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Zuverlässige Materialtrennung

Scherenschrott effizient und sicher aufbereitet

Recycling und Entsorgung, Recycling

Durch ihren nach oben offenen und somit direkt beschickbaren Aufgabebunker gewährleistet die Portafill 5000 CT eine optimale Auslastung der Beschickungsgeräte.

FÜRSTENWALDE (ABZ). - Mit der deutschen Wiedervereinigung wurde das Unternehmen SMR mit nunmehr 38-jähriger Branchenerfahrung aus dem Ruhrgebiet nach Fürstenwalde verlagert und neu aufgebaut. Von diesem Standort aus betreibt SMR seit 18 Jahren deutschlandweit Schrottaufbereitung und Verwertung. Eine nicht unwesentliche Rolle spielt dabei eine Siebanlage der Marke Portafill 5000 CT.

Metall kann theoretisch beliebig oft ohne nennenswerte Verluste eingeschmolzen und neu verarbeitet werden. Tatsächlich ist das eines der wenigen Beispiele von echtem Recycling. Hier wird aus einem Ausgangsstoff ein neues Produkt gleicher Güte und Qualität erschaffen. Stören tun dabei allerdings mineralische Reststoffe, die beim Zusammenfahren von Schrottresten entstehen und der so genannte "Scherenschrott" mit seinen vielen Feinanteilen.

Bislang wurde dieses Material bei der SMR mit einem Bagger gesichtet, der den Restschrott mittels eines großen Elektromagneten abgetastet und so die wiederverwertbaren Schrottanteile aussortiert hat. Dabei blieben leider die meisten kleinen Metallteile, wie Schrauben und Unterlegscheiben, sowie abgescherte Schrotteile zurück. Dieser Restanteil, versetzt mit Boden, Sand und anderen mineralischen Stoffen, stellte in der Entsorgung natürlich einen erheblichen Kostenfaktor dar.

Es wurde darüber nachgedacht, diese Massen über ein Grobstücksieb zu trennen und somit den zu entsorgenden Anteil zu reduzieren. Der Markt wurde von SMR sondiert und es ergab sich ein Gespräch mit der Firma Christophel, seit Jahren bekannter Lieferant von leistungsstarken Siebmaschinen.

In diesem Gespräch wurde festgestellt, dass die herkömmliche Grobstücksiebanlage nur bedingt eine Lösung für das bestehende Problem verspricht. Bei einer direkt zu beschickenden Siebmaschine wäre die Ausbeute an Scherenschrott zu gering.

Ohne Aufgabebunker liegt die für die Absiebung verfügbare Nutzungsdauer nur bei etwa 40 % der gesamten Maschinenlaufzeit. Die Betriebskosten steigen schnell in ungewollte Höhen. Eine andere Lösung musste her.

So wurde ein Konzept erarbeitet, das sowohl die Nutzungsdauer der Maschine erhöhte, als auch die bessere Wiederverwertbarkeit des Schrottes gewährleisten würde. Zum Einsatz kam dann die Portafill 5000 CT, eine kleine aber sehr leistungsstarke Siebmaschine, die durch ihren nach oben offenen und somit direkt beschickbaren Aufgabebunker eine optimale Auslastung der Beschickungsgeräte gewährleistet, sowie eine kontinuierliche Beschickung des Siebkastens. Lochstanzbleche im Oberdeck sowie Fingersiebe im Unterdeck sorgen für eine präzise Trennung der verschiedenen Fraktionen in 0–10 mm, 10–50 mm und ein Material 50-x mm. Beide Seitenaustragsbänder der Maschine wurden mit magnetischen Antriebstrommeln ausgestattet, sodass im Feinmaterial verbliebene Schrottanteile nachgesichtet und der Wiederverwertung zugeführt werden können. Das stabile Überkornband führt das Grobkorn unter einem Magnetabscheider hindurch, der bei Bedarf hydraulisch angehoben werden kann, um auch größten Schrottteilen Platz zu machen.

"Die Portafill ist eine echte Gelddruckmaschine", sagt Hermann Beckmann, geschäftsführender Gesellschafter der SMR GmbH . "Wir haben die Entsorgungskosten stark reduziert und darüber hinaus eine weitaus bessere Schrottausbeute, als zuvor. Die Maschine hat sich bereits in sechs Monaten selbst bezahlt".

Natürlich ist die Portafill 5000 CT nicht nur im Schrotteinsatz ein leistungsstarker Begleiter für seine Betreiber, sondern auch und vor allem in der Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen. Durch ihr leistungsfähiges Doppeldeckersieb kann die Siebmaschine bis zu 200t/h verarbeiten. Einsätze in der Holzaufbereitung und im geschredderten Baurestmüll bestätigen die universelle Verwendungsmöglichkeit dieser Maschine, die wie ihre Geschwister Portafill 2000 CT, 3000 ST und der Trommel 4000 aus Nordirland kommen und durch ihre Kompaktheit und Leistungsstärke schon viele Kunden überzeugen konnten.

"Wir sind mit der Maschine sehr zufrieden und überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben", bestätigt Hermann Beckmann.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 29/2014.

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