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Wohnbauprojekt in Augsburg

Fertigbauweise verkürzt Bau(stellen)zeit stark

Der gesamte Gebäudekomplex konnte in weniger als einem Monat fertiggestellt werden.

Augsburg (ABZ). – Vollmassive Fertighäuser bilden eine Alternative zu Gebäuden, die Stein auf Stein errichtet werden. Solche Lösungen haben sich zunächst vor allem bei Einfamilienhäusern durchgesetzt. Doch der Markt ist in Bewegung: "Zunehmend kommen auch Bauträger und Investoren auf uns zu, um mit solchen Konzepten große Projekte zu realisieren", sagt Holger Kühne von Dennert Massivhaus. Einen Grund dafür sieht er in der kurzen Bauzeit: "Das Konzept ist unter anderem prädestiniert, um Baulücken in Innenstädten zügig zu schließen." Der Fertighaus-Spezialist aus dem fränkischen Schlüsselfeld hat mit seinem frei planbaren ALFA-Bausystem in Augsburg einen ganzen Gebäudekomplex in Fertigbauweise realisiert. Er besteht aus drei Häusern mit insgesamt 27 Wohneinheiten. Es dauerte nur knapp einen Monat, bis das Gebäude stand: Die in der Fabrik zu 90 % vorgefertigten Wandelemente wurden im Lauf von zwei Wochen angeliefert und direkt an Ort und Stelle montiert. Das Fertigbau-Konzept eröffnet genügend Gestaltungsspielräume, um gerade in Innenstädten Rücksicht auf die bereits vorhandene Bebauung zu nehmen. Gleichzeitig lassen sich die einzelnen Abschnitte individuell planen. Bei dem Gebäudekomplex in der Augsburger Klauckestraße ist keine Wohnung wie die andere: Unter den 27 Einheiten finden sich Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, darunter 51 m² große Single-Wohnungen genauso wie ein Penthouse mit Galerie und Dachterrasse auf 177 m². Im Erdgeschoss verfügen die Wohnungen über ein eigenes Gartenstück, im Obergeschoss sind sie mit großzügigen Südbalkonen ausgestattet. Auch eine Tiefgarage mit einem breiten Stellplatz pro Wohneinheit ist vorhanden.

Um ein solches Projekt mit vielen Extras fristgerecht abzuwickeln, werden die Wandelemente aus Leichtbeton zu 90 % im Werk vorgefertigt. Türen, Fenster, Leerrohre für Elektroinstallationen sind bereits integriert. Das gilt auch für die Aussparungen für Sanitär und Heizung. Die Oberfläche der Wände ist schalungsglatt, so dass sich ein Verputzen erübrigt. Das beschleunigt den Innenausbau enorm. Im Werk getrocknet, weisen die Leichtbeton-Elemente eine Restfeuchte von nicht einmal 5 % auf. Die Häuser sind dadurch schnell bezugsfertig, ohne dass Feuchteschäden drohen.

Holger Kühne hat die Erfahrung gemacht, dass Bauträger und Architekten auch vom Wissen des Fertighaus-Herstellers profitieren: Mit der Erfahrung aus mehr als 85 Jahren und vielen bereits realisierten Projekten seien die Dennert-Experten versiert darin, Wohnflächen effektiv auszunutzen, Gebäude optimal an Grundstücksgegebenheiten anzupassen und Baupläne weiter zu optimieren. Schlanke Wände lassen mehr Raum zum Wohnen, ein durchdachtes Elektro-Leerrohr-System erlaubt viele Nutzungsmöglichkeiten.

Auch energetisch schneiden massive Leichtbeton-Bauteile sehr gut ab, denn sie verfügen über eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Leichtbeton sei der perfekte Baustoff um innovative und nachhaltige Baukonzepte zu realisieren. Im Winter verfügt er über optimale Eigenschaften zur Wärmespeicherung, im Sommer ist es in den Räumen angenehm temperiert und die Hitze bleibt dort wo sie hingehört – nämlich draußen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 47/2019.

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