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Technische Dämmstoffe

Geschlossenzellig gegen Feuchteschäden

Baustoffe, Dämmstoffe

Technische Dämmstoffe aus flexiblen Elastomeren (FEF) und Polyethylen (PEF) optimieren technische Anlagen – vom Privathaushalt bis zum Industriegebäude.

CELLE (ABZ). - Um die Funktionalität technischer Anlagen dauerhaft zu verbessern, empfehlen sich Dämmstoffe aus flexiblen Elastomeren (FEF) und Polyethylen (PEF). Das Leistungsspektrum der synthetischen Schäume ist groß: Energieeffizienz, Tauwasser-, Korrosions- und Arbeitsschutz sowie einfaches Handling zählen zu den wichtigsten Anwendungsvorteilen. Besonders im Energiebereich zeigen sich ihre Stärken: "Eine Dämmung mit FEF- und PEF-Schäumen ermöglicht dank der niedrigen Wärmeleitwerte erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen", erklärt Dr.-Ing. Andrea Marenghi, technischer Experte in der europäischen Interessengemeinschaft CEFEP (European FEF and PEF Interest Group). "In Verbindung mit ihrer geschlossenzelligen Struktur wirken FEF-Dämmstoffe in der Kälte- und Klimatechnik auch der Bildung von Tauwasser entgegen: Im Gegensatz zu faserigen Materialien sind sie resistent gegen Wasserdampfdiffusion".

Technische Anlagen, Rohre und Behälter sind besonders anfällig für Energieverluste. Abhilfe schaffen hier technische Dämmstoffe aus flexiblen Elastomer- (FEF) und Polyethylen-Schäumen (PEF). Mit Wärmeleitwerten ab 0,033 W/(mK) bei 0 °C Mitteltemperatur reduzieren sie energetische Einbußen deutlich. Unterstützend wirkt dabei ihre geschlossenzellige Materialstruktur, die den Durchgang thermischer Energie erschwert: ein Leistungsmerkmal, das zusätzlich der Entstehung von Tauwasser vorbeugt. Deshalb kommen flexible Elastomer-Schäume verstärkt in der Klima- und Kältetechnik zur Anwendung, wo sie Feuchteschäden langfristig verhindern.

Dank ihrer optimierten Materialeigenschaften erzielen FEF- und PEF-Schäume während ihrer Nutzungsphase eine positive Energiebilanz. So lässt sich bei Neubauten, aber auch bei bestehenden Gebäuden, der energetische Standard deutlich erhöhen, heißt es vonseiten der Interessengemeinschaft. Gerade im Hinblick auf die kommenden verschärften europäischen und nationalen Regelungen zur Energieeinsparung überzeuge die technische Dämmung: Ergebnisse verschiedener Studien würden belegen, dass sich der Energiebedarf zur Beheizung und Warmwasserversorgung mit der richtigen Isolierung um bis zu 25 % senken lasse. Dieser positive Effekt zeige sich während ihrer gesamten Lebensdauer. "Technische Dämmstoffe zählen zu den wenigen Industrieerzeugnissen in Europa, die im Laufe ihres Lebens mehr Energie einsparen als sie verbrauchen", betont Dr. Marenghi von der "Arbeitsgruppe für Technik und Produkte" im Fachverband CEFEP.

Während Dämmstoffe aus PEF hauptsächlich zur Wärmeisolierung eingesetzt werden, sind solche aus FEF auch bei klima- und kältetechnischen Anlagen gefragt. Gerade bei diesen droht aufgrund der Umgebungstemperaturen die Bildung von Kondenswasser, was zu Schäden bis hin zur Korrosion führen kann. Geschlossenzellige FEF-Dämmstoffe wirken hier entgegen: "Bei richtiger Bemessung der Dämmstoffdicken beugen flexible Elastomer-Schäume der Bildung von Tauwasser vor. Dank ihrer integrierten 'Dampfbremse' ist die Anlage somit doppelt vor Feuchtigkeit geschützt", erklärt Marenghi.

Flexibel und faserfrei – dank dieser beiden Eigenschaften erweisen sich technische Dämmstoffe als anwenderfreundlich. Aufgrund ihrer geschlossenzelligen Materialbeschaffenheit entsteht beim Zuschneiden kein Faserstaub, der gesundheitliche Schäden verursachen oder beim späteren Rückbau hinderlich sein könnte. So schützen Dämmstoffe aus FEF und PEF nicht nur die Anlagentechnik, sondern auch den Anwender.

Ihre Flexibilität erlaubt eine Anbringung mit nur wenigen, einfachen Handgriffen, wobei eine professionelle Montage auch optimale und langfristig wirksame Ergebnisse garantiert. Nach dem Einbau verringern die fachgerecht isolierten Rohre und Behälter das Verletzungsrisiko, indem sie Hitze- und Kältekontakte vermeiden und Stöße abfedern. Zudem senken Dämmstoffe den Geräuschpegel innerhalb des Gebäudes. Dadurch können im Industriebereich die Arbeitsbedingungen verbessert und in Wohngebäuden lästige Nebengeräusche gedämpft werden.

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