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Am Matterhorn

Geräuschlos Gänge aus Eis freifräsen

Peikko, Bauen im Winter, Ausstattung & Zubehör

Die Rockwheel C2 profiliert die Gänge aus Eis mit einer Präzision.

MATTERHORN (ABZ). - Ohne den Touristenbetrieb in der Gletschergrotte am Matterhorn zu stören fräst die Rockwheel C2 geräusch- und vibrationslos die Gänge aus Eis frei.

In luftigen 3883 m Höhe befindet sich 15 m unter der Oberfläche die Gletschergrotte am Matterhorn. Ein Palast voller Eisskulpturen und Eiskristalle, der sich aufgrund der Gletscherwanderung ständig bewegt. Die Gänge werden schmäler und müssen vergrößert werden. Ein 1,5 t Elektrobagger bestückt mit der kleinsten Fräse der Welt von Rokla kann die Gänge geräuschlos genau dort freilegen, wo es gewollt ist. Die Rockwheel C2 profiliert die Gänge aus Eis mit einer Präzision, die kein anderes Anbaugerät leisten kann, heißt es von Herstellerseite.

Zuständig für die Instandhaltung der technischen Anlagen am Matterhorn sowie für die Gletschergrotte ist die Zermatt Bergbahnen AG. Um das Eis in der Grotte zu bearbeiten wurde zuerst ein Hydraulikhammer benutzt. Die sehr laute und wenig feinfühlige Arbeitsweise wurde schnell durch mühselige Handarbeit ersetzt. Die professionelle Lösung war letztendlich eine Fräse, die an einem 1,5 t Bagger laufen kann. Nur die Rokla GmbH aus dem hohenlohischen Langenburg baut und vertreibt solche Mini-Fräsen. Die C2 ist mit ihren 66kg und einer Leistung von 9,5 kW extrem bissig und sehr flexibel einsetzbar.

Klaus Volkert, Geschäftsführer der Rokla GmbH, begleitete die C2 auf ihrem Weg zum Matterhorn. In der Nähe der Großraumgondelstation auf 3000 m wurde die Mini-Fräse im Gletschereis erfolgreich getestet. Die eigentliche Anwendung erfolgt dann in der Eisgrotte auf 3883 m. Hierfür wird der Elektrobagger zerlegt und vor Ort wieder zusammengebaut. Die geräusch- und vibrationslose Arbeit der C2 im Eis begeisterte die Zermatt Bergbahnen AG restlos. Mit der kleinsten Fräse der Welt von Rokla hat er die perfekte Lösung für die Gletschergrotte gefunden.

Nicht nur Arbeit macht die Gletscherwanderung. Sie fördert auch kurioses zu Tage. "Sehen Sie das Holz da unten?", meint Rudolf Imboden, Betriebsleiter der Zermatt Bergbahnen AG, zu Klaus Volkert, "der Gletscher wandert nach unten aufgrund der Schubspannung. So fördert er längst verschollene Dinge hervor. Das hier sind alte Sesselliftpfeiler, die vor Jahrzehnten vom Gletscher mitgenommen wurden".

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