Projekte werden schneller fertig, Fehler und Nacharbeiten vermieden und die Qualitätsvorgaben der Kunden leicht erfüllt.

Vor drei Jahren begann Viktor Schneider, technischer Leiter und Bauleiter, mit der Einführung digitaler Bauprozesse bei Wübker Bau. Moderne Positionierungs- und Vermessungstechniken sowie Maschinensteuerungssysteme waren ihm aus seiner Tätigkeit bei seinem früheren Arbeitgeber bekannt. Dort hatte er Erfahrungen mit Maschinensteuerungen und dem Arbeiten nach digitalen Geländemodellen gemacht. Bei Wübker Bau stellte er die internen Arbeitsprozesse Schritt für Schritt auf die neue Technik ein. Zunächst erhielten ein Bagger CAT 320 und ein Dozer CAT D4 das 3D-System GCS900 in Dual GNSS-Konfiguration von Trimble. GNSS ist ein System zur Positionsbestimmung und Navigation durch den Empfang der Signale von Navigationssatelliten. Korrekturdaten werden über die Trimble-Basisstation bezogen. Damit Wübker den kompletten Bauprozess selbst nahtlos abbilden und mit den Daten integriert arbeiten kann, beschaffe das Unternehmen für die Bauvermessung ein Rover-System mit einer SPS986 GNSS-Antenne und einem TSC7-Feldrechner sowie eine Totalstation SPS720 von Trimble. Die Daten werden mit Trimble Business Center aufbereitet und als digitales Geländemodell (DGM) auf die Maschinen übertragen. Die bei der Umsetzung mit den Maschinen gewonnen Positionsdaten werden automatisch in das Büro übertragen und in das DGM eingearbeitet, sodass der Bauleiter jederzeit den Baufortschritt sehen und besser planen kann.

Sitech stattete als Vertriebs- und Servicepartner von Trimble die Maschinen mit den Trimble-Systemen aus, trainierte die Mitarbeiter und übernahm den Support bei Anwenderfragen und die Wartung der Systeme. Wübker sei sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen, so Sitech. Die Systeme würden funktionieren und würden von den Mitarbeitern sicher eingesetzt.

Lästiges Vermessen während der Bauarbeiten entfalle. Die Arbeit müsse nicht mehr unterbrochen werden, keine Pflöcke würden mehr beim Rangieren auf der Baustelle stören. Es gebe kaum noch Korrekturen aufgrund von zu viel oder zu wenig Aushub. Besonders hilfreich sei die Arbeit nach dem DGM bei komplexen Aufgaben wie zum Beispiel zuletzt beim Aushub für den Umbau eines Regenrückhaltebeckens. Kontaminierte Bodenschichten hätten mit der Visualisierung nach dem 3D-Modell in der Höhe leicht voneinander getrennt werden können. Darüber hinaus werde aufgrund der schnelleren Umsetzung mit weniger Fahrten weniger Diesel verbraucht, der Verschleiß sei geringer und die Umwelt werde weniger stark belastet. Das Team akzeptiere den digitalen Prozess, vom Bauleiter über die Poliere bis zu den Maschinenfahrern. Das sei wichtig, denn durch moderne Positionierungs- und Maschinensteuerungstechnik werde die Arbeit nur dann effizienter, wenn sie von den Mitarbeitern akzeptiert und richtig eingesetzt werde. Wübker Bau will weiter digitalisieren, um noch effizienter und präziser zu werden.

Sitech stellt auf der InfraTech am Stand 3E55 aus.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/02/2020.

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