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Beim Einbau von Pumpensümpfen

Seitlicher Anschluss reduziert Zeitaufwand

WÖRLESCHWANG (ABZ). - Mit einem neuen patentierten Pumpensumpfschachtsystem und der ebenfalls neuen, eckigen Version seines Lichtschachtes aus Glasfaserbeton (GFB) präsentiert die Hieber Betonfertigteilwerk GmbH nicht nur zwei Neuheiten in seinem Produktprogramm. Der neue Pumpensumpfschacht vom Typ SA revolutioniert laut Hersteller vielmehr die Abläufe auf der Baustelle und bringt dem Verarbeiter eine enorme Zeitersparnis beim Einbau. "Erstmals lässt sich ein druckwasserdichter Pumpensumpfschacht installieren, ohne dass auf der Baustelle aufwendig abgeschalt werden muss. Dadurch gewinnt der Bauunternehmer mindestens drei Stunden", erklärt Alexander Hieber, Geschäftsführer der Hieber Betonfertigteilwerk GmbH, den größten Vorteil des neuen Systems, das vor Ort einfach versetzt und mit der Bodenplatte verbunden werden kann.

Das neue Konzept der seitlichen Abdichtung und Anschlussbewehrung, das erstmals im Pumpensumpfschacht SA von Hieber umgesetzt wurde, bietet nicht nur einen Zeitvorteil, sondern auch eine höhere Installationssicherheit. Dank des patentierten neuen Anschluss-Systems wird der SA-Schacht seitlich über horizontal herausragende Gewindestangen als Auftriebssicherung direkt in der Bodenplatte verankert, die Abdichtung erfolgt ebenfalls seitlich über eine neuartige Kombination aus Dichtfleece und Dichtband.

Betonfertigteile, Entwässerung und Grundwasser

Das neue Konzept der seitlichen Abdichtung und Anschlussbewehrung, das erstmals im Pumpensumpfschacht SA von Hieber umgesetzt wurde, bietet einen Zeitvorteil und eine höhere Installationssicherheit.

Erstmals überhaupt ist damit ein Betonfertigteil-Pumpensumpf mit schalungsglatter Oberfläche an der Oberseite der Schachtkrone erhältlich. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Pumpensumpfschächten kann bei der SA-Version komplett auf ein Arbeitsfugenband und die obere Anschlussbewehrung verzichtet werden. "Damit ist es uns gelungen, eine Fehlerquelle zu eliminieren und gleichzeitig die Lagerfähigkeit von Pumpensümpfen deutlich zu verbessern", so Hieber. Bei unvorsichtigem Transport oder nicht sachgemäßer Ausführung des Pumpensumpfanschlusses hatte sich in der Vergangenheit gerade das an der Oberkante angebrachte Arbeitsfugenband als größte Schwachstelle entpuppt. "Wir bieten jetzt eine absolut sichere Alternative und den Vorteil, dass zum Anschluss vor Ort nicht mehr von oben, sondern lediglich seitlich anbetoniert werden muss", erklärt Christoph Hieber, Geschäftsführer Vertrieb des Unternehmens.

Beim Einbau zeigt sich der neuen Pumpensumpfschacht von Hieber total flexibel: Er eignet sich für den Bodenaufbau ohne Estrich genauso wie für den Einbau in Böden mit einem bis zu 16 cm hohen Estrichaufbau. Die Neuheit ist in fünf verschie-denen Standardgrößen von 60/60/90 bis 120/120/130 (Länge/Breite/Höhe) und auf Wunsch auch in Sondergrößen lieferbar. Als Schachtabdeckungen stehen verschiedene Riffelblechvarianten zur Verfügung, die auf Wunsch geruchs- und tagwasserdicht oder auch Pkw-befahrbar zu haben sind.

