Stadtentwicklung mit stabilen Pflastersteinen

Bahnhofsquartier erfolgreich saniert

Konstanz (ABZ). – Um in Städten leben, arbeiten und Freizeit genießen zu können, sind lebendige und lebenswerte Siedlungen gefragt. Dieser Aufgabe widmet sich die Stadtentwicklung. Zu deren Aufgabenfeldern gehört unter anderem die städtebauliche Sanierung, die darauf abzielt, in älteren Stadtteilen städtebauliche Missstände zu beseitigen und ein gesundes Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen.
Das Bahnhofsquartier in Konstanz-Petershausen wurde mit dem Einstein-Pflastersystem befestigt. Foto: Foto: Einstein-Fugentechnik

Im Fokus steht dabei neben den Gebäuden auch der Zustand der Straßen, Wege und Plätze. Befestigte Flächen sollen nicht nur eine sichere Verkehrsführung ermöglichen, sondern dienen auch der Schaffung einer attraktiven Aufenthaltsqualität. In Konstanz-Petershausen sanierte man vor diesem Hintergrund das Bahnhofsquartier nach ganz besonderen Kriterien.

Das zentrumsnahe Petershausen ist der bevölkerungsreichste Stadtteil der Stadt am Bodensee. Mit einem hohen Familienanteil spielt er für die Entwicklung der wachsenden Stadt am Ausfluss des Rheins aus dem oberen Seeteil eine große Rolle. Eine zentrale Funktion übernimmt hier der Bahnhof mit seinen angrenzenden Infrastruktureinrichtungen. Ziel der Stadtteilentwickler war es, diese Funktion baulich und gestalterisch zu entwickeln und durch Nutzungsangebote wie zum Beispiel neue barrierefreie Wegeverbindungen zu stärken.

Nachdem die Bahn bereits im März 2020 die Bahnsteige und Übergänge der Haltestelle Petershausen barrierefrei umgebaut hatte, wurden auch der angrenzende Brückenplatz und die Gustav-Schwab-Straße saniert. Alle Verkehrsteilnehmer sollen sich hier künftig den gemeinsamen Straßenraum gleichberechtigt teilen.

Weil es daher häufiger dazu kommen kann, dass Pkw-Fahrer in der verkehrsberuhigten Einbahnstraße Radfahrern ausweichen müssen und dann den Gehweg befahren, war den Planern eine durchgehend tragfähige Flächenbefestigung besonders wichtig. Bei der Wahl des Betonpflastermaterials für die rund 1800 m² großen Flächen, entschieden sich die Verantwortlichen deshalb für ein Pflastersystem, das insbesondere dafür geeignet ist, mit den auftretenden Verkehrsbelastungen fertig zu werden, ohne dass es auf Dauer zu Schäden in den Flächen kommt.

Bestens geeignet hierfür ist Unternehmensangaben zufolge das altbewährte Einstein-Pflastersystem aus dem Hause Diephaus in Munderkingen. Dieses Verbundpflaster im Format 30 x 20 x 10 cm erfüllte genau die gestellten Anforderungen der Planer, denn es verfügt über eine besonders hohe Belastungsfähigkeit. Diese resultiert aus der D-Punkt-Fugentechnik – einer speziellen Verbundtechnologie, die dafür sorgt, dass es bei der Verlegung der Steine wenn überhaupt nur zu einer punktuellen, minimalen Berührung an den Steinunterkanten kommt. Anders als bei vielen anderen Verbundpflastern mit Abstandhalter- oder Verbundnockensystemen, bleibt deshalb der Anteil der Fläche, an dem sich die Steine berühren sehr gering. Die oft übliche Knirschverlegung wird so vermieden, die zur Aufnahme von Verkehrsbelastungen notwendige Fuge beziehungsweise der Fugenraum werden eingehalten. Schub- und Horizontalkräfte, die der Verkehr verursacht, werden über den Fugenfüllstoff abgepuffert und in die Tragschichten weitergeleitet. Selbst größeren Verkehrsbelastungen durch Nutzfahrzeuge, die zum nahe gelegenen Handwerkerhof wollen, können den im Farbton alpen- und norwegergrau von der Firma Schöppler Galabau aus Meßkirch sanierten Flächen jetzt nichts mehr anhaben.

Anfang 2021 wurde das neu gestaltete Bahnhofsquartier für den Verkehr freigegeben. Auch optisch wirken die neu gestalteten Flächen aufgrund des gleichmäßigen Fugenbildes sehr harmonisch. Dank des Einstein-Pflastersystems sind Schäden in der Fläche durch Verkehrsbelastungen sehr unwahrscheinlich – beste Voraussetzungen also, für eine weiterhin positive Entwicklung des Stadtteils Petershausen.

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