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BND-Präsident verteidigt Geheimdienst-Neubau in Berlin

Berlin (dpa). - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat die hohen Kosten und das Aussehen seines heftig kritisierten Neubaus in Berlin verteidigt. Bruno Kahl, seit 2016 BND-Präsident, sagte dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" (Samstag): "Für mich als Dienstchef ist ein solcher Hauptsitz ein Glücksfall." Die neue Zentrale sei auch für "andere Nationen ein Statement, und das besagt: Dieser Dienst ist seinem Land, seiner Regierung diese Architektur wert". Statt geplanter 720 Mio. Euro kostete der Bau laut Kahl nun knapp 1,1 Mrd. Euro. Dazu kämen noch 400 Mio. Euro für Ausstattung und Umzug. 700 Beamte und Angestellte des Ausland-Geheimdienstes arbeiten bereits in dem riesigen Neubau in der Berliner Innenstadt. Insgesamt sollen es künftig mehr als 4000 Mitarbeiter dort sein. Der Umzug von Pullach in Bayern nach Berlin erfolgt in diesem Jahr - wegen Pfusch und Technikproblemen mit fünf Jahren Verzögerung. Das BND-Quartier hat 5000 Räume und 200 000 m2 und steht auf einem 14 Fußballfelder großen Gelände. Der Büro-Komplex aus zahlreichen Längs- und Querbauten mit 14 000 schmalen Fenstern im Stil einer Schießscharten-Architektur war immer wieder als gesichtslos und hässlich kritisiert worden.

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