Wo absolut wasserdichte Wanddurchbrüche zur Durchführung von Wasser- und Abwasserrohren gefordert sind, werden auch beim Pumpensumpfschacht SA von Hieber HI-Dicht-Rohrdurchführungen eingesetzt. So können weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden. "Bei der Entwicklung der neuen SA-Version unseres Pumpensumpfschachtes haben wir darauf geachtet, dass er vielseitig einsetzbar ist und praktisch allen Anforderungen gerecht wird. Er passt für den privaten Wohnungsbau genauso wie für Mehrfamilienhäuser oder auch Objektbauten", so Christoph Hieber.

Beim neuen Glasfaserbeton-Lichtschacht "Optimus" von Hieber ist der Name Programm: "Wir bieten damit eine weitere innovative Neuentwicklung an", sagt Geschäftsführer Alexander Hieber. Die Materialkombination macht's: Weil die GFB-Lichtschächte von Hieber aus glasfaserverstärktem Beton und Weißzement produziert werden, sind sie deutlich leichter und damit montagefreundlicher als herkömmliche Betonlichtschächte. Gegenüber Lichtschächten aus Kunststoff punkten die GFB-Alternativen von Hieber mit einer weitaus höheren Stabilität bei vergleichsweise geringer Bauteildicke.

"Bei manchen Kunststoffvarianten muss der Verarbeiter beim Aufschütten regelrecht die Luft anhalten und hoffen, dass nichts passiert. Bei unseren GFB-Schächten gibt es dieses Bruchrisiko nicht", so Hieber.

Vor allem Bauherren, Architekten und Planer können sich über ungeahnte Freiheiten freuen: Denn dank eines zum Optimus passenden Lichtschachtaufsatzes aus Stahl, der sich millimetergenau und stufenlos verstellen lässt, sind der gestalterischen Freiheit keine Grenzen gesetzt. "Über die variable Verstellmöglichkeit im Bereich von 40 bis 150 mm können problemlos die Höhe und sogar ein Gefälle eingestellt werden", erklärt Hieber. Wie der Primus, so punktet auch der neue Optimus vor allem mit seiner strahlend weißen Optik, die viel Licht in Kellerräume fallen lässt und das Untergeschoß besonders bewohnenswert macht. Dank der schalungsglatten Oberfläche kann der neue GFB-Lichtschacht von Hieber auf Wunsch auch gestrichen werden, um optische Akzente zu setzen. Das Beste holt der Optimus auch für Energiesparer heraus: "Gerade für den Bau von Passiv- oder Plusenergiehäusern eignet sich die eckige Variante unseres GFB-Lichtschachtes besonders gut, denn auf Wunsch liefern wir sie mit thermischer Trennung, indem wir die Dämmung gleich vorinstallieren. So werden Wärmebrücken beim Anschluss an die Betonwand von vorneherein ausgeschlossen", erklärt Hieber.

Der neue GFB-Lichtschacht Optimus von Hieber ist in unterschiedlichsten Größen erhältlich, die lichte Breite variiert zwischen 80 und 125 cm, die Höhe zwischen 100 und 200 cm. Bei den Gitterrosten bietet Hieber feuerverzinkte begehbare Varianten in den Maschenweiten 30/30 oder 30/10 an. Die Roste verfügen über eine ebenfalls feuerverzinkte umlaufende Zarge, die bündig zur Schachtaußenkante abschließt und wandseitig verstärkt ist. Das garantiert eine perfekte Optik und ermöglicht den sauberen Anschluss von Gartenplatten und Pflasterungen. Weil sich die Zarge verschieben lässt, können unterschiedliche Putzstärken berücksichtigt werden. Auf Wunsch bietet Hieber auch Pkw-befahrbare Gitterroste an. Seine GFB-Lichtschächte liefert das Unternehmen wahlweise mit oder ohne Boden, in dem eine Doppelmuffe (SVE-Ver-binder mit 50 mm Ø) integriert ist, so dass weiterführende Rohre mit handelsüblichen Kupplungen angeschlossen werden können.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 31/2015.

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