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Alternative zu Festbauten

Systemhallen ermöglichen ganzheitlichen Lösungsansatz

Mit der neuen Werkstatthalle inkl. angegliederter Reifenlagerhalle verdeutlichte die Auto Thomas Firmengruppe, wie wichtig eine auf den Markt zugeschnittene Unternehmensstrategie ist.

Blankenheim (ABZ). – Der wachsende Kundenstamm sowie die daraus resultierende, hohe Werkstattauslastung veranlassten die Geschäftsleitung der Auto Thomas Firmengruppe zur strategischen Entscheidung den Volkswagen-Standort Blankenheim in der Eifel weiter auszubauen. So zeigte sich in der Vergangenheit insbesondere immer wieder, dass das Potential bei Nutzfahrzeugen mittelständischer Handwerksbetriebe nicht adäquat ausgeschöpft werden konnte, weil Kapazitätsengpässe in der Werkstatthalle bestanden. Diese Aufgabenstellung bildete für die Auto Thomas Bauabteilung die Grundlage gemeinsam mit einer kleinen Projektgruppe verschiedene Ansätze eines Hallenbaus zu erarbeiten. Neben vier Werkstattarbeitsplätzen sollte im Zuge des Neubaus auch eine weitere Dialogannahme entstehen. Dabei lag es den Projektverantwortlichen am Herzen, dass die zukünftige Lösung nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern vor allem auch die täglich damit arbeitenden Kollegen in der Praxis überzeugt.

Da die Auto Thomas Firmengruppe bereits im Rahmen des neuen Verkaufspavillons für den Gebrauchtwagenplatz in Bornheim gute Erfahrungen mit der Hacobau GmbH gemacht hatte, kontaktierten die Automobilprofis auch bei dem anstehenden Bauvorhaben das mittelständische Stahlbauunternehmen aus dem Weserbergland. Mit mehr als 600 realisierten Objekten in der Kfz-Branche kann die Hacobau GmbH auf einen großen Erfahrungsschatz beim Bauen von Werkstatthallen, Direktannahmen und Reifenlagerhallen zurückgreifen und weiß genau, worauf zu achten ist, damit es hinterher rund läuft. Kurzerhand vereinbarte Ingo Güß mit Hacobau Vertriebsleiter Jonas Eberhardt einen Termin in der Eifel. In diesem Zuge ließen sich gemeinsam mit dem Hallenbauer die örtlichen Gegebenheiten sowie die vorhandenen Prozesse unter die Lupe nehmen. Schnell stellte sich heraus, dass ein Anbau aufgrund der geplanten Dimension einen Flaschenhals-Effekt mit negativer Effizienz der existenten Werkstatthalle zur Folge gehabt hätte. Hieraus resultierend entstand beim Abschreiten des Geländes die Idee, den Hallenbau als eigenständiges Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Bestand auf der grünen Wiese zu bauen.

Mit der Absicht für zukünftige Entwicklungen optimal aufgestellt zu sein, waren sich alle einig, dass die neue Systemhalle von vornherein lieber größer als zu klein geplant werden sollte. Und so ermittelten die Projektverantwortlichen schließlich auf Basis der Anforderungen an Werkstattarbeitsplätze des Volkswagen Konzerns die gewünschte Größe des Neubaus. Für die fünf Arbeitsplätze bewies sich ein Hallenkörper mit den Abmessungen 27 x 14 m und einer Traufhöhe von 6,5 m als optimale Lösung. Hiermit lassen sich im späteren Betrieb selbst hohe Nutzfahrzeuge wie bspw. der VW Crafter, welche oftmals mit einem Fahrzeugaufbau versehen sind, problemlos vollständig heben. Um den Innenraum hell zu gestalten, entschied sich die Auto Thomas Firmengruppe für vollverglaste Sektionaltore sowie Lichtbänder im Dach. Durch eine effiziente LED-Beleuchtung wird dieser Anspruch ökologisch achtsam unterstützt. Doch auch äußerlich legten die Planer größten Wert auf ein hochwertiges Erscheinungsbild, so dass die Wahl auf eine vorgehangene Sekundärfassade mit Alu-Sinuswelle fiel. Mit dem Farbton RAL9006 Weißaluminium wird auf das Corporate Design des Wolfsburger Automobilkonzerns weiterführend eingegangen.

Mit Bezug auf Kundenbindungsprogramme für langfristige Kundenbeziehungen griff die Auto Thomas Planungsabteilung den Vorschlag, dass sich neben der Werkstatt eine Räderlagerhalle empfiehlt, umgehend auf. Lange Laufwege gehören hiermit der Vergangenheit an. Die Effizienz sämtlicher Prozesse rund um den Wechsel von Kundenrädern steigt signifikant.Um das Wachstum des Kundenstamms nicht zu beeinträchtigen sollte die neue Reifenlagerhalle eine Kapazität von etwa 500 Radsätzen bieten. Da ausreichend Fläche zur Verfügung stand, schlug Hacobau Vertriebsleiter Jonas Eberhardt eine Lösung der Größenordnung 7,1 x 20,1 m mit 4-Ebenen-Reifenregalen vor. Diese bieten den Vorteil sowohl ergonomischen als auch wirtschaftlichen Faktoren gerecht zu werden. Während die unteren drei Ebenen für Mittelklasse- sowie SUV Räder vorgesehen sind und händisch bedient werden, ist die vierte Ebene maßgeblich für Kleinwagen-Räder konzipiert. Ein mechanisches Hubgerät sorgt dafür, dass die bequeme Nutzung trotz einer Arbeitshöhe von 2,7 m gewährleistet wird.

Dank unterschiedlicher Regalbreiten ließ sich das Regalsystem individuell an die Anforderungen des Autohauses anpassen. Auf diese Art und Weise hat jeder Radsatz in Zukunft seinen präzise zugeordneten Lagerplatz und jeder Zentimeter wird optimiert ausgenutzt. Durch die Fertigung sämtlicher Hallen- und Regelsysteme in Deutschland lässt sich laut Aussage der Hacobau GmbH die konstant hohe Produktqualität sicherstellen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2018.

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