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Branche ist reif für die Zukunft

Von Fred Cordes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching

Die Baukonjunktur lief 2019 auf Hochtouren – die Baubranche und Zeppelin konnten dank der florierenden Bauwirtschaft ein neues Rekordjahr verbuchen, das selbst unsere hohen Erwartungen noch übertraf. Unsere Kunden haben intensiv in den Maschinenpark investiert, indem sie ihre Geräteflotte aufgestockt und auf den neuesten Stand gebracht haben. Angeheizt wurde die Entwicklung von einem Feuerwerk an Produkten, die mit durchschlagendem Erfolg am Markt platziert werden konnten.

Wir hatten zur rechten Zeit die richtigen Baumaschinen im Portfolio, mit denen wir den Nerv der Kunden und die Nachfrage getroffen haben. Eine neue Generation an Cat-Mini- und Kettenbaggern wurde dank ihrer innovativen Features von unseren Kunden äußerst erfolgreich angenommen, die damit die Weichen für neue, produktivere Arbeitsweisen auf den Baustellen stellten. Nie zuvor waren Assistenzsysteme wie Planierautomatik, Wägesystem und Arbeitsraumbegrenzung sowie 2D- oder 3D-Maschinensteuerungstechnik und Flottenmanagement so konsequent in einem Cat 320, 323, 330 und 336 integriert. Technologien wie diese bescherten uns auf der bauma im April Rekordinvestitionen, die jedoch im weiteren Jahresverlauf nicht abebbten, sondern die Investitionsbereitschaft hielt das ganze Jahr über an. Viele Bauunternehmen haben erkannt, dass die Zeit reif für zukunftsweisende Technologien ist und unsere Angebote genutzt, sich zu verstärken. 2020 werden wir zusammen mit Caterpillar daran anknüpfen und eine neue Ära bei Cat-Mobilbaggern und mittleren Kettenbaggern einläuten, die ähnlich richtungsweisend sein werden und mit denen sich die bevorstehenden Bauaufgaben noch effizienter bewältigen lassen.

Bund, Länder und Kommunen investierten 2019 stark in Straßen und Autobahnen und holten endlich das nach, was viel zu lang aufgeschoben worden war. Das Investitionsprogramm in unsere Infrastruktur zeigte Wirkung. Baufirmen waren ausgebucht und manche Kommune beklagte sich bereits, dass sich zu wenige Bauunternehmen an einer Ausschreibung beteiligten. Kunden bekamen im Zuge des Baubooms die Wartezeiten auf Handwerker zu spüren. Das war die Kehrseite der Medaille, die eine immer größer werdende Herausforderung offenbarte: den Fachkräftemangel. Diese Entwicklung bremste das Wachstum etwas aus und das kann in Zukunft zu einem ernsten Problem werden. Nicht nur unsere Kunden müssen immer stärkere Anstrengungen unternehmen, qualifiziertes Personal zu finden und zu binden, auch die kommunale Verwaltung bekommt den Personalnotstand zu spüren, den sie selbst verschuldet hat, als sie Stellen abbaute. Die Folge: Der Start von Bauvorhaben verzögerte sich, weil Ausschreibungen nicht auf den Weg gebracht werden konnten.

Sofern die Bundesregierung nicht von ihren Investitionszusagen abkommt, gibt es auch weiterhin für Bauunternehmen viel zu tun. Zeppelin ist daher für 2020 erneut zuversichtlich und rechnet nicht mit einem massiven Einbruch der Baukonjunktur. Bauleistungen werden weiter in hohem Maße nachgefragt werden. Und das hoffentlich noch die nächsten zwei bis drei Jahre.

Gesamtwirtschaftlich wird sich sicherlich im nächsten Jahr einiges ändern. Die Vorboten sind bereits zu spüren – die übrige Wirtschaft in Deutschland wächst spürbar langsamer. Hinzu kommt eine steigende Unsicherheit durch eine schwächere Weltwirtschaft, durch internationale Handelskonflikte und durch den Brexit. Umso wichtiger ist es, dass die Regierung die Wirtschaft weiter ankurbelt und stärkt, indem sie positive Rahmenbedingungen für das Wachstum schafft. Stark forciert werden muss der Ausbau des Glasfasernetzes, um eine flächendeckende Versorgung Deutschlands mit schnellen Internetleitungen sicherstellen zu können. Auch das millionenschere Investitionsprogramm der Bahn muss abgearbeitet werden. So wie auch schon in den letzten Jahren war der Wohnungsbau eine wesentliche Stütze der Baukonjunktur aufgrund der niedrigen Zinspolitik – er wird die Baukonjunktur ebenfalls ein Stück weit tragen. Denn nach wie vor wurde das vom Bund vorgegebene Wohnungsbauziel nicht erreicht. Erschwerend kommt hinzu, dass Bauland knapp ist und sich Baupreise verteuern. Schuld daran ist auch die Entsorgungsproblematik – es wird immer schwieriger, Aushub zu entsorgen. Stetige Bürokratie sowie starre und zu komplexe Vorschriften schaffen für Bauunternehmen keine Erleichterung, sondern behindern diese, sich auf ihre eigentliche Kernaufgabe zu konzentrieren: das Bauen. Deswegen wollen wir bei Zeppelin alles dafür tun, unsere Kunden weiter zu entlasten und bei ihren Projekten optimal zu unterstützen, indem wir innovative Maschinentechnik, bestmögliche Logistik und maßgeschneiderten Service bieten. Zeppelin und Caterpillar bleiben somit weiterhin erste Wahl, wenn es um starke und verlässliche Partner für ihre Bauvorhaben in der Zukunft geht.

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