Thema Auf die Schippe genommen

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    Biowaffe

    Früher war die Zeitung der ständige Begleiter auf die Toilette. Heute ist es das Tablet oder Smartphone. Da lag es doch nahe, die beiden letzteren Utensilien mit dem WC elektronisch zu verbinden, um manches einfacher zu machen. Zugegeben, diese Verbindung funktioniert nicht mit jedem x-beliebigen Klosett. Es muss schon eines von diesen Hightech-Klos aus Japan sein, mit eingebauter Minidusche und Warmluftgebläse. Dann lassen sich mit dem Smartphone nicht nur all die… mehr
  • Auf die Schippe genommen

    Lichtblick

    Alles wird heute immer kleiner: Computer, Autos, Kameras, Telefone, Gehälter usw. Auch bei der Medizin hat dieser Trend zum Minimalismus nicht Halt gemacht. So gibt es beispielsweise kleine Kapseln mit integrierter Kamera, die der Patient schlucken kann, um sich den an sich nicht unbedingt fotogenen Dünndarm von innen ablichten zu lassen. Noch kleinere Gerätschaften müssen nicht mehr geschluckt, sondern können gespritzt werden. So haben Wissenschaftler von der Universität… mehr
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    Hatschi!

    Wer jemals während der Grippesaison das zweifelhafte Vergnügen hatte, beim Arzt im vollen Wartezimmer zwischen niesenden und hustenden Mitpatienten eingepfercht über zwei Stunden sitzen zu müssen, kann sicherlich schnell die Hoffnung verlieren, in absehbarer Zeit wieder gesund zu werden. So ist es nicht verwunderlich, dass südkoreanische Forscher versuchen, zukünftig mit Smartphones Krankheitserreger detektieren können, um den Gang zum Hausarzt zu sparen. Die Touch-screens… mehr
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    Geräusche

    Die Neuzeit bietet dem Homo Sapiens eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich das Leben erträglicher zu machen. Dazu zählt mit Sicherheit die Erfindung des Telefons oder noch genauer des Handys – ein Produkt, das unsere Großeltern nur aus Science-Fiction-Büchern bzw. -Filmen kannten. Heute gehört es zum Alltag und es ist schwer vorzustellen, wie es einmal war, ohne diese Errungenschaft der Neuzeit zu leben. Ständig erreichbar zu sein, gehört heute zum guten Ton – sogar auf der… mehr
  • Posting

    Das Internet ist bunt. Am buntesten treiben es dabei diejenigen, die in Foren, Chatrooms oder sozialen Netzwerken des World Wide Webs schreiben – oder richtiger gesagt "posten". Gemeint sind in diesem Zusammenhang nicht die verbalen Angriffe gegen Andersdenkende, die teilweise "unter die Gürtellinie" gehen oder den Tatbestand der Beleidigung erfüllen, sondern die Äußerungen von Zeitgenossen, die jegliche Regeln der Rechtschreibung vermissen lassen und eine Art Lautschrift… mehr
  • Angst

    Überfälle auf Geschäfte oder Kioske kommen leider immer wieder vor. Dabei gehen die Räuber oft besonders brutal, aber auch nicht selten besonders dämlich vor, um an das Geld zu kommen. Zur letzteren Kategorie gehörte mit Sicherheit auch ein Dieb, der in Duingen die "Kutscherstube" überfallen wollte, die Rechnung aber ohne die Wirtin gemacht hatte. Diese griff kurz entschlossen nach einer Mettwurst und schlug mit ihr dem verdutzten Täter die Pistole aus der Hand, der darauf… mehr
  • Betrug

    Wie der Herr, so's Gescherr, lautet eine alte russische Weisheit. Das könnte man zukünftig auch beim Anblick des Herrchens und seines Hundes denken, wenn beide zusammen ihr Bier trinken beziehungsweise schlabbern. Eine Brauerei aus Oregon (USA) war auf die Idee gekommen, auch ein Gesöff für Hunde zu brauen. Die Flaschen tragen den Namen "Dawg Grog", enthalten allerdings keinen Alkohol. Stattdessen gibt es jede Menge Zutaten wie Ingwer, Zimt und Honig. Der Hersteller… mehr
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    Kahlschlag

    Früher gab es Marktschreier, heute nennt man das Marketing. Ohne dieses neudeutsche Wort funktioniert heute nichts mehr. Was Waren zu mehr Absatz verhelfen soll, funktioniert auch beim Tourismus, denn hier gibt es einen gnadenlosen Wettkampf zwischen den Landschaften. Allein schönes Aussehen reicht nicht. Ob Ost- oder Nordsee, Harz, Sauerland, Allgäu, Schwarzwald, Bodensee oder Eifel – alle buhlen um die Gunst der Urlauber. So werden die Vorzüge der verschiedenen Regionen… mehr
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    Luftig

    Wer im Automobilbereich zurzeit wirklich neue Entwicklungen sehen will, kommt an Indien nicht vorbei. Das riesige Land sprüht, was Erfindungen angeht, nur so vor Ideen. Dort, wo das Kastenwesen zuhause ist, ist ein Gefährt in der Planung, was überhaupt nicht eckig aussieht, sondern eher die Form eines Überraschungseis hat. Fast kugelförmig und mit kreisrunden Fenstern kommt es daher und verströmt den Charme eines Spielzeugs. Das wirklich Besondere an der Knutschkugel, der… mehr
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    Sprunghaft

    Ohne ausreichende finanzielle Liquidität sollte man besser keine Taxifahrt antreten. Diese kluge Einsicht kam einem 22-jährigen Fahrgast in der Nähe von Rendsburg allerdings reichlich spät: auf einer Landstraße beim Tempo von rund 80 Stundenkilometern nämlich. Just in dieser Situation entschloss sich der Mann offenbar in einer akuten Phase schlechten Gewissens, beherzt aus dem Beifahrerfenster zu springen. Denn die Türen waren zu diesem Zeitpunkt bereits verriegelt, nachdem… mehr
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    Rasant

    Eine vermeintlich rasante Oma ist der Polizei im niedersächsischen Holdorf vor die Radarfalle gekommen: Die Rentnerin und ihre Enkelin sind auf dem "Beweisfoto" mit 74 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer zu sehen – bemerkenswerterweise zu Fuß, was das Ganze als rekordverdächtig erscheinen lässt. Die Wahrheit stellt sich etwas banaler dar: Das in einem Mülleimer versteckte Gerät erwischte die beiden ausgerechnet in jenem Moment, in dem ein Wagen die Radarfalle… mehr
  • Wegweiser

    Erkenntnisse, die die Welt nicht braucht. Unter dieser Überschrift gibt es im Internet ein Füllhorn an Informationen, die immer wieder Anlass zum Kopfschütteln geben. So auch die Studie des Versicherers "Sheilas Wheels" der durch ein Institut britische Autofahrer befragen ließ, wie viel Kilometer Umwege sie pro Jahr fahren. Dabei stellte sich heraus, dass Männer auf eine Strecke von 442 Kilometern kommen, Frauen allerdings nur auf 409 Kilometer. So nichtssagend diese Zahlen… mehr