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Von der konventionellen zur Schüttgut-Halle

Umrüstung mit Stellwänden aus Stahl

Ein beidseitiges Anschütten ist möglich.

Wesel (ABZ). – Wie lassen sich bereits vorhandene, konventionelle Hallen für das Lagern und Sortieren von Schüttgütern um- bzw. aufrüsten? Eine einfache, aber fundierte Lösung bietet das Lüra-System, entwickelt vom Unternehmen RMS. Es basiert auf den robusten Lüra-Stellwänden aus Stahl: schnell installiert, mobil, modular und flexibel im Einsatz. Sie dienen als Anschüttwand und Lagerbox, als Wind- und Schallschutz, und fungieren als stabiles Tragwerk für Schüttguthallen. "Unsere Stellwände vereinen viele Funktionen. Lagerplätze und Hallen lassen sich damit bis ins Detail auf spezifische Bedürfnisse zuschneiden. Das vereinfacht die Betriebsabläufe, im Innen- wie Außenbereich. Eine Systemlösung, mit der sich besondere Wünsche leicht realisieren lassen", so RMS-Geschäftsführer Stephan Lüger. Keineswegs nur bei Hallen-Neubauten, erläutert der Firmenchef: "Für den Neubau bieten wir mit freitragendem Bogendach, Pult- oder Schiebedach unterschiedlichste Lösungen. Doch Lüra-Stellwände sind ebenso ideal, um eine bislang anderweitig genutzte Halle für Schüttgut fit zu machen und ihre optimale Nutzung zu ermöglichen."

Die Montage von Lüra-Stellwänden folgt einem einfachen Prinzip: Hohl werden sie am Lagerplatz angeliefert. Dort erfolgt ihre Befüllung mit Sand, Kies, Erde oder Wasser, wodurch sie enorme Stabilität erhalten, die in der Regel weder Fundamente noch Verankerung im Boden benötigt. Zum Zweck eines "Hallen-Upgrade" werden die Stellwände an die Hallenwand und zwischen die vorhandenen Hallenstützen in der Mitte des Raumes montiert. Sie können dort exakt eingebaut werden, passgenau zwischen die Nischen der Stützen. Eine platzsparende Lösung: Da die Stellwände nicht vor sondern zwischen den Stützen stehen, lässt sich die Fläche der Halle nach dem Umbau optimal nutzen.

Weitere Vorteile: Die Robustheit, Standsicherheit und durchgängige Bauweise der Stahlkonstruktion. Eingefasst von den Stellwänden, seien die Hallenstützen vor Beschädigungen im laufenden Betrieb geschützt – wichtig, wenn es beim Sortieren schwerer Güter und Rangieren mit dem Radlader mal ruppig zugehe. Die Wände bargen – im Gegensatz zu Beton – kein Risiko des Herunterfallens einzelner Bauteile oder der Abplatzungen und damit Verunreinigung des Schüttgutes. Aufgrund der Variabilität ihrer Stahlbauweise können die Stellwände individuell angepasst werden: Sei es an gebäudespezifische Abmessungen – Aussparungen für Träger, Windverbände oder vorhandene Versorgungsleitungen – oder an die Bodenbelastung bei besonders hohen Wänden. RMS bietet Zubehör für unterschiedlichste Anwendungsfälle. So sorgen schräge Abdeckungen oben auf den Stellwänden dafür, dass Schüttgut immer zurück rutschen kann – es fällt nicht hinter die Wand oder bleibt auf ihr liegen.

Eine einseitig schräge Abdeckung wird z. B. an der Hallenaußenwand befestigt, um den Zwischenraum zwischen Hallenwand und Stellwand zu schützen. Ähnlich im Fall der eingefassten Hallen-Mittelstützen, wo die beidseitig schräge Stellwand als Trennwand fungiert und auf beiden Seiten zum Anschütten genutzt wird: Die Schüttgüter rutschen stets zurück in ihre jeweilige Box.

Wer will, kann auch in die Tiefe gehen: Die Unterteilung von Gruben erweist sich im Schüttgutbetrieb oft als schwierige Herausforderung. Mit Lüra-Stellwänden ist sie, dank einfacher Installation, fundiert zu lösen. Zudem sind die Wände demontier- und wieder aufbaubar. So bleibe man in der Struktur der Lagerplatz-Boxen stets flexibel und könne die Hallenraumnutzung individuell auf die Betriebserfordernisse abstimmen, so der Hersteller. Willkommene Mobilität, gerade im Fall der Auf- und Umrüstung, betont Stephan Lüger: "Bei gemieteten Hallen ist mit Lüra-Stellwänden eine temporäre Nutzung als Schüttguthalle möglich. Danach können die Wände abgebaut und später an anderer Stelle weiter verwendet werden."

Das Unternehmen präsentiert sich auf der IFAT in München in Halle A5 am Stand 422.

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