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Vorplatzgestaltung der Thünen-Institute für Seefischerei und Fischereiökologie

Extra-Nocken für den richtigen Abstand

Der Vorplatz wurde passend zum Neubau der Thünen-Institute hochwertig und ansprechend gestaltet.

Bremerhaven (ABZ). – Bremerhaven ist der neue Standort der Thünen-Institute für Seefischerei und für Fischereiökologie. Nach einer Bauzeit von rd. drei Jahren konnten die 150 Wissenschaftler, die den Fischbestand in der Ostsee erforschen, in den Neubau im Fischereihafen einziehen. 40 Mio. Euro wurden in den Bau investiert. Als eine der letzten Aufgaben bei der Gesamtrealisierung galt es, den Vorplatz passend zum neuen Gebäude mit seiner markanten Fassade hochwertig und ansprechend zu gestalten. Nach einer Bemusterung verschiedener Hersteller entschied man sich für die Firma Berding Beton als Lieferanten der Oberflächenbefestigung. Um den gestalterischen Ansprüchen des Architekten an ein qualitativ und optisch hochwertiges Erscheinungsbild mit natürlichem Charme gerecht zu werden, wurde für die Pflasterung der Fläche ein Farbmix aus zwei verschieden nuancierten Steinen in den Farben Muschel/Sand und Heide ausgewählt. Zur Ausführung kamen zudem die Stein-Varianten "Basalit Plus Antik" mit gebrochenen Kanten und "Basalit Plus Plan", bei dem es sich um einen scharfkantigen Pflasterstein handelt, beide jeweils im Format 21x14 cm. Verlegt wurden rd. 5000 m² dieses Gestaltungspflasters.

Die Pflastersteine "Basalit Plus Plan" und "Basalit Plus antik" gehören zur Produktfamilie des patentierten Einstein-Pflastersystems, teilt die Firma Berding Beton mit. Dank intelligenter Details ermögliche es eine einfache und schnelle Verlegung bei regelgerechter Fugenausbildung. Die wichtigsten Elemente seien dabei die allseitigen Verbundnocken zur Verschiebesicherung sowie die D-Punkt-Fugentechnik. Eine Extra-Nocke befinde sich am Steinfuß an jeder Seite des Steins und vermeide flächige sowie lineare Berührungen der Steine. So sei automatisch der normgerechte Abstand von Stein zu Stein gewährleistet. "Oft wird die Bedeutung der Fuge für die Funktionsfähigkeit einer Pflasterfläche erheblich unterschätzt", so ein Verteter des Unternehmens. Nur eine fachgerecht ausgeführte Fuge erlaube die horizontale Lastübertragung durch die Aufnahme der Schubspannungen unter Verkehr von Stein zu Stein wie über ein bewegliches Gelenk. Durch die stets gleichmäßige Fuge entstehe zudem eine klare Optik.

Als Besonderheit wurde bei dem Vorplatz darüber hinaus entlang der Kaimauer und in Teilbereichen entlang der Fassade ein Pflasterstreifen im Format 10x10 cm verlegt. "Auch hier sorgen die verwendeten Steine durch ihre besondere Optik für ein sehr natürliches Erscheinungsbild, das in seiner Charakteristik wie Natursteinpflaster wirkt", erklärt Berding Beton weiter. Eine Herausforderung sei bei der Lieferung der neuen Abdeckblöcke für die sanierte Kaimauer zu meistern gewesen: Die alten Blöcke aus Naturstein sollten durch Betonblöcke in nordischgrau mit gestrahlter Oberfläche ersetzt werden. Hier war präzises Einmessen der einzelnen Blöcke an die vorhandenen Poller, Leitern und Ecken gefragt. Auf rd. 140 m wurden die Betonsteinblöcke verbaut. Sie werten das Bild der Kaimauer erheblich auf.

Am Ende der Arbeiten zeigten sich alle Verantwortlichen sehr zufrieden. Berding Beton Fachberater Jörg Göllnitz betonte, dass vor allem die gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten Firmen wie dem ortsansässigen Baustoffhänd-ler, der MIBA Mineralien und Baustoffe GmbH, sowie den bauausführenden Firmen der Mittelweser Tiefbau Beverstedt GmbH & Co. KG und der Steffen Straßen- und Tiefbau GmbH aus Geestland, dazu beigetragen haben, dass das Projekt schnell und kompetent umgesetzt werden konnte.

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