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Weniger Baugenehmigungen - aber vor allem für Wohnheime

Wiesbaden (dpa). - Der Wohnungsbau in Deutschland hält sich auf hohem Niveau. Zwar sank die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Quartal 2018 zum Vorjahreszeitraum um 1,7 % auf gut 77 800 Wohnungen. Das Minus ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag aber vor allem auf einen deutlichen Rückgang beim Neubau von Wohnungen in Wohnheimen zurückzuführen (minus 42,9 %), zu denen auch Unterkünfte für Flüchtlinge zählen. Ohne Berücksichtigung der Wohnheime sei die Zahl der Baugenehmigungen binnen Jahresfrist um 1,2 % gestiegen, erklärten die Wiesbadener Statistiker. Allerdings bremsen auch steigende Preise und Engpässe bei Handwerkern schon seit einiger Zeit den Bauboom. Während es bei den Genehmigungen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Quartal Rückgänge gab, wurden mehr Baugenehmigungen für neue Mehrfamilienhäuser erteilt (plus 4,7 %). Im Jahr 2017 waren trotz der großen Nachfrage nach Immobilien erstmals seit 2008 insgesamt weniger Baugenehmigungen für Wohnungen und Büros erteilt worden als im Vorjahr.

